„Das Streben nach Glück“ – Einfach nur schön!

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streven.jpg„Life, liberty, and the pursuit of happiness“ gehören zu den unabdingbaren Rechten, die von Thomas Jefferson in der „Declaration of Independence“ der USA niedergeschrieben wurden. Sie bilden die Grundlage für den Film „Das Streben nach Glück“ (eng.: The pursuit of happiness) mit Will und Jaden Smith. Dieser Film ist nichts für „Jammerlappen“ oder „Angeber“, man verliebt sich vielleicht nicht sofort in ihn, aber er beeindruckt im Stillen und ist letztlich einfach nur schön!

Für alle „Jammerlappen“ und „Miesmacher“ ist dieser Film nicht das richtige, denn man muss schnell erkennen: Kaum einem geht bzw. ging es beschissener als Chris Gardner. Der Mann hat einen Fehler gemacht und sein Geld in die falsche Anlage investiert: Geräte, die viel teurer, aber nicht viel besser als herkömmliche Röntgengeräte sind. Ab diesem Zeitpunkt geht alles den Bach ‚runter: Frau, Wohnung, Freunde, alles!

Chris gibt nicht auf und kämpft sich mit seinem kleinen Sohn durch die harte Welt der Obdachlosigkeit. Aber hey…das kann ja jeder! Nebenbei bringt er seinem Kind bei, wie das Leben funktioniert, macht eine „Hammer-Ausbildung“ zum Börsenfritzen, setzt sich für seine Belange ein, verkauft seine „Besseren-Röntgen-Kästen“ weiter und schafft es schließlich als absoluter Gewinner aus der Sache ‚rauszugehen.

Will Smith überzeugt in der Rolle des Chris Gardner, was sicher daran liegt, dass er ein guter Schauspieler ist. Sein Sohn Jaden überzeugt auch als Sohn. Aber die Leistung der Schauspieler ist nicht das wirklich beeindruckende an dem Film: Der Film ist ein Renner, weil Chris Gardner ein Renner war/ist. Der Film beruht auf einer authentischen Story. Gardner erzählt seine Geschichte (nur, dass sein Kind ein Baby war, als er mt ihm in U-Bahn Toiletten geschlafen hat). Dieser Film ist also nichts für „Jammerlappen“, denn die müßten sich eine Scheibe von Chris abschneiden. Der Film ist aber auch nichts für „Angeber“, denn die Leistung, die Gardner erbracht hat, muss ihm erstmal jemand nachmachen.
Künstlerisch haut der Film einen natürlich nicht von den Socken und leicht tiatralisch (und fast schon kitschig) ist er auch an manchen Stellen. Aber dennoch: so ganz am Ende, reflektiert, mit Abstand und zusammengefasst ist der Film…einfach nur schön.

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