„Labyrinth der Monster“ – Spielabhängig!

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labyrinth-monster.jpgJeder hat mal klein angefangen, für Tom Hanks war dieser Film Anfang der 80er eine seiner ersten Rollen. Wer bei diesem Film Horror oder Fantasy erwartet, wird bitter enttäuscht werden, es geht nämlich „nur“ um Rollenspiele. Da ich seit ein paar Monaten selber einem kleinen Trupp von „Vampires“-Spielern angehöre, haben ein paar Rollenspieler und ich uns dieses Filmchen mal angetan …und gut gelacht. Zu sehr wird das Rollenspiel mit einer Droge gleichgesetzt, von der man abhängig wird und dann komplett den Bezug zur Realität verliert, mit Freunden, die einen dazu „verleiten“, dem Versuch „aufzuhören“ und allem, was bei einem Anti-Drogen-Film dazu gehört. Ganz groß das Szenario, wenn Tom Hanks „voll drauf“ wie ein Drogenabhängiger torkelnd durch New York wandert und sich für einen Druiden hält. Vielleicht gibt es in der Szene in Amerika wirklich extremere Formen und Folgen, als wie ich es aus unserer netten „Vampires“-Runde kenne, aber sicher nicht so übertrieben wie hier. Naja, vielleicht sollten wir das mit unserem Rollenspiel doch nochmal überdenken, bevor wir nicht mehr zurück können. Ha ha ha…

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6 Kommentare

  1. einer der schlechtesten filme aller zeiten, und das nicht nur aufgrund der lächerlichen thematik. ein schlechteres drehbuch kann man sich kaum vorstellen (tom hanks ist hauptdarsteller? – wieso ist er dann fast nie im bild?!).

  2. Also, neeeee…
    Voll doof!
    War er nicht Mönch?
    Aber um mal anzumerken:
    Rollenspiel kann echt ganz schön gefährlich werden.
    In Kassel wurde vor Jahren mal ein Spieler beim Vampire daddeln gehängt.
    Außerdem sollte man sich dazu noch auf einigen Cons umgucken: teils echt erschreckend.
    Trotzdem:
    Der Film ist echt schlecht.

  3. Japp, kann mich nur anschließen. Selbst wenn man Rollenspieler ist, nein, gerade WEIL man Rollenspieler ist, ist dieser Film echt schlecht.

  4. Offensichtlich hat kaum einer den Film so richtig verstanden. Die wenigern (meist schlechten) Kritiken kommen von unreifen und vorurteilsgeplagten Kiddies die der Meinung sind, das Mission Impossible ein guter Film war. Ich habe fast 20 Jahre lang Rollenspiele gemacht, und kenne keinen ernstzunehmenden Spieler mit meiner Rollenspielerfahrung, der diesen Film nicht irgendwie gut fand. Klar entspricht die Darstellung des Rollenspiels nicht der Realität, und klar ist es keine sauberpolierte Millionenproduktion. Aber wenn man sich die Geschichte auf der Zunge zergehen lassen würde (und das tun die 13-17jährigen halt äußerst selten), dann würde einem auffallen, dass der Film sich im Grunde genomnmen auch über die Verhaltensweisen der „Außenstehenden“ lustig macht. Das Spiel macht nicht süchtig, so wie ein Pau behauptet hat, sondern es ist alleine Robbie der die Sache nicht verkraftet. Die anderen Spieler haben einfach aus Leidenschaft und Freude gehandelt. Hätten die Zuschauer ein bisschen besser aufgepasst, dann wäre ihnen auch aufgefallen, dass Robbie schon in frühere Zeit Probleme mit dem Spiel hatte, es sich also um ein persönliches emotionales Problem dieser einen Figur handelt. Es gibt viele Drogen. Manche treiben bis zur Selbstverstümmelung Sport, andere gehen leidenschaftlich gerne aus (und haben auch eine Art Entzugserscheinung wenn mal nichts geht) und wieder andere MÜSSEN sich jedes Spiel ihrer Fußballmannschaft ansehen. Und nur weil die Sucht in diesem Film halt ein Spiel ist (und eine Sucht kann das Rollenspiel in jedem Fall sein!) wird es auf einmal lächerlich.

    Der Film ist ruhig und erzählt eine Geschichte… ohne große Explosionen oder Blut und Verderben. Es geht um eine Gruppe Menschen die eine Leidenschaft verbindet. Und eben um einen davon, der mit der Sache nicht richtig umgehen kann. Der Film ist in jedem Fall sehenswert, wenn man nicht dogmatisch Wert auf das „große Kino“ legt, und vor allem wenn man nicht denkt dass Hollywood das Maß aller Dinge ist. Der Film ist ruhig und atmosphärisch, nicht laut und reißerisch. Aber man darf nicht vergessen, dass der Film von 1982 ist, aber damit kommen viele (vor allem jüngere) Zuschauer nicht klar.

