„Rocky Balboa“ – Ein Boxer geht… nun endlich!

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rocky.jpgEs war schon immer mein Traum mal einen Rocky-Film im Kino zu sehen. Ok, damit bin ich in der Flimmer-Gemeinde bestimmt alleine, aber das wäre ja nicht das erste Mal. *g
Rocky Balboa ist der sechste Teil der mit diesem Film beendeten Rocky Saga. Es geht um den Aufstieg, das Leben und die vielen Hürden von Rocky Balboa, einem Italo-Amerikaner aus der Unterschicht, der seine Chance zu einem Titelkampf erhält.

Die Geschichte beginnt im ersten Teil mit den Amateurkämpfen von „Rock“ in Hinterhöfen. Er verdient sein Geld als Geldeintreiber und Gelegenheitsbote. Doch hat er einen grundauf guten Kern. In Sylvester Stallone Manier beschreibt der Film die Tiefen eines Boxers. Rocky erhält die Chance auf den Titelkampf im Schwergewicht mit „Apollo“ und das Herz einer Frau namens „Adrian“. Jeder sollte in seinem Leben einmal „Aaaadriiiiaaaaaaann“ geschrien haben, um dem Finale des Films seine Ehre zu erweisen. *g

Der zweite bis fünfte Film ist eigentlich immer dieselbe Story mit leichten Variationen: Gegner, Austragungsort, Schlussszene. Ein Highlight ist der Auftritt von „Mr. T“ im dritten Teil! Auch die „bösen Russen“ werden gnadenlos (und natürlich extrem sozial(isten)kritisch) im vierten Teil bekämpft. Der fünfte Teil… existiert nicht für wahre Rocky Fans. Rocky ist inzwischen Trainer und kämpft am Ende in „seinem Boxring“, der Straße, gegen seinen eigenen Schützling, der zur Bösen Seite der Mach… äh, der halt doof geworden ist.

Für die Teile 2-5 gilt: Rocky ist eigentlich nicht mehr aktiver Kämpfer aber rafft sich noch für einen garanitiert letzten Kampf auf… Hey, das ist ja auch die Grundstory von Teil 6!? Trotzdem schafft es der sechste (wieder mal letzte) Teil der Saga direkt an den gelungenen ersten Teil anzuknüpfen. Jeder, der den ersten Teil gesehen hat und ihn gut fand, wird von dem sechsten nicht enttäuscht werden. Wer hingegen die Teile ab zwei lieber mochte, ist wahrscheinlich nicht so gut mit dem neuesten Film von Sylvester Stallone beraten. Die Bilder sind gut gemacht, die Story ist… vorhanden, aber es gibt keine wirkliche Boxgeschichte, sondern eher eine Geschichte von Vater und Sohn, von Witwer und Grab, von Trainer und Altboxer, vom Altwerden und vom Leben, von dem „den richtigen Weg für sich finden“, von alt gewordenen Helden, von Leuten, die aus dem Schatten anderer heraustreten müssen, von Liebe und Gefühl, von Schmerz und Gewalt, von echtem und falschen Reichtum…

Meiner Meinung nach ein wirklich gelungener, aber auch bitte echter Abschluss der Saga von Rocky „The Italian Stallion“ Balboa.

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Ein Kommentar

  1. Das ist er ja endlich, der „Rocky Balboa“-Post. Gesehen habe ich den Film zwar auch, aber da ich generell nichts mit dieser Filmreihe anfangen kann, habe ich mir gedacht, dass ein anderer den Post schreiben sollte…

    Um überhaupt im Thema zu sein, habe ich mir vorher mal den ersten Teil angesehen, der war ganz nett, aber nicht wirklich mein Ding. Auf den Rat von TOM hin habe ich dann auch gleich mit dem letzten weiter gemacht. Und der hat mir sogar gefallen. Sicher ist es kein Meilenstein, aber trotzdem ein netter Film mit einer Botschaft auch abseits des Boxrings. Der Film hat Tiefgang, aber davon trotzdem nicht zu viel. Stallone überzeugt als alternder Held, der noch einmal zeigen darf, dass er noch nicht tot ist.

    Auch wenn diese Filme nicht meine Filme sind, ist es doch beeindruckend, was Stallone damals für den ersten Teil auf sich genommen hat. Nachdem er es geschafft hatte, sein Script an den Mann zu bringen, musste er erneut darum kämpfen, die Hauptrolle zu bekommen. Für einen solchen Neuling auf dem Gebiet Drehbuch und Schauspielerei (bis auf „Randy“ *g) ist die Leistung damals schon beachtlich gewesen.

    Fazit: „Rocky Balboa“ ist auch für „Nicht-Rocky-Fans“ schaubar, aber nicht zwingend nötig!

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