„Dreamgirls“ – Nur ein R’n’B-Musikvideo…

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dreamgirls.jpgNormalerweise ist R’n’B nicht gerade meine Musik, aber der Tumult um diesen Film bei den „Golden Globes“ und dem „Oscar“ hat mich dann doch neugierig gemacht. Leider konnte mich der Film nicht wirklich überzeugen, auch wenn die Musik nicht schlecht war, aber bei so viel Musik kommt die Story leider viel zu kurz.

Der Film ist ohne Frage schön gefilmt und inszeniert, aber wenn ein Film von 135 Minuten zu gut 110 Minuten aus Song-Performances oder kleinen Musical-Einlagen besteht, ist das für Fans der Musik vielleicht sehr schön, aber etwas weniger komplett ausgespielte Songs und dafür etwas mehr Augenmerk auf die Charaktere hätte dem Film wohl gut getan.

Eddie Murphy beeindruckt durch seinen Gesang, aber einzigartiges dramatisches Schauspiel, was den Golden Globe für den besten Nebendarsteller und die entsprechende Nominierung bei den Oscars rechtfertigen würde, konnte ich leider auch nicht sehen. Und Jamie Foxx, der verdientermaßen für seine Rolle als Ray Charles den Oscar bekam, spielt auch nicht unbedingt jemanden an die Wand. Bleiben noch die Mädels. Klar, die können gut singen, aber mit dem Schauspielern haben sie wohl vor noch nicht so langer Zeit angefangen, aber da es jemand wie Beyoncé Knowles gewohnt ist, auf der Bühne zu performen, musste sie hier ja nicht viel dazu lernen. Wirklich gut gespielt hat Jennifer Hudson, die die etwas molligere Effie gespielt hat, welche nach ihrem Rauswurf aus der Band versucht, ihr Leben weiterhin in den Griff zu bekommen, während ihre früheren Freundinnen immer erfolgreicher werden.

Wie gesagt, für wahre Fans von R’n’B und Beyoncé Knowles ist dieser Film sicher etwas ganz besonderes, wer aber mehr erwartet, sollte lieber noch einmal „Ray“ ansehen…

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