„Schräger als Fiktion“ – Grandios!

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fiktion.jpgFilme von Will Ferrell unterhalten immer, allerdings oft auf recht niedrigem Niveau. Dieser Film bietet nun auch noch eine tolle Story: Harold Cricks spießiges Leben verläuft immer nach den gleichen Regeln, bis er eines Tages in seinem Kopf die Stimme einer Erzählerin hört, die seine Handlungsweisen wie in einem Roman beschreibt. Als die Stimme Harolds Tod ankündigt, versucht dieser die Quelle der Stimme herauszufinden. Zusammen mit einem skurillen Literaturprofessor findet er heraus, dass die Stimme zu einer realen Autorin gehört und Harold offensichtlich die Hauptfigur in ihrem neuen Buch ist.

Will Ferrell spielt zwar für seine Verhältnisse sehr ruhig aber trotzdem grandios. Die Story bietet Humor, Tragik und sogar Spannung und macht von der ersten Minute an Spaß. Auch Maggie Gyllenhaal, Emma Thompson und vor allem Dustin Hoffman spielen großartig und machen den Film abwechslungsreich.

Harold, der in seiner Funktion als Steuerprüfer von allen nur gehasst wird, bekommt durch die Ankündigung seines Todes endlich wieder Lebensenergie und tut all das, was er bisher in seinem von Regeln dominierten Leben nie ausprobiert hätte. Aber Höhepunkte sind immer die Szenen, in denen der von Hoffman gespielte Literaturprofessor versucht herauszufinden, ob Harold in einer Komödie oder Tragödie ist und in welchen Bereich der Literatur „seine“ Geschichte einzuordnen ist. Aber auch die Versuche der Autorin, sich Anregungen für den möglichen Tod ihrer Hauptfigur zu holen, machen Spaß. Alles in allem ein toller Film, der so ziemlich jeden unterhalten sollte.

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2 Kommentare

  1. Er war nett, teilweise sogar echt witzig und definitiv Ferrells beste Rolle, natürlich neben der Nazi-Rolle.
    Allerdings wäre mehr drin gewesen. Ich fand den Film ein wenig zu kitschig und statt Will Ferrell hätte ich mir Jim Carrey gewünscht.

  2. Ich fand den Film auch gut. Kein großes Meisterwerk und auch nicht Weltbewegend, aber unterhaltsam. Ferrell scheint ja auch ein wenig „ernster“ angelegte Rollen spielen zu können. Aber ich muss Bateman Recht geben, man hätte aus der Story mehr machen können, die Frage ist nur, ob der Film dann nicht in irgendeine Richtung abgeglitten wär. So wars eine nette Mischung.

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