„It Comes At Night“ – Postapokalytischer Horrorthriller!

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Wieder mal verkaufen einem Trailer und Marketing einen Film dummerweise als etwas, was er nicht ist. Ich habe bei „It Comes At Night“ einen fiesen Monsterstreifen erwartet, doch der Horror in dem Film, der in einer Zeit spielt, nachdem die Menschheit von einer Seuche fast komplett dahingerafft wurde, geht hier nicht von Monstern oder Zombies aus, wie man erwarten könnte. Der intelligente und äußert spannende Thriller nutzt zwar viele Elemente des klassischen Horrorfilms, doch letztendlich zeigt er eine erschreckende Version davon, was Paranoia auch aus vermeintlich guten Menschen machen kann. Das ist aber letztendlich deutlich gruseliger als ein weiterer Monsterslasher.

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„Daddy’s Home 2“ – Ämusante Fortsetzung mit Weihnachtsfeeling!

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Wenn eine komplizierte Familiensituation noch komplizierter werden soll, holt man einfach eine zusätzliche Generation dazu, das hat schließlich schon bei „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ gut funktioniert. Das dachte man sich auch bei der Fortsetzung der Komödie „Daddy’s Home – Ein Vater zuviel“, wo das Mega-Weichei von Stiefvater in Form von Will Ferrell mit dem coolen biologischen Vater Mark Wahlberg um die Gunst des Nachwuchses buhlte. Auch wenn Will Ferrells bekannt kindische Performance insgesamt wieder etwas grenzwertig war, funktionierte der Humor letztendlich aufgrund des guten Zusammenspiels mit Mark Wahlberg dann doch irgendwie. Jetzt kehren wir in die Welt der „Co-Daddies“ zurück und dürfen nicht nur John Lithgow als ebenfalls sehr überdrehten Vater von Ferrells Charakter und Mel Gibson (!) als sarkastisch fiesen Dad von Wahlberg mit im Team begrüßen. Zusammen bietet die Großfamilie einen Weihnachtstrip, der teilweise schon fast eine Konkurrenz zu den Griswolds in „Schöne Bescherung“ darstellt.

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„3 Days To Kill“ – Kevin Costner als Killer und Vater

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Neben seltsamen Werbespots für Thunfisch und Nebenrollen in „Man of Steel“ und „Jack Ryan: Shadow Recruit“ ist Kevin Costner endlich mal wieder als Hauptdarsteller zu sehen, allerdings ist seine Darstellung als Killer der CIA, der aufgrund einer tödlichen Krankheit parallel zu seinem letzten tödlichen Auftrag versucht, wieder Kontakt zu seiner Frau und seiner pubertierenden Tochter aufzubauen, nett aber kein wirkliches Highlight. Man merkt dem Drehbuch aber auch die Mitarbeit von Luc Besson an, McG hat solide Regie geführt und auch die mit Amber Heard, Connie Nielsen und Hailee Steinfeld gut besetzten Nebenrollen spielen souverän. Alles in allem ein kurzweiliger, netter Film für Zwischendurch, bei dem man aber auch nicht wirklich was verpasst.

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„Nebraska“ – Ganz großes Kino!

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Gute Filme zeichnen sich meistens nicht durch beindruckende Stunts, krasse Action und einzigartige Spezialeffekte aus, sie punkten mit oft ganz alltäglichen Geschichten, die einen ganz bestimmten Nerv treffen und sich so nicht nur in die Köpfe, sondern auch die Herzen der Zuschauer spielen. „Nebraska“ ist so ein Film, von kaum einem wahrgenommen und doch ein kleines Highlight, nicht zuletzt dank einem einzigartigen Bruce Dern, der dem komplett in schwarz-weiß gedrehten Film seinen ganz eigenen Charme zukommen lässt. Nichts für Fans von buntem Popcornkino, aber ein echter Geheimtipp!

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„Wir kaufen einen Zoo“ – Sympathischer Familienfilm!

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Tiere und Kinder sind für einen Familienfilm immer eine typische Mischung, dank der netten Geschichte und dem emotionalen Anteil wird hier im Gegensatz zu „Mr. Poppers Pinguine“ eine runde Sache draus. Gerade Matt Damon als überforderter Familienvater und Scarlett Johansson als ehrgeizige Tierpflegerin machen ihre Sache gut, aber auch die restlichen Charaktere sind gut besetzt worden. Nicht nur Kinder dürften bei diesem Film auf ihre Kosten kommen, auch Erwachsenen dürfte dieser auf einer wahren Begebenheit beruhende Film ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

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„The Descendants“ – George Clooney auf Oscarkurs

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Bei den Golden Globes hat der Film bereits abgeräumt, für die Oscars wird er als großer Favorit gehandelt. Das hat bei mir natürlich schon eine gewisse Erwartungshaltung an „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ hervorgerufen. Das gefühlvolle Familiendrama konnte auch in jedem Fall punkten, auch die Darsteller haben ihre Sache gut gemacht, doch was dieser Film jetzt allen anderen voraus haben soll, ist mir dann leider doch nicht aufgefallen. Auch George Clooney kann zwar überzeugen, aber ob seine Leistung nun die beste des Kinojahres war, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.

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„Kokowääh“ – Til Schweiger, seine Tochter und viel mehr!

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Til Schweiger spielt einen Macho, der durch weiblichen Einfluss die Freuden einer festen Bindung und der Familie entdeckt, das Motto seines neuen Films weicht nicht sonderlich von „Barfuß“ oder „Keinohrhasen“ ab. Die Geschichte, dass einem unwissenden Vater plötzlich seine junge Tochter vor die Tür gestellt wird und er sich darauf einstellen muss, ist als Film ebenfalls schon unzählige Male verarbeitet worden. Und doch macht Til Schweiger aus „Kokowääh“ endlich wieder einen kleinen Geniestreich, eine wunderbare Mischung aus Emotionen und Humor, nicht zuletzt dank seiner Tochter Emma, die hier zwar oft etwas „overacted“, sich einem aber trotzdem mit ihrer frechen Art ins Herz spielt.

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