„Déjà Vu“ – Wettlauf mit der Logik

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kino-deja.jpgNicht erst seit „A Sound of Thunder“ ist das Thema Zeitreise ein Thema, dessen filmische Interpretation häufig von der Logik her in die Hose geht. Selbst der Klassiker „Zurück in die Zukunft“ weist mehrere Logikfehler auf, die bei der ansonsten tollen Umsetzung des Themas aber gerne ignoriert werden dürfen.

Dieser Film handelt nun von Denzel Washington in seiner typischen Cop-Rolle, der nach einem Anschlag auf eine Fähre auf eine Spezialeinheit trifft, die mit einer neuartigen Technologie die Vergangenheit „durchsuchen“ kann, allerdings immer nur auf ein bestimmtes Zeitfenster begrenzt. Zuerst versuchen sie mit diesen Mitteln, den Täter ausfindig zu machen, aber als unser Denzel erkennt, dass man in die Vergangenheit eingreifen kann. ist er besessen von dem Gedanken, das Unglück zu verhindern, notfalls auch mit Hilfe des Experiments, sich selbst in diese Vergangenheit zu versetzen…

Mit „Mann unter Feuer“ haben Regisseur Tony Scott und Denzel Washington einen tollen Actionfilm zusammen gedreht, mit „Deja Vu“ gelingt ihnen das nur teilweise, zu lückenhaft und bisweilen unlogisch ist der Versuch, das Element „Veränderung der Vergangenheit durch die Gegenwart“ einzubauen. Wem Action und eine halbwegs interessante Story reichen, der wird sicher gut unterhalten, wer mehr will, sollte einen anderen Film gucken.

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2 Kommentare

  1. Also ich fand, dass (bis aufs Ende) die Sache mit der Zeitreisenlogik ganz gut gelöst war. Denn wie wir schon aus „The Timemachine“ wissen, kann man die Gegenwart nicht ändern, indem man die Vergangenheit ändert, weil man ja sonst keinen Grund hätte die Vergangenheit zuändern, um die Gegenwart zu ändern. o.O . Naja, fand ich auf jeden Fall gut gemacht. Die Story drumrum… naja … ich fand die Logik gut gemacht *g*.

  2. Richtig, bis auf das Ende. Und wenn sie das konsequent durchgezogen hätten mit dem dadurch unvermeidlichen Ende, wäre das auch cool gewesen, aber so…

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