„Bright“ – Will Smith als Cop zwischen Orks und Elfen!

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Der mit 100 Millionen Dollar bisher teuerste Netflix-Film wurde zwar in den ersten Tagen extrem oft aufgerufen, doch die Meinungen gehen sehr weit auseinander. Während Kritiker den Copfilm, der in einer alternativen Realität spielt, in der Menschen zusammen mit Fantasiewesen wie Orks, Elfen und Feen leben, fast durchweg durchfallen lassen, ist er bei den Zuschauern relativ beliebt. Woran liegt das? Grundsätzlich ist nicht nur das Szenario interessant, auch wurde die Parallelwelt sehr gut umgesetzt, sodass man schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Handlung ist rasant und grundsätzlich auch spannend, zudem wird das Szenario dafür genutzt, um konkret auf Themen wie Rassismus, Korruption oder Konflikte zwischen den Gesellschaftsschichten einzugehen. Doch gerade da fangen die Probleme bereits an, denn diese Themen werden einem zu übertrieben unter die Nase gerieben, auf der anderen Seite werden die Orks durchweg als Ghettobrutalos dargestellt, was die Grundbotschaft fast schon lächerlich wirken lässt. Zudem werden die meisten Charaktere und ihre Intentionen überhaupt nicht näher erläutert, so wird der Film nach kurzer Zeit zu einer zwar rasanten Verfolgungsjagd, die auf den zweiten Blick aber doch recht konzeptlos daherkommt.

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„Verborgene Schönheit“ – Will Smiths Rehabilitation bleibt aus

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Hätte Will Smith damals nicht die Hauptrolle in „Django Unchained“ für das Weltraumdesaster „After Earth“ geopfert, wäre seine Karriere vielleicht nicht so abgestürzt. Seither sucht er weiterhin auf einen neuen Erfolg und hat mit dieser der „Weihnachtsgeschichte“ ähnlichen Geschichte gar nicht mal ein so unoriginelles Projekt ausgewählt, doch das Ergebnis kommt so tölpelhaft daher, dass irgendwie gar nichts funktionieren will. Da hilft auch der beeindruckende Nebencast von Kate Winslet, Edward Norton und Michael Peña bis zu Keira Knightley und Helen Mirren nicht wirklich. Alle machen hier leider keine gute Figur, da das ambitionierte Projekt sich selbst zu ernst nimmt und so keine Szene das eigentliche Potential richtig umsetzt.

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„Suicide Squad“ – Tolle Charaktere mit falschem Script!

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suicidesquadNach dem Erfolg der Marvel-Kinofilme wollte DC auch was vom Kuchen abhaben, doch sowohl „Man of Steel“ als auch „Batman v Superman“ gingen größtenteils in die Hose. Somit hätte „Suicide Squad“ mit seinem anarchichen Humor und seinen verrückten Charakteren tatsächlich einen frischen Wind bringen können, doch leider krankt der Film an einer total konfusen Handlung, die ihre besten Momente in den Rückblenden zu den einzelnen Charakteren hat. An den Darstellern liegt es allerdings nicht, gerade Margot Robbie als Harley Quinn und Jared Leto als wirklich grandioser Joker hätten in einem eigenen Film wohl viel mehr überzeugen können. Aber auch Will Smith als Deadshot macht seine Sache gut.

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„Independence Day 2: Wiederkehr“ – Überflüssiges Sequel!

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independenceday21996 brachte Regisseur Roland Emmerich mit „Independence Day“ einen der größten Blockbuster ins Kino, jetzt kommt nach zwanzig Jahren tatsächlich noch eine Fortsetzung des Alien-Spektakels. Wenn auch ohne Will Smith, so sind doch viele vertraute Gesichter wie Jeff Goldblum, Bill Pullman, Brent Spiner und Judd Hirsch wieder mit dabei. Ergänzt wird der neue Cast durch William Fichtner und zahlreiche Jungstars wie Liam Hemsworth, Maika Monroe, Joey King oder Jessie Usher. Grundsätzlich kommt die Fortsetzung aber nur als überdimensionierte Neuversion des Klassikers daher, zudem kann die neue Handlung nur teilweise überzeugen. Insgesamt kann man das Sequel zwar anschauen, aber wirklich brauchen tut man es nicht.

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„Focus“ – Will Smith in unterhaltsamer Gaunerkomödie!

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Mit „After Earth“ hat Will Smith vermutlich einen absoluten Tiefpunkt erreicht, es konnte also nur noch besser werden. „Focus“ kommt daher auch gerade recht – unterhaltsam, überraschend und rundum nett, ein schöner Gaunerfilm für Zwischendurch, der einen immer etwas im Unklaren lässt, wer da eigentlich gerade wen austrickst. Neben Will Smith kann vor allem Margot Robbie punkten, aber auch TV-Urgestein „Major Dad“ Gerald McRaney ist in seiner Nebenrolle sehr unterhaltsam. Kein Überflieger, aber trotzdem ein netter Zeitvertreib und eine erste Rehabilitation für Will Smith.

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„After Earth“ – Lahmes SciFi-Abenteuer mit den Smiths!

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Ach ja, Wunderkind M. Night Shyamalan wollte sich nach seinem Mega-Flop „Die Legende von Aang“ wohl mit den Publikumslieblingen Will und Jaden Smith wohl wieder rehabilitieren, doch Stars und Science-Fiction machen noch keinen guten Film, wenn kaum Story vorhanden ist und diese unerträglich langatmig und erschreckend unlogisch daher kommt, wo doch der Trailer einen rasanten SciFi-Actionthriller erwarten ließ. Im Interesse des Kinopublikums sollte Will Smith die Finger von Drehbüchern lassen und Shyamalan endlich die effektlastigen Blockbustern überspringen.

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„Men in Black 3“ – Gelungenes Comeback der Alienagenten

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Ich habe vorab die ersten beiden Filme noch einmal gesehen, doch während der erste Teil auch heute noch unterhalten kann, ist die Fortsetzung einfach nur grottenschlecht. Aus diesem Grund hat der dritte Teil wohl auch so lange auf sich warten lassen. Doch nun sind die „Men in Black“ zurück und für eine späte Fortsetzung sehr ungewöhnlich gelingt es dem Film, dem Franchise nicht nur eine etwas neuen Stil zu verpassen, auch die Gags zünden hier großartig. Da kann man über ein paar Logiklücken gerne hinweg sehen, das dritte Kinoabenteuer mit Will Smith und Tommy Lee Jones macht einfach Spaß und kann zusätzlich mit unterhaltsamer Action und ansehnlichen Spezialeffekten punkten.

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„Karate Kid“ – Kung Fu mit Jaden Smith und Jackie Chan

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Es gibt wohl Filme, die jeder kennt, bis letzte Woche gehörte ich bei „Karate Kid“ nicht dazu, Kenntnisse über „Auftragen! Polieren!“ waren mir bis dahin fremd. Aber brav habe ich dann auch diese Bildungslücke geschlossen, wobei mir dabei nicht ganz aufgegangen ist, warum das eine Bildungslücke war. Derart vorgebildet habe ich dann jetzt eine Woche später das Remake des Klassikers aus den 80ern gesehen, das sich sehr nah an die Vorlage hält, aber als Remake einigermaßen gelungen ist, trotz eines mitunter recht nervigen Jaden Smith. Warum der Film aber nicht logischerweise (und wie zeitweise geplant) „Kung Fu Kid“ heißt, ist wohl keinem klar, oder?

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