„Pathfinder“ – Tumbes Gemetzel

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pathfinder.jpgGroßartige schauspielerische Leistungen, beeindruckende Landschaftsaufnahmen, eine tiefgreifende Story, Einblicke in zwei völlig verschiedene Kulturen – das alles bietet dieser Film NICHT! „Pathfinder“, der von einem Wikingerjungen handelt, der von seinen Leuten bei den Ureinwohnern Amerikas vergessen wurde, dort aufwächst und bei der Rückkehr der Wikinger die Indianer gegen diese verteidigt, hat eigentlich nur eins zu bieten: Gewalt! Entweder schlachten die Wikinger die Indianer ab, oder der Hauptdarsteller schlachtet Wikinger ab, dazwischen immer wieder ein paar weise Indianerworte, das war’s aber auch schon.

In vielerlei Hinsicht lässt sich der Film mit „Apocalypto“ vergleichen, ebenfalls ein Film über einen Einzelkämpfer, der Stück für Stück seine Verfolger ausrottet. „Apocalypto“ konnte allerdings gute Darsteller und beeindruckende Aufnahmen bieten, bei „Pathfinder“ sucht man diese vergebens. Und wenn dann noch die quasi nicht vorhandene Story hier und da riesige Logiklücken aufwirft, hmmm…

Schade, dass Hauptdarsteller Karl Urban nach seiner Rolle als Eomer im „Herrn der Ringe“ nichts besseres mehr bekommt als Filme wie „Doom“ oder „Pathfinder“…

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