Gibt es gelungene Comicverfilmungen?

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Gleich vorweg, ich konnte mit Comics nie wirklich etwas anfangen, schon gar nicht mit den Superhelden-Comics. Trotzdem hat es mich, ohne die Vorlagen zu kennen, immer wieder ins Kino gezogen, wenn mal wieder eine Comicverfilmung am Start war, weil man wohl immer buntes, unterhaltsames Actionkino erwartet. Doch nach dem wirklich schlecht geratenen „Spiderman 3“ habe ich mich gefragt, welche Comicverfilmung für mich als „Unwissenden“ denn wirklich gelungen war. Oder waren alle mehr ein Grab für viele Millionen Dollar mit bunten Bildern, aber nichts dahinter?

Von den Superhelden konnten mich die „X-Men“-Filme am meisten begeistern, die „Superman“-Verfilmungen waren irgendwie alle misslungen, besonders „Superman Returns“, was aber bei mir zusätzlich dadurch beeinflusst ist, dass ich „Superman“ generell nicht leiden kann. „Batman Begins“ behandelt das Thema seines Protagonisten wohl am besten, mir persönlich haben aber immer die ersten beiden Verfilmungen von Tim Burton gefallen. Die ersten beiden „Spiderman“-Filme waren in Ordnung, der dritte war wie gesagt nur noch eine Frechheit.

Aber was gab es da denn noch? Ganz groß waren meistens die Verfilmungen, die eher düstere Vorlagen hatten, ganz vorne natürlich „Sin City“ und „300“, aber auch „Constantine“, „V wie Vendetta“, „The Crow“ und „Blade“ waren gelungen. Mit „Spawn“ hingegen konnte ich überhaupt nichts anfangen, „Hulk“ war eher unfreiwillig komisch als gut, „Fantastic Four“ und „Aeon Flux“ waren dann nur noch Schrott und „Daredevil“, „Elektra“ und „Catwoman“ habe ich mir schon nicht mehr angetan. Dafür haben mich „Hellboy“ und „Ghost Rider“ gut unterhalten, und da auch „Men in Black“ einer Comicvorlage entspringt, sollte man da auch den ersten Teil auf die Liste der Top-Verfilmungen setzen.

Und wie ist das mit euch? Welche Comicverfilmungen waren für euch gelungen, welche nur Schrott? Und kennt ihr die Vorlagen und macht euer Urteil davon abhängig, wie sehr die Verfilmung am Original ist? Oder habe ich vielleicht sogar ein paar wichtige Filme vergessen?

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41 Kommentare

  1. Na, das ist ja wohl mein Post hier.
    Also…..
    Es ist ja schon immer relativ, wenn man sagt, eine Comicverfilmung entspricht dem Original oder nicht, denn im Falle der Batman Comics gibt es diese schon über 60 Jahre mit mehreren fortlaufenden Serien(Shadow of the Bat, Gotham Knights etc.) und hunderten von Miniserien und alle von anderen Autoren, die einen anderen Blickwinkel auf den Mythos haben. Dementsprechend sind die Verfilmungen meistens am Besten, wo das Original aus wenigen Heften besteht und wo nur wenige Menschen geschrieben haben(Sin City, Road to Perdition, Ghost World, V., Hellboy), aber auch bei den etwas längeren Serien gibt es imo gute Verfilmungen für Comicfans und gleichzeitig für das normale Publikum( Batman Begins, teilweise X-Men, Spawn, Constantine oder the Crow.) Die Mischung macht es. Man muss zum einen genug Nähe am Original besizen, wie auch ein paar Anspielungen für die Fans, gleichzeitig die Vorlage auch so kürzen, damit man es als einen Film verkaufen kann und all jene, die die Vorlagen nicht kennen, den Film trotzdem verstehen.
    Ich freue mich daher sehr auf den neuen Batman Film(The dark knight), allein der Titel verspricht schon Nähe an den Vorlagen und auf Verfilmungen von Independent-Sachen wie „Ex-Machina“ und „Y-The last man“.

  2. Fantastic Four mochte ich nicht(wobei da eine Nähe zur Vorlage ist, glaube ich, was ziemlich traurig ist, wenn man überlegt, wie schlecht der Film ist), mit Spider-Man kann ich weniger was anfangen(Filme wie auch Comics) und Catwoman war ja wohl mal wieder ein schlechter Witz, das weiß man sogar, ohne den Film gesehen zu haben.

