„Superman Returns“ – Er fliegt wieder!

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Nach über 20 Jahren ist er endlich wieder zurückgekehrt, und es gibt schlechte, wie auch gute Aspekte in dem Film. Als erstes die positiven Sachen, die mir aufgefallen sind. Die Schauspieler spielen toll, Kevin Spacey ist mit seiner Mimik und seinen Sprüchen sowieso am tollsten, auch wenn er nicht den Comic-Charakter mimt, sondern sich leider wieder an den Gene-Hackman-Luthor anlehnt, generell haben sie leider versucht, den Flair der alten Filme einzufangen. Bosworth und Routh waren für ihren ersten Film gut, auch wenn sie nicht immer ganz überzeugen können und Routh nicht an Reeve heran kam.

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Die Special-Effects waren unglaublich und in den früheren Filmen nicht ansatzweise so machbar. Allein die Sequenz, wo Superman das Flugzeug rettet, ist spektakulär. Bryan Singer verstand es, den Film mit gewaltigen Bildern zu inzenieren. Auch die Wandlung von Superman in Clark Kent bzw. das, was die beiden ausmacht, wurde relativ gut umgesetzt. Mit Make-Up, Dialogen und schauspielerischem Talent kam es gut rüber. Der restliche Flair, den die Graphic-Novels oft ausmachten, die Romanze der beiden Hauptpersonen, die Moral, die Wichtigkeit und die Verantwortung, die er tragen muss, wie leicht er zum Diktator seiner eigenen Regeln wird und dass er alles Leid einfach nicht stoppen kann, weil es einfach zu viel ist, er es aber ständig hört, sieht und fühlt, wurden leider wenig oder gar nicht berücksichtigt, einzig das, was ihn ausmacht, wurde ein wenig umschrieben. Der Film war ab und an ein wenig zu patriotisch, dafür rockten die Batman-Anspielungen und die konsequente Anti-Raucher-Kampagne. Der Film war viel zu lang und die Story um den Bösewicht war relativ schwach, allerdings war er trotzdem spannender als die anderen, da Superman in diesem Film wirklich ums Leben kämpfen muss. Abgesehen davon war das Archivmaterial mit Marlon Brando ziemlich cool, welches Singer in den Film integriert hat. Was für mich am schlimmsten war, war die Tatsache, dass sie die Continity der Graphic Novels vollkommen ignoriert haben und wieder Sachen passiert sind, die so nicht in den Comics (Novels) erschienen sind. Am Anfang erfährt man, dass der Vater tot sei, wieso auch immer, für die restliche Geschichte ist es nicht relevant. Viel schlimmer ist die Tatsache, was es mit Lois Lanes Sohn auf sich hat und ich bete dafür, dass sie es in der Fortsetzung ignorieren werden.

Fazit: Der Film hatte echt gute Momente, aber auch viele schlechte. Batman Begins war an den Batman-Comics viel näher dran als S-Returns es an den Superman-Comics war. Ich hoffe aber, dass ich mich damit nicht zufrieden geben muss, denn er ist noch verbesserungswürdig. Trotz allem war er besser als viele andere Comicverfilmungen, das, was diesen Film ausmacht, ist die besondere Atmosphäre…

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9 Kommentare

  1. Ich hab mir mal erlaubt einen Weiter-Button einzubauen, das war ja schon echt viel Text für die erste Seite ;)

    Den Film hab cih noch nicht gesehen, bin aber schon sehr gespannt! Ich bin ein Fan der alten Filme, auch wenn sie objektiv gesehen nicht sehr gut waren, aber hey, es ist SUPERMAN!!

  2. ich habe mich nie für superhelden-comics interessiert oder habe welche gelesen. obwohl ich nie verstehen konnte, wieso man gerade mit superman etwas hätte anfangen sollen, hat man mich mit in den neuen film gezogen und ich habe auch zwei der alten filme gesehen.
    ich habe also effektgeladenes action-kino (billige unterhaltung) erwartet, doch nicht einmal das wurde mir geboten – viel zu viel liebesgeschichte, unnötiger und noch kitschiger als in alten filmen. der film war wirklich fast schon einschläfernd. ein luther, der von einem talentierten schauspieler gespielt wurde, aber durch sein auftreten eher lustig als böse war mit einem plan, der schlechter und unausgereifter nicht mehr seine kann. teilweise gute aber teilweise auch miserable effekte. und vor allem: mal wieder viel zu lang!! und das so unnötig! wenn das jetzt das ergebnis vom herrn der ringe sein soll, dass alle meinen, ihren film so in die länge zu ziehen… klasse. doch bei superman schien das noch schlimmer zu sein als bei den anderen („f.d.k.2“, „batman begins“ etc…); er wollte nie enden. und was sollte das mit seinem sohn (der seine kräfte aber warum auch immer nicht eingesetzt hat, um zu helfen)?! ich habe ja erwartet, dass sie den stoff, wenn sie ihn schon einmal erneut anpacken, auch in einer neuen weise mit neuen ansätzen zeigen (wie bei batman) – fehlanzeige. fazit: der film hat nicht einmal mit stumpfer action unterhalten können. geld, dass man hätte sparen können.

