„Little Miss Sunshine“ – Direkt ins Herz geschlossen

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sunshine.jpgSo, nach langer Zeit habe ich es geschafft, doch noch den Film „Little Miss Sunshine“ zu sehen, den ich selber so sehr im Vorfeld hoch gejubelt habe. Als erstes: Der Film schafft es nicht, alle Erwartungen zu erfüllen, aber das braucht er auch nicht. Nachdem man ihn gesehen hat, versteht man, dass der Film einer von der kleineren Sorte ist, die den meisten Kinogängern selten auffällt und nach dem Sehen auch schon wieder vergessen.

Der Film handelt von einer Familie der besonderen Art, wo jeder so seine Macken hat. Eben diese Familie will mit dem kleinsten Familienmitglied, der 8jährigen Olive, zum Schönheitswettbewerb für Kinder. Während dieser langen Reise zum Wettbewerb schweißt die Familie stetig weiter zusammen. Der Film lebt von den tollen Schauspielern (ich kannte allerdings nur Toni Collette), dem kleinen versteckten schwarzen Humor, der göttlich ist, und dem traurigen Part der Geschichte. Denn der Film besitzt weniger Humor, sondern mehr Tragik. Jedes Familienmitglied muss bei der Reise seine persönliche Hölle durchleben bzw. gegen seine Ängste ankämpfen. Leute, die Garden State oder Moonlight Mile mochten, können sicherlich auch was mit diesem Film anfangen, denn es ist einer dieser Filme, die etwas über das Leben erzählen und trotzdem nicht kitschig sind.

Fazit: Der Film ist nichts Großes und wird sicherlich schnell vergessen werden, aber für Freunde des kleinen Films ist der Film ein Geheimtipp!

P.S. Eine Darstellerin aus „24“ und eine Darstellerin aus “ Donnie Darko“ spielten jeweils eine ganz kurze Rolle. Wer hat sie entdeckt?

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Ein Kommentar

  1. Kann mich BATEMAN nur anschließen. Der Film ist etwas seltsam, vermutlich, weil er so real wirkt. Die Charaktere sind toll gewählt und spielen großartig. Man kann die Entwicklung der einzelnen Figuren toll nachempfinden. Allerdings denke ich, dies ist mehr ein Film für Freaks, da er weder eine Komödie noch ein Drama ist, sondern eine sehr interessante Mischung daraus. Es ist mehr ein Film zum Schmunzeln als zum lachen, ein Film für’s Herz über Menschen mit Problemen wie du und ich. Am gruseligsten fand ich die kleinen Mädchen von der Misswahl, die waren so schrecklich geschminkt, dass man fast Angst bekommen konnte. Schön sind aber natürlich auch die Seitenhiebe auf das Spießertum Amerikas…

    Von den Schauspielern kennt man wohl noch Greg Kinnear aus „Besser geht’s nicht“, der den Vater spielt und Steve Carell aus „Jungfrau (40), männlich, sucht“, der Frank spielt.

    Und natürlich habe ich auch Mary Lynn Rajskub alias Chloe aus „24“ als die Organisatorin, die die Mädchen zur Bühne bringt und Beth Grant, die in „Donnie Darko“ die nervige Lehrerin und Swayze-Anhängerin und hier die Hauptjurorin der Misswahl gespielt hat, erkannt… ;)

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