  3. Flash wie auch Wonder Woman kommen(allerdings schlagen sie eine Richtung ein, die eher schlecht als gut zu sein scheint) und eine gute Superman Verfilmung wäre toll.
    Apropoß: Statt „Batman Begins“ sollte anfangs „Year One“ von Miller verfilmt werden, doch jetzt gibt es dafür leider nur einzelne Fragmente in „Batman Begins“. Auch eine gute „Catwoman“ Verfilmung stand auf dem Plan wurde aber für Halle Berrys „Catwoman“ verworfen.

  4. Bui, ich dachte immer Comicverfilmungen sind nur für den Massenmarkt, aber an den Comments von Bateman sieht man ja schon, dass die Dinger doch wesentlich mehr Tiefe und vor allem Breite haben, als angenommen.
    Daher mal als Aufforderung an Bateman ein paar eigene Flimmer zu schreiben um mich (und alle anderen natürlich auch) mal in diese Welt einzuführen. Find cih auf jeden Fall sehr Interessant, da ich ja so ein typisches Samstag-Vormittag-Serien-Kind war.

    Aber mal zu Paus Post: Sin City fand ich am besten. 300 von den Bildern her sehr cool, aber das Ding hatte nunmal keine Story ;)
    Spiderman pauschal ja, aber drei war scheisse. Superman find ich cool! Ich mochte die alten Filme, den neuen fand cih total langweilig, aber ich freu mich halt schon, wenn einfach mal wieder ein Film darüber kommt.
    Batman fand ich ebenfalls die ersten beiden cool, danach kam keiner! Und dann kam als dritter Film „Batman begins“, der Batman in mal realistischer darstellte und von daher sehr cool war.
    Fantastic 4, Hulk, wwi noch kommt bei mir alles in einen Topf mit Spiderman 3.
    Hellboy war nett, Constantine hätte ich gar nicht als „Comicverfilmung“ erkannt (sowas bitte mehr!) und Blade/The Crow konnte man schauen.
    Generell find ich die „dunklen“ Adaptionen besser und wirkungsvoller als die BlockbusterSpidermanDinger.

  5. Ich bin auch eher so ein Vormittags-Trickfilm-Gucker-Comic-Kenner und verbinde dann Comicverfilmungen stärker mit den Trickfilmumsetzungen, von denen es welche gab kommen bei mir also generell besser an. Daraus resultiert dann auch, dass dieser ganze tiefgründige Kram, der bei Trickfilmen der Kinder wegen eher außen vorbleibt, auch bei mir nicht großartig Anklang findet. Da kommt dann sowas wie „Spiderman 3“ bei raus, wo der Held mehr mit sich selbst zu tun hat als mit seinen Feinden.
    Aber es stimmt schon, dass man das Mainstream-Publikum natürlich an den Charakter heranführen muss, allerdings zieht sich das dann oft den ganzen Film über hin und am Schluss gibt’s dann noch ein bisschen „Bossfight“. Beispiel dafür ist „Batman begins“, wo doch arg die Einführung Batmans selbst im Vordergrund des Films stand und auch keine besonders spektakulären Feinde da warn. Ich bin auf jeden Fall auf den neuen gespannt, Batman is ja nun schon eingeführt ;) .
    Störend ist auch oftmals das Zusammenwerfen von irgendwelchen Bösewichten, die auch mal gar nichts miteinander zu tun haben. Kommentare von den Machern wie „Das warn schon immer meine Lieblingsbösewichte“ lassen mich dann immer wieder den Kopf schütteln. Ich nenn lieber erst gar nicht die beiden schlechten Batman-Filme mit Kilmer und Clooney, das sind meiner Meinung sowieso eher 2 schlechte Parodien. Aber beispielsweise „Spiderman 3“ (der Film bekommt wirklich sein Fett weg :D ): Wieder 2 Bösewichte, nicht viel miteinander zu tun, die sich zusammenrotten um den Helden zu plätten. Da muss man wirklich die alten Batmans mit Keaton loben, je ein Bösewicht (wobei ich Catwoman jetzt mal als neutral bis gut ansehe ;) ) und das Konzept geht auf! Ebenfalls Spiderman 1-2 (um Spidey mal aus der Schusslinie zu holen) mit jeweils einem Schurken warn gut gemacht. Ein Superheld braucht halt etwas Zeit, um die Schwächen seiner Kontrahenten auszutifteln und sich dementsprechend ne Taktik zurechtzulegen.
    Ich bin auf jeden Fall mal auf „Iron Man“ gespannt, wieder so ein Kandidat von dem es eine Zeichentrickumsetzung gibt, die mir gut gefallen hat.
    Wenn’s nach mir gehen würde: Nehmt die guten alten Serien als Vorlage! :)