  5. Vorsicht! Jedem seine Meinung, aber hier reinzuplatzen und uns als 13jährige Popcorn-Kino-Fetischisten zu bezeichnen, geht wohl ein bisschen weit! Ich sage nichts gegen den guten Ansatz des Films, allerdings waren die Dialoge grottig, die Story viel zu übertrieben und offensichtlich auch von jemandem geschrieben, der Rollenspiele nur als Außerstehender wahrgenommen hat. Und was hätte denn Action in dem Film gesollt?! Das ist ein Drama!! Schön, wenn dir der Film gefallen hat, in unserem Trupp, der ausschließlich aus Rollenspielern bestand, haben alle nur den Kopf geschüttelt. Und mal was Generelles, in unserem Blog sind nahezu nur Leute zwischen 20 und 30, die diesen Blog gerade deshalb ins Leben gerufen haben, um auch mal Diskussionen abseits des „großen Kinos“ zu starten. Niemand hätte einen Film wie „Labyrinth der Monster“ wie einen großen Blockbuster bewertet, zumal große Blockbuster selten große Filme sind (Mission Impossible 3 war wohl mit der größte Schrott, der dieses Jahr im Kino war)! Also bitte gerne eine andere Meinung vertreten, das fördert die Diskussion und deine Sichtweise ist ja auch interessant und regt sicher dazu an, den Film mal aus einer anderen Sicht zu sehen, aber das nächste Mal bitte auf die Beleidigungen verzichten… Danke!

  6. ich denke, dass keiner, der den film sieht, spezialeffekte, aufwendig gemachte action oder erst recht kein großes „hollywood-kino“ erwartet bzw. es sich wünscht. daraufhin bewertet ihn auch keiner. gerade billigproduktionen können sehr gut gemacht sein, gerade weil man mit wenig mitteln viel herauszuholen versucht und oftmals mit interessanten charakteren und wendungen überzeugen kann. „labyrinth der monster“ ist ein drama, nicht mehr und nicht weniger, und ich behaupte weiterhin, dass es ein schlechtes ist.
    das ganze ändert nichts an der tatsache, dass robbies persönliches schicksal wie seine vergangenen probleme mit dem rollenspielen (derer ich mir sehr wohl bewusst bin) als droge dargestellt werden und somit die aussage, dass rollenspiele gefährlich sind bzw. sein können, unterstützen (gerade weil es nicht viele rollenspiel-filme gibt – bringt man dann einen film mit diesem „abhängig-sein“-ansatz heraus, sollte man sich schon dessen wirkung bewusst sein, falls das tatsächlich nicht zumindest eine dezente botschaft vom regisseur sein sollte). der film konnte einen meiner meinung nach eben nicht als drama fesseln, es kam keine spannung auf und die figuren waren unscheinbar, blass und austauschbar (einzig allein robbie hatte aufgrund seiner probleme zumindest einen winzigen hauch von tiefe). schlechte bildeinstellungen und dialoge, ebenso ein schlechtes drehbuch (über zwanzig minuten hielt sich der plot auf, weil man robbie in den höhlen sucht, wo er nicht einmal ist).
    also frage ich „christian“ schließlich (denn ich finde es schon erstaunlich, dass es gerade einen rollenspieler gibt, der mit der darstellung des rollenspiels zufrieden ist und ihm anscheinend etwas abgewinnen kann): was hat dir der film gegeben? ich behaupte, er ist nicht lehrreich bzw. wenn er das sein soll, ist der drogen-vergleich unübersehbar und die aussage: „rollenspiele sind gefährlich“. hinzu kommt, dass rollenspieler generell in dem film verrückt oder zumindest sonderbar wirken (der eine wechselt täglich seine höchst merkwürdigen kopfbedeckungen). der film soll also lediglich zur unterhaltung dienen und als drama den zuschauer fesseln. ich habe leider keine spur von spannung und tiefe in den charakteren gefunden, die einen hätten fesseln können. bleibt eigentlich nur technische genialität oder wenigstens eine interessante geschichte. ersteres fällt wohl zweifelsfrei weg, und das drehbuch (wie bereits nun schon öfter erwähnt) war meiner meinung nach miserabel.
    mir fällt letztlich nichts mehr ein, wieso der film jemanden hätte fesseln können.

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