Das Ende der „Chroniken der Vampire“

Anne Rice begann 1976 mit „Interview mit einem Vampir“ die wohl interessanteste Vampirreihe, 12 Bücher der „Vampire Chronicles“ entstanden seitdem und haben jetzt laut der Autorin mit „Hohelied des Blutes“ ihr Ende gefunden. Während sie bereits mit „Merrick“ und „Blackwood Farm“ die Vampir-Saga mit ihren drei Hexen-Romanen verband, verschmelzen diese im letzten Buch völlig, mehr hat das Buch leider auch nicht zu bieten. Es erscheint einem mehr wie ein Abschluss der Hexen-Romane, der Vampir Lestat und seine Gattung kommen nicht wirklich zur Geltung. Trotzdem will ich die Chroniken jedem Vampir-Fan ans Herz legen.

Leider wurde nach der gelungenen Verfilmung des ersten Romans „Interview mit einem Vampir“ mit „Königin der Verdammten“ vieles zerstört, schon alleine, weil der zweite Roman „Der Fürst der Finsternis“, wohl der beste der Reihe, kurz mal in Rückblenden in den Film mit reingepackt wurde. Naja, vielleicht gibt es ja irgendwann noch eine gelungenere Verfilmung, genug „Chroniken“ gibt es ja noch…

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Ein Kommentar

  1. ich habe die bücher nicht gelesen (bin keiner dieser fanatischen vampir-anbeter), finde aber die idee, die bücher eher wie eine biografie (durch viele jahrhunderte) als wie einen horror-roman aufzubauen, sehr gelungen. den obigen film-kritiken kann ich mich nur anschließen (ohne dabei auf die bewertung einer buchumsetzung einzugehen): „interview mit einem vampir“ ist ein sehr guter film, „königin der verdammten“ dagegen ein sehr schlechter.

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