  6. Na ja, dein Beispiel mit Batman Begins empfinde ich nicht ganz so. Sicherlich ist der Charakter „Carmine Falcone“, der nur in 2 Storyarcs vorkommt, nicht wirklich interessant, aber ich mochte die Neuinterpretation von Scarecrow und Ras al Ghul halte ich für einen der interessantesten Charaktere des Bat-Universums(wobei ich seine Interpretation wegen fehlender Thalia und fehlender Lazarusgruben nicht so sehr mochte).

  7. LOL… ich merk schon, ich bin ein Comicdummbatz, aber von deinem Post eben, Bateman, hab ich ausser „Batman Begins“ grad mal gar nichts verstanden ;)

    Ich find aber, genau wie ihr, dass es wohl sehr schwer ist den Spagat zwischen Freaks/Fans und DummbatzAllgemeinheit(zu denen ich mich hier mal voller Stolz zähle) zu schaffen. Man kann in enem Film nicht eine komplette Comicwelt erklären, die auf unendlichen vielen Serien, Heften und wwi besteht. Daher ist es auch ok, wenn man den Stoff ein wenig allgemeinverträglicher macht. Aber in erster Linie sollten doch die Fans des Comics bedacht werden, schliesslich sind sie die Basis des „Charakters“…

    Ich kick mich jetzt wohl selber raus, wenn ich die alte Batman Serie mit dem Dynamischen Duo als „toll“ bezeichne, aber mit sowas bin ich nunmal aufgewachsen.Und auch wenn ich weiß, dass es absoluter Schund ist, so schwelge ich doch in warmen Erinnerungsbädern. Alleine die schräge Kamera bei den Bösewichten!! Und zu Schuetti’s „Zusammenklatschen“ von Bösewichten sei gesagt: Pinguine, Joker, Riddler und Catwoman waren schonmal vereint, als die Superschurken in dem unvergessenen Film „Batman hält die Welt in Atem“… Heiliges Bat-Anti-Haifischspray!!! ;)

  8. die schurken aus der alten batmanserie entsprechen nicht den vorstellungen, die ich mir durch die comics von batman gemacht hab. ^^ Dass Falcone bei Batman Begins eingebracht wurde, finde ich z.b. gut. Die Falcones und die Maronis sind in den Comics doch gar net so unwichtig. Ich finde, dass diese Gangster dem Ganzen einen bestimmten Touch geben ^^

  9. Hey, tolle News für DC-Fan BATEMAN! Offensichtlich planen die doch tatsächlich aktuell Filme zu „Green Lantern“, „The Flash“ und „Justice League“! Wenn das nichts ist! ;)

  10. Joa, aber ist das nicht schon eine ganze Weile im Gespräch? Oder gibt es nun ein definitives „GO“?

  11. Zu „Justice League„, der von George Miller inszeniert werden soll, läuft wohl jetzt tatsächlich das Casting, von einer Verfilmung zu „Green Lantern“ wusste ich bisher nichts, und bei „The Flash“ gibt es wohl einen Regisseur-Wechsel, die Verfilmung soll aber wohl erst als Spin-Off der „Justice League“ kommen.

  12. Ob es Spin-Offs sind, ist ja relativ. Eigentlich ist der „Justice-League“ Film ein Spin-Off von den einzelnen Helden. Prinzipiell wäre es sogar klüger gewesen, mehrere Helden vorher durch ihren eigenen Film oder durch Gastauftritte zu zeigen.
    Bei „Green Lantern“ und „The Flash“ kommt es auf jeden Fall auf das Können des Regisseurs an und auf jeden Fall auf das Budget denn beide Filme müssten verdammt viel kosten. Freue mich aber auf Comicverfilmungen, die endlich ein bischen mehr Fantasy bzw. Sci-Fi besitzen.

