„What Happened To Monday“ – Noomi Rapace mal 7!

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„What Happended To Monday“ ist einer dieser Filme, der auf den ersten Blick ein überaus intelligentes und interessantes Szenario bietet, sich bei genauerem Hinsehen aber doch nur als ein riesiges Logikloch voller Filmfehler entpuppt. Wirklich sehenswert ist aber die Schwedin Noomi Rapace, die hier die Rollen von sieben (!) Zwillingschwestern übernimmt und wieder mal ihre Wandlungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellt. Die Hollywood-Veteranen Glenn Close und Willem Dafoe hingegen bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Macher hätten sich mehr auf ihre ausbaufähige Grundhandlung konzentrieren sollen, daraus hätte man deutlich mehr machen können. Düstere Zukunftvisionen müssen auch Sinn machen, um überzeugen zu können!

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„Death Note“ – Finstere Verfilmung des Kult-Mangas

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Nach „Ghost in the Shell“ schreit wohl keiner laut nach weiteren US-Verfilmungen japanischer Kultcomics, doch Netflix hat vor wenigen Tagen seine Fassung von „Death Note“ veröffentlicht. Da ich die Manga-Vorlage und die filmischen Umsetzungen aus Japan nicht kenne, habe ich leider keinen direkten Vergleich, aber die Verfilmung ist gut inszeniert und nicht zuletzt dank eines wirklich fies in Szene gesetzten Todesgottes auch schön gruselig. Andererseits wirkt der Film etwas gehetzt, die Charaktere bekommen so nicht unbedingt viel Tiefe und den grundsätzlichen moralischen Fragen, die der Film aufwirft, widmet man sich auch nicht genug. Wen das nicht stört, der kann sich hier gut schocken lassen und selber überlegen, ob er die Taten des Jungen, der Menschen durch ein mysteriöses Buch töten kann, gutheißen will oder eher nicht.

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„The Great Wall“ – Matt Damon bekämpft Monster!

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Wenn der „Hero“-Regisseur Yimou Zhang über den Verteidigungskampf einer menschlichen Armee auf der Chinesischen Mauer gegen mystische Monsterwesen im 15. Jahrhundert dreht, klingt das eigentlich nach einem epischen Kampffilm. Doch irgendwie will „The Great Wall“ nicht funktionieren, zu wirr ist die Handlung, zu billig die Effekte, zu unepisch die Kämpfe. Und vielleicht waren Matt Damon, Pedro Pascal und Willem Dafoe auch nicht die beste Wahl, um den Film sowohl für den chinesischen als auch den US-Markt interessant zu machen. Der Film hat durchaus seine Momente, aber insgesamt versinkt er in der Mittelmäßigkeit.

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Kurz kritisiert, Vol. 11: Von Grusel, Gaunern und Schwämmen!

Ich habe in den letzten Monaten so viele Filme gesehen, dass ich hier mal wieder paar etwas kürzer abhandeln muss, sie aber nicht unerwähnt lassen will. Die Kurzkritiken umfassen dieses Mal „The Gunman„, „The Gambler„, „Best Exotic Marigold Hotel 2„, „Sinister„, „Die Frau in Schwarz 2„, „X-Men 5 – Zukunft ist Vergangenheit (Rogue Cut)„, „Spongebob Schwammkopf„, „Kidnapping Freddy Heineken„, „Home„, „Paddington„, „Magic In The Moonlight“ und „A Most Wanted Man„.

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„John Wick“ – Keanu Reeves rockt als Superkiller!

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Der Charakter des gut ausgebildete Killer, der seine Fähigkeiten aus Rache gegen die besonders bösen Buben einsetzt, hat trotz seiner derzeitigen Beliebtheit eigentlich schon jegliche Originalität eingebüßt. Doch Liam Neeson kann jetzt einpacken, denn Keanu Reeves macht mit seinem John Wick und dessen Rachefeldzug einfach nur Spaß. Was den Film zudem von anderen abhebt, ist dessen kuriose Welt und der Kodex, nach dem die Auftragskiller hier agieren. Brutal, fies, kurzweilig und echt unterhaltsam – zurücklehnen und Spaß haben! Endlich mal wieder ein guter Film mit Keanu Reeves!

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Kurz kritisiert, Vol. 9: Vom Schicksal, Marathon und Tod!

Und hier kommen die letzten Kurzkritiken für dieses Jahr, dabei sind dieses Mal „Katakomben„, „Grace of Monaco„, „Fünf Freunde 3„, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter„, „Wenn ich bleibe„, „Sein letztes Rennen„, „Nymph()maniac„, „[REC] 4“ und „Monty Python Live (Mostly) – One Down Five To Go„.

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„Grand Budapest Hotel“ – Wes Andersons neue Absurdität!

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Wenn Wes Anderson einen Film dreht, wird dieser nicht der Norm entsprechen, aber auch keinem typischen Schema folgen. Auch „Grand Budapest Hotel“ strotzt nur so vor skurrilen Einfällen, verrückten Charakteren und verblüffenden Handlungssträngen, alles kombiniert mit einzigartigen Kameraeinstellungen und anderen optischen Tricks, garniert mit einem wirklich einzigartigen Cast, der mit Stars wie Ralph Fiennes, Saoirse Ronan, Edward Norton, Bill Murray, Willem Dafoe, Adrien Brody, Jason Schwartzman, Tilda Swinton, Owen Wilson und Jeff Goldblum wirklich seinesgleichen sucht.

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Lars von Triers Kunst-Porno „Nymph()maniac“

Ein Trailer zu Lars von Triers („Melancholia„, „Antichrist„) provokantem Sexdrama „Nymphomaniac“ ist da, der nicht nur durch brisante Thematik, sondern auch durch den starken Cast aufmerksam macht: Mit dabei sind neben der obligatorischen Charlotte Gainsbourg u. a. Stellan Skarsgård, Shia LaBeouf, Uma Thurman, Willem Dafoe, Jamie Bell und Christian Slater. Mit dem in 8 Kapitel eingeteilten Film versucht von Trier erneut, Porno und Kinofilm einander näherzubringen – so wurden für einige Hardcore-Scenen digital die Genitalien von professionellen Pornodarstellern auf die Schauspielerkörper montiert. Da der Director’s Cut des Films stolze 330 Min. dauert, wird der Film in zwei Teilen in die Kinos kommen (Teil 1: 20.02.2014, Teil 2: 03.04.2014); angeblich in einer entschärften Softcore-Version. Hier der Trailer sowie ein paar erste Filmclips zum Finale der „Depression“-Trilogie:

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