„Das Haus der schlafenden Schönen“

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haus.jpg„Das Haus der schlafenden Schönen“ ist wieder ein weiterer Film, der dank des Lübecker „Filmhauses“ zu mir gelang. Diese deutsche Verfilmung eines japanischen Buches handelt von Vergänglichkeit, Erinnern, Trauern, Schuld, Einsamkeit, Sex und Tod, Erotik und Sterben. So, damit habe ich es gut beschrieben. Es ist ein sehr düsterer Film von einem alten Mann, der des Lebens müde ist und ein Etablissement kennen lernt, wo er gegen Geld neben schlafenden jungen, nackten Frauen, die unter Drogen gesetzt werden, die Nacht verbringen darf. Doch nach anfänglichem Lustbefinden schämt er sich selber, sinniert neben den fast komatösen Mädchen über das Leben, den Tod und seine tote Mutter.

Besonders hervorzuheben ist Maximillian Schell in einer Nebenrolle, der wieder wie gewohnt gut spielt.

Leider hat der Film einige Längen und droht am Ende fast ins Lächerliche abzurutschen. Trotzdem ist er zu empfehlen für Leute von schwerer Literatur, denn er scheint das Buch zumindest vom Charakter getroffen zu haben, denn der Film wirkt fast wie eine Freud’sche Literatur, so sind dementsprechend auch die Dialoge. Natürlich auch wieder für Freunde des deutschen Films, die sich nicht an Düsterheit und den stellenweise leicht pornografischen Thematiken stören lassen.

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