„Winchester“ – Geisterrache für Schusswaffengebrauch!

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Die Gewehre aus dem Hause Winchester revolutionierten die Waffensituation in den Staaten maßgeblich, eher unbekannt ist jedoch die Geschichte der Witwe des Waffenherstellers, die bis zu ihrem Tod ein riesengroßes Anwesen in San Francisco Tag und Nacht um weitere Räume erweitern ließ, so dass ein absolut verrücktes Bauwerk entstand. Gerüchten zufolge soll das Haus verflucht gewesen sein und die Witwe soll die Räume anhand der Botschaften von Geistern erhalten haben, die durch die Winchester-Waffen ums Leben gekommen sind. Eine interessante Grundlage für einen Horrorfilm, „Winchester – Das Haus der Verdammten“ funktioniert auch solide als Gruselhorror mit netten Schockeffekten, einer Prise Waffenkritik und vor allem geadelt durch seine Hauptdarstellerin, denn für die Rolle der Lady Sarah Winchester konnte man tatsächlich Helen Mirren gewinnen, die auch in diesem Genre absolut überzeugen kann.

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„Flatliners“ – Völlig überflüssige Neuauflage!

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Der 80er-Klassiker „Flatliners“ mit Kiefer Sutherland, Julia Roberts und Kevin Bacon ist in meinen Augen auch kein Meisterwerk, aber trotzdem für die damalige Zeit interessant, da er sich dem Thema „Leben nach dem Tod“ schon damals auf eine interessante, nicht-religiöse Weise widmete. Jahrzehnte später ist die Technik nun schon um Längen weiter, trotzdem gibt es keine verlässlichen Informationen zu dem Thema, eine perfekte Grundlage, um sich dem Stoff auf eine interessante neue Weise ein weiteres Mal zu widmen. Die Chance wird hier allerdings im großen Stil vertan, die Handlung wird kaum variiert, nur der Horroranteil wird unnötig erhöht. Und wer aufgrund der Nebenrolle von „Original-Flatliner“ Kiefer Sutherland auf eine Fortsetzung und einen Bezug zum alten Film gehofft hat, der wird ebenfalls enttäuscht. Auch „Flatliners“ ist nur ein müder Neuaufguss, der dabei tatsächlich die Chance gehabt hätte, dem Stoff eine neue Richtung zu geben.

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„Coco“ – Pixars spaßiger Ausflug in die Welt der Toten!

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Das ehemalige Animationsaushängeschild Pixar hatte zuletzt 2015 mit „Alles steht Kopf“ mal wieder einen echten Geniestreich hingelegt, danach konnten „Findet Dorie“, „Arlo & Spot“ sowie „Cars 3“ nur bedingt als großer Wurf bezeichnet werden. Das ändert sich jetzt mit „Coco – Lebendiger als das Leben“, der mit herrlich schrägem Humor und einer gefühlvollen Geschichte über den Tod und die Musik mal wieder einen Nerv trifft. Die Geschichte über einen Jungen aus Mexiko, der so gerne Musiker wäre, dessen Familie aber aufgrund einer alten Familiengeschichte Musik komplett aus ihrem Leben verbannt hat, und den es am Tag der Toten aus Versehen in deren verrückte Welt verschlägt, kann mit vielen amüsanten Ideen und einer tollen Mischung aus Witz und Gefühl mal wieder auf voller Länge überzeugen.

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„Death Note“ – Finstere Verfilmung des Kult-Mangas

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Nach „Ghost in the Shell“ schreit wohl keiner laut nach weiteren US-Verfilmungen japanischer Kultcomics, doch Netflix hat vor wenigen Tagen seine Fassung von „Death Note“ veröffentlicht. Da ich die Manga-Vorlage und die filmischen Umsetzungen aus Japan nicht kenne, habe ich leider keinen direkten Vergleich, aber die Verfilmung ist gut inszeniert und nicht zuletzt dank eines wirklich fies in Szene gesetzten Todesgottes auch schön gruselig. Andererseits wirkt der Film etwas gehetzt, die Charaktere bekommen so nicht unbedingt viel Tiefe und den grundsätzlichen moralischen Fragen, die der Film aufwirft, widmet man sich auch nicht genug. Wen das nicht stört, der kann sich hier gut schocken lassen und selber überlegen, ob er die Taten des Jungen, der Menschen durch ein mysteriöses Buch töten kann, gutheißen will oder eher nicht.

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„Sieben Minuten nach Mitternacht“ – Bildgewaltiges Drama!

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Es gibt immer wieder Filme, die einen umhauen und von einer völlig unerwarteten Seite treffen als erwartet. Dass „Sieben Minuten nach Mitternacht“ trotz des offensichtlichen Monsterhorrors kein typischer Horrorfilm werden würde, war vielleicht absehbar, was für ein tiefsinniges, emotionales und gleichzeitig optisch und akustisch wirklich beeindruckendes Drama dahinter verstecken würde, hatte ich nicht erwartet. Trotz grandioser Darbietungen von Sigourney Weaver und Felicity Jones steckt Nachwuchsstar Lewis MacDougall alle in die Tasche. Ein echt empfehlenswerter Geheimtipp!

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„Verborgene Schönheit“ – Will Smiths Rehabilitation bleibt aus

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Hätte Will Smith damals nicht die Hauptrolle in „Django Unchained“ für das Weltraumdesaster „After Earth“ geopfert, wäre seine Karriere vielleicht nicht so abgestürzt. Seither sucht er weiterhin auf einen neuen Erfolg und hat mit dieser der „Weihnachtsgeschichte“ ähnlichen Geschichte gar nicht mal ein so unoriginelles Projekt ausgewählt, doch das Ergebnis kommt so tölpelhaft daher, dass irgendwie gar nichts funktionieren will. Da hilft auch der beeindruckende Nebencast von Kate Winslet, Edward Norton und Michael Peña bis zu Keira Knightley und Helen Mirren nicht wirklich. Alle machen hier leider keine gute Figur, da das ambitionierte Projekt sich selbst zu ernst nimmt und so keine Szene das eigentliche Potential richtig umsetzt.

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„I Am Not A Serial Killer“ – Genialer Horrorthriller!

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Manchmal stolpert man nur aus Versehen über kleine Highlights, dieser Film erschien mir vom Serienmörder-Plot her einigermaßen interessant, aber irgendwie wollte ich „Doc Brown“ Christopher Lloyd mal wieder sehen. Doch dieser Film ist so spannend und dabei immer wieder überraschend, dass er für mich tatsächlich ein kleines Horrorhighlight dieses Jahres werden dürfte. Für die große Masse vermutlich nicht unbedingt geeignet, daher lief der Film bei uns wohl auch nicht im Kino. Aber gerade das Zusammenspiel von Lloyd und Max Records ist tatsächlich sehenswert.

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John Hurt ist mit 77 Jahren gestorben

John Hurt ist gestern mit 77 Jahren an Bauchspeichelkrebs gestorben. Der u. a. aus „Alien“, „Harry Potter“, „1984“, „Hellboy“, „V wie Vendetta“, „Indiana Jones 4“ oder „Der Elefantenmensch“ bekannte Schauspieler war gefühlt in den letzten 10 Jahren auch häufig in Nebenrollen zu sehen, und immer konnte er diese gut ausfüllen. Aktuell ist er in Pablo Larraíns Biopic „Jackie“ im Kino zu sehen. Mit ihm geht jemand, den man mit der Zeit sehr liebgewonnen und seine Leistungen zu schätzen gelernt hat.

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