„Der letzte König von Schottland“ – Gelungen!

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Gleich vorweg: Forest Whitaker hat den „Oscar“ und den „Golden Globe“ für seine Darstellung des ugandischen Diktators Idi Amin definitv verdient. Er spielt ihn so gut, dass man wie der Hauptdarsteller am Anfang seinem Charme und Engagement verfällt, um ihn am Ende angesicht seiner Greueltaten nur noch beängstigend und abstoßend zu finden.

Inhalt

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Der Film handelt von einem jungen schottischen Arzt, der abteuersuchend in einer Mission in Uganda arbeitet und, nachdem er dem neuen Präsidenten Idi Amin helfen kann, von diesem zu seinem persönlichen Arzt und Vertrauten gemacht wird. Geblendet durch die Möglichkeiten und das einnehmende Wesen des Diktators merkt er zunächst nichts von dessen brutalen Vorgehensweisen im eigenen Land. Als der Arzt einen ersten Einblick bekommt, ist es bereits zu spät, die Schlinge um seinen Hals beginnt sich zuzuziehen, als der Präsident auch ihn für einen Verräter hält…

Review

Wie kürzlich erwähnt, finde ich Filme mit realem Hintergrund immer interessant. Wenn sie zudem noch filmtechnisch spannend, optisch interessant und schauspielerisch beeindruckend sind, sollte man sie jedem empfehlen. Hier wird kunstvoll gezeigt, wie in einem totalitären System das schöne Bild oft nur eine Fassade ist, die ein deutlich schrecklicheres versteckt und wie man oft am Anfang, geblendet von Macht und Begeisterung, dieses zweite Bild gar nicht sehen kann oder will.

In einer Nebenrolle ist übrigens Gillian Anderson zu sehen, die allerdings mit blonden Haaren und offensichtlich nach einer Hungerkur auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen ist…

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