  13. Ach, bevor ich es vergesse. Christian Bale spielt wohl in „Justice League“ definitiv nicht mit und Brandon Routh wahrscheinlich auch nicht. Ist sicherlich für die Karriere von Bale besser, aber es ist echt schade, denn gerade Bale wäre ein sicherer Schritt gewesen, um einen richtigen „Justice League“ Film zu machen.

  14. Hmm, ich glaube es tut dem Film eher gut, wenn kein „Star“ raus sticht und die Produzenten in die Versuchung kämen alles um diese Person drehen zu lassen. Das wäre doch langweilig.

  15. @Tom:
    Hast ja recht, ich finde aber, dass die Verfilmung von „JLA“ vielleicht eine der aufwendigsten und wichtigste Comicverfilmung ist, da dies die erste Verfilmung wäre, wo ein komplettes Universum zusammengefügt wird. Denn weder bei einer Marvel noch bei DC gab es erste große Schritte, um so etwas zu realisieren. Abgesehen von Marvels „Daredevil“(Elektra) und „Fantastic Four 2″(Silver Surfer), wo Charaktere aus anderen Serien zusammengefügt wurde. Und diese Filme waren noch nicht mal gut. Mit bekannten und vor allem guten Schauspieler wäre es leichter, den Film gut zu machen.

  16. So gesehen stimmt das natürlich, wenn mehrere „Stars“ auftreten. Bei nur einem könnte es jedoch gefährlich werden. Gespannt bin ich auf jeden Fall auf das Ergebnis.

  17. Laut Movie-infos.de:

    Superman – D.J. Cotrona
    Batman – Armie Hammer
    Wally West/The Flash – Anton Yelchin
    Aquaman – Santiago Cabrera
    Iris – Zoe Kazan
    Wonder Woman – Megan Gale
    Talia al Ghul – Teresa Palmer
    Green Lantern – Common

  18. Tjoa, so sponatan kenne ich keinen davon, was sehr sehr schade ist. Das Budget wird dann hoffentlich groß und der Regisseur bekannt.

  19. Also, ich habe mir jetzt von allen(außer dem Batman-Darsteller und der Iris-Darstellerin) das Foto angesehen und muss sagen, dass das ganz schön schlimm ist.
    Fast alle von ihnen haben von den Gesichtsmerkmalen sogar recht viel Ähnlichkeit mit den Figuren, insbesondere bei WW und bei Talia, aber die sind alle so scheiße jung. Tut mir leid, aber das sieht aus wie der Cast einer Smallville Folge.
    Wenn das zu den Anfängen der JLA spielen soll, dann kann das vielleicht noch gerade so hinkommen, allerdings würde ein JLA Film, der in der heutigen DC Zeit spielt, viel interessanter werden. Abgesehen davon, dass es eigentlich selbstverständlich ist, dass er in der heutigen DC Zeit spielt, da die Leser fast nur mit eben dieser zu tun haben. Dazu kommt, dass das alles No-Names sind….

    P.S. Finde es aber toll, dass der Plot wohl zum Teil um die Ghul Familie geht und das damit ein Schwerpunkt auf Batmans Continity gelegt wird.

    Iris scheint der zweite Bösewicht zu sein, ich kenne sie vom Namen her nicht, aber aufgrund eben dieses Namens gehe ich davon aus, dass der zweite „Bösewicht“ aus dem Wonder Woman Universum kommt. Finde es dann aber auch sehr schade, wenn das wirklich die einzigen Bösen sein sollten, dass sie so unspektakulär sind.
    Ein JLA Film sollte gewaltig sein. Er sollte epische Schlachten besitzen, den Kampf verschiedener Welten haben, er sollte Armeen von fremdartigen Wesen haben oder als Gegner den Erzengel Asmodel mit seinen Engelscharen. DAS sind JLA Gegner und deswegen sollte man ein verdammt großes Budget haben, damit er comicgetreu wäre, ansonsten braucht man gar nicht erst anfangen.