  3. Nun..ich war ein wenig enttäuscht von diesem Film, weil mir doch schon einige Goofs und unrealistische Dinge aufgefallen sind. Natürlich sollte man nicht erwarten, dass bei Superman alles so realistisch is, weil es ja eh „nur“ eine Comicverfilmung ist,aber wenn Lois Lane mit voller Wucht durch ein Flugzeug geschleudert wird und nicht wenigstens einen Kratzer abbekommt, dann finde ich das etwas seltsam. Ich dachte Superman wär der Mann aus Stahl und nicht Lois?! Naja solch unrealistische Sachen finde ich einfach unverständlich. Es muss ja keine Blutfontäne spritzen, aber soein wenig Realismus hätte ich schon ganz gerne gesehen. Dazu war der Film teilweise, wie Threepwood schon sagte, zu kitschig und ich finde es schade, dass der große Plan des bösen Lex Luthor schon fast ein wenig in den Hintergrund gerückt war. Jedenfalls kam es mir so vor. Vielleicht bin ich ein zu großer Fan von Superhelden, Comics und von den alten Supermanfilmen, dass ich es irgendwo nicht schön finde, dass der Film sone Macken, nenne ich es jetzt mal, hat. Genauso wie der Sohn von Lois? ICh hatte so gehofft, dass er nicht Supermans Sohn war, weil er entweder sterben muss oder er muss im nächsten Film dabei sein, was mich total annerven würde. Irgendwo gab es auch viele Sachen die mir wirklich gefallen haben am Film, aber vielleicht hatte ich deswegen auch zu hohe Erwartungen, weil die letzten Comicverfilmungen, wie Batman Begins oder X-Men, mir wirklich gut gefallen haben und ich damit gerechnet hatte, dass Superman Returns mich echt vom Hocker haut, aber das war leider nicht der Fall.

  4. So, dann will ich auch mal. Viel mehr habe ich nicht zu sagen, Threepwood und Gatman haben das schon ganz gut zusammengefasst, zu viel Kitsch, zu viel (übertrieben) Unrealistisches, viel zu lang, Luthors Plan erschien mehr deppig als clever und der Sohn von Superman musste nun echt nicht sein. Ich habe nie Superhelden-Comics gelesen, aber trotzdem meinen Spaß an den X-Men-Filmen und den ersten beiden Batman-Filmen gehabt. Und bei „Batman Begins“ hat man dann sogar mal einen Einblick bekommen können, dass die Comics doch mehr Tiefe haben, als ich ihnen zugetraut habe. Und Supermans Selbstzweifel und die Tatsache, dass er fast gestorben ist, waren doch schon gute Ansätze, aber nein, man konzentriert sich wieder übertrieben auf den Lois-Lane-Schmalz! Und wie in den alten Filmen fragt man sich wirklich, warum der Typ auf diese total verpeilte, egoistische Mistzicke steht. Naja, jedem das seine… Und vermutlich werde ich mich auch nie mit der ganzen Grundunlogik von Superman arrangieren können, so vonwegen „Hey, ich setze eine Brille auf und bin als Clark Kent verkleidet“… Fazit: Viel hatte ich nicht erwartet, aber doch etwas mehr als das, was einem dann am Ende geboten wurde. Und das ist der aktuelle „teuerste Film aller Zeiten“? Warum so viel Geld dafür?? Superman hätte die 260 (!!) Mio. bestimmt lieber an hungernde Kinder verschenkt, anstatt sie für so ein überflüssiges Kino-Comeback auszugeben…

  5. Was bleibt mir noch zu sagen? Echt eine Enttäuschung, leider! Meiner Meinung nach hätte gerade durch den derzeitigen Comic-Buch-Hype das ein großer Film werden können, aber leider war es anscheinend nicht machbar. Ich denke man hat sich zu stark verführen lassen, etwas „Großes“ machen zu wollen und dabei einfach eine Story vergessen. Die Superman Geschichte an sich bietet genug Stoff. Man hätte den Konflikt mehr ausarbeiten oder überhaupt erwähnen können. Man hätte einen Handlungsbogen nutzen können. Man hätte… man hätte… Alles in allem, schade ums Kinogeld! Im Grunde will ich gar keinen zweiten Teil von dem Film. Ist der schon geplant?

  6. Pingback: Littlesirius
  7. Ein Nachfolger ist geplant.
    Zwar hat der aktuelle Regisseur Bryan Singer noch nicht zugesagt, doch soll er einem Sequel nicht abgeneigt sein.

  8. Abschließend muss ich sagen, nachdem der Film mehrere Tage in meinem Kopf herum gespukt ist, das mir die Verfilmung relativ egal ist. Früher konnte man sich freuen, wenn etwas verfilmt wurde, mittlerweile meckert man nur noch rum und beklagt sich, dass der Charakter anders reagiert auf Seite soundso, oder dass der Film nicht dem Buch gleich kommt.
    Ist das nicht alles scheiß egal? Mal ernsthaft, man kann sich freuen, dass sein Lieblingswerk, sei es ein Comic oder ein Buch oder was weiß ich, verfilmt wird und man kann dem Film das Beste entnehmen und den Rest getrost ignorieren.

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