„Adams Äpfel“ – Bitterböser Film über Gut und Böse

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So, heute war ich in der Preview von „Adams Äpfel“ und wurde positiv überrascht. Der selbe Mann, der auch „Dänische Delikatessen“ gemacht hat und zur „Dogma“-Szene gehört, hat hier einen Film über Gut und Böse abgeliefert, doch anders als die meisten Filme beinhaltet dieser Film bitterbösen, schwarzen Humor, eine doppeldeutige Moral und einige Überraschungen. Ein Film, der Gott und die Menschen behandelt, dargestellt wird das ganze durch einen schießwütigen Tankstellenräuber, einen ehemaligen Tennisstar, der Frauen vergewaltigt und zuviel trinkt, einem gutgläubigen Pfarrer und einem Skinhead, der den Kampf gegen den guten Pfarrer aufnimmt, indem er ihm verständlich machen will, dass die Welt nicht gut ist. Absoluter Geheimtipp!

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7 Kommentare

  1. Momenat mal – wieso hast du mich nicht mitgenommen???
    *grummel*
    Den möcht ich auch unbedingt sehen.
    Die Vorschau war zum Brüllen. ^^

  2. Hatte angenommen, du hattest keine Zeit.

    Es gab sogar leckeren Apfelkuchen, damit ein Lob an das Filmhaus, welches hoffentlich bei den späteren Previews die Zuschauer genauso überrascht.

  3. Die „Dogma-Szene“… Ich muss ja sagen – ich finde Dogma einfach klasse – mir war nicht bewusst, dass es da noch mehr gibt? Gibt es da noch mehr?

  4. WTF ist die “Dogma-Szene?? Also, wenn Du den Film „Dogma“ von Kevin Smith meinst, dann ich auch, wie der BOK, aber wenn nicht… klär uns auf! :-)

  5. Die „Dogma-Szene“ bzw. Dogma 95 ist ein „Ideal“ bzw. ein Ziel, welches sich junge Regisseure und Drehbuchschreiber gesetzt haben. Mehrere junge Filmemacher(darunter auch der berühmte Lars von Trier) haben eine Art Manifest entworfen, welches Regeln zum Filmemachen behandelt. Dieses „Manifest“ besagt z.B. das man auf jegliche Spezial-Effekte, also zu 95% Effekthascherei, verzichtet, wie auch auf Zeitsprünge in der Geschichte
    Sprich: Sie drehen europäische Filme, die anders sind.

    de.wikipedia.org/wiki/Dogma_95

  6. eine tolle parabel über gut und böse, sehr real umgesetzt, toll gespielt. ein kleiner nordischer geheimtipp über den glauben und das gute und das böse in der welt. der glaube muss nicht der richtige weg zum guten sein, eine realistische sicht der welt gehört auch dazu. toll, die entwicklung von pfarrer und skinhead zu sehen, wie sie sich gegenseitig verändern…

  7. ja, mir hat der film auch sehr gut gefallen. wieder ein netter film ohne große effekte. vielleicht sollte ich mir „dänische delikatessen“ doch noch ansehen.

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