  20. Ich habe mir jetzt nochmal „Hulk“ angesehen und meine Güte, dass er nicht so knülle war, wusste ich noch, aber ich hatte nicht in Erinnerung, dass er so hundsmiserabel ist! Meine Güte, ich musste teilweise regelrecht brüllend lachen, da der Film einfach so unfreiwillig peinlich war und sich auch noch ernst nahm. Eric Bana mochte ich in Troja, aber ob er ein guter Schauspieler ist, sei mal dahin gestellt. Aber für Jennifer Connelly war der Auftritt echt peinlich, und von der hat man wirklich schon gutes gesehen (z.B. „Pollock“). Und in der ersten Hälfte gab es noch nicht einmal billige Action, da passierte einfach gar nichts… dafür gab einem das Finale dann den Kopfschuss, es war einfach nur ein bunte Klotzakkumulation. Einfach peinlich… Und auch die Machart hatte nichts künstlerisches, sondern wirkte einfach nur gewollt cool; als wollte jemand mit den billigen Adobe-Premiere-Effeken experimentieren. Aber meiner Meinung nach sind diese Helden-Superkräfte eh nicht für die Kinoleinwand geeignet, da sie einfach lächerlich wirken oder bestenfalls einfach nur Popcorn-Action bieten. Ein Typ, der zu einem großen, grünen, dummen Hau-Drauf-Klotz wird, ist nun wirklich mit das Ärmste, was die Comicwelt zu bieten hat (hoffe ich mal). Insofern hätte man es da so wie mit „Hellboy“ machen sollen; da wussten die Macher auch, dass der Charakter peinlich ist, aber wenigstens unterhält der Film, da er sich selbst nicht ernst nimmt und gar nicht so tut, als gäbe es Anspruch. Insofern Gratulation für „Batman Begins“, da wurde eine gute Transformation für das Kino gewagt, die halbwegs realistisch und überzeugend ist. Selbst bei den ersten beiden Spiderman-Filmen ging das auch noch so weit, dass es einfach unterhaltsames Popcorn-Kino war, der dritte wurde dann wieder lächerlich (Ich stolpere in ein Experiment und – huch – jetzt bin ich ein Sandmann). Ich sehe das so, dass wenn in den Comics wirklich mal eine coole Story sein sollte, auf die man sich konzentrieren will, sich dann ruhig von der Vorlage entfernen sollte, und die Story realistisch und ohne Unglaubhaftes darstellen sollte. Wäre also beispielsweise der innere Kampf von Bruce Bana interessant, dann muss er doch nicht zum unverwundbaren, gedrungenen Riesen werden (und vor allem grün werden) – das ist nunmal peinlich. Wenn man also einen Film mit grüner Klotz-Action will, hätte man den einfach machen sollen – vielleicht hätte es trauriger Weise da ja ein Publikum für gegeben. Ich finde es zum Beispiel klasse, dass Keanu Reeves als Constantine (ist auch noch was anderes, da nicht so ein Superheldengedingens) komplett anders als sein Pendant im Comic aussieht. Und hätte man noch vermehrt den Popcorn-Anteil rausgenommen, wäre der Film noch besser geworden. Aber egal, „Hulk“ bekommt tatsächlich schon wieder eine Verfilmung. Ich dachte auch, irgendwo gelesen zu haben, dass sie den ein wenig ernster machen wollen, so sollte der Hulk z.B. grau und nicht grün werden oder so. Aber der Trailer sieht richtig mies aus: Wieder total lächerlich (ja, er ist wieder grün), da es wieder auch noch andere komische Klotz-Wesen gibt. Und dieser Film sieht aus, als gäbe es in ihm so gut wie überhaupt keine Action. Also wer will denn so einen Film haben? Sehr schade für Liv Tyler und Edward Norton. Warum machen die bei sowas mit, das kann doch nur floppen!?

  21. Na ja, Constantine ist wie die anderen ebenfalls ein Superheld, wenn halt auch ohne Umhang, aber er lebt in dem selben Universum wie viele andere typische Superhelden, nur da dieser Superheld halt kein Gewand trägt….:-) Ich mochte wenigstens die Brian de Palmer Sequenzen, wo sie mehrere Szenen aneinander- oder nebeneinandergereiht haben, dass hatte wenigstens ein bischen so gewirkt, als hätten sie sich ein wenig Gedanken bei der Verfilmung gemacht. Aber stimmt, gerade das Finale bei Hulk war ziemlich schlecht.

  22. Nunja, Constantine ist doch der ultimative Antiheld schlechthin, also das genaue Gegenteil der Superhelden…

  23. ich würde jetzt antiheld nicht als genaues gegenteil von superheld sehn. ein superheld ist einfach jemand der heldentaten vollbringt (ein held halt) und fähigkeiten besitzt mit denen er aus der masse heraussticht (superkräfte wenn man so will). antiheld beschreibt imo einfach nur, dass der held nun keine vorbild-funktion einnimmt.
    da merk ich auch grad, dass man doch ziemlich lasch immer mit dem terminus rumhantiert, anti sollte ja nun eigentlich doch schon das gegenteil repräsentieren.
    allerdings kann man dann constantine keinen antihelden nennen, da er ja doch im endeffekt für das gute kämpft. daher würde ich ihn schonmal als helden bezeichnen und wenn man nun so will auch als superhelden, da er ja doch außergewöhnliche fähigkeiten besitzt, wobei man bei dem begriff doch eher an strumpfhosen und cape denkt ^^
    ich schätze, wenn man nun constantine einen superhelden nennen will, muss man herkules auch einen superhelden nennen (der is ja fast das selbe bloß griechisch ^^).

  24. Okay, die Superschurken und Supermonster wären das genaue Gegenteil der Superhelden. Dennoch ist zwischen dem klassischen Superhelden (die tatsächlich stark durch die griechische Mythologie mit Herkules und Achilles beeinflusst worden sind) und dem Antiheld ein großer Unterschied. Der Superheld handelt aus moralischen Gründen für ein Ideal (normalerweise für die Allgemeinheit und uneigennützig), der Antiheld für ein Ziel (in der Regel für sich selbst und auch gerne mit moralisch fragwürdigen Mitteln). Die klassischen Superhelden sind also die der ganzen typischen amerikanischen Comics, die in den sechzigern oder wann genau auch immer erfunden wurden (Superman, Spiderman und Co.). Und die haben meist eine Verkleidung und Superkräfte, klar. Dass irgendwann (in den 80ern oder so) aus veränderten Weltansichten dann auch diese Superhelden oft Aspekte eines Antihelden bekommen haben, bis es quasi zur Regel wurde, ist eine andere Sache. In diesen Sinne sind sie dann natürlich nicht mehr ganz der klassische Superheld, der sie mal waren. Aber ich vermute mal stark, dass das Constantine-Comic erst später herauskam und auf die Welle des Antiheldenkults sprang, und der Charakter also schon immer ein Antiheld war. Und das ist er nun wirklich – er jagt die Dämonen ausschließlich für sich selbst und nicht aus moralischen Gründen. Ebenso zeigt er fragwürdige Mittel und Agressionen. Und auch seine übernatürlichen Kräfte stammen aus realen mythologischen Vorstellungen dieser Welt. Und auch wenn die ursprünglichen Superhelden nun Teile eines Antihelden aufweisen können, sind es halt i.d.R. nur Teile, so sehe ich noch immer einen Unterschied zwischen ihnen und dem typischen Antihelden. Aber nichtsdestotrotz – langer Rede kurzer Sinn – Constantine ist auf jeden Fall kein klassischer Superheld, dafür eindeutig ein Antiheld. Und selbst, wenn man den ursprünglichen Begriff des Superhelden (den ich meinte) aufgrund der heutigen Antihelden-Anteile dehnen würde, würde ich, glaube ich, trotzdem Constantine nicht zu ihnen zählen, da selbst dann noch zu große Unterschiede zwischen ihm und den anderen Helden wäre.

  25. Und der Begriff Antiheld beschreibt doch irgendwie schon den komplementären Gegenpol des Helden, nur aus moralischer Sicht (ideel – egoistisch).

  26. so wie margarine und butter: eins ist pflanzlich das andere tierisch, aber beides schmiert man aufs brot :D

  27. Oha, die gute alte Diskussion zwischen Comicfans und Nichtcomicfans!

    Vermutlich wurden viele „Ur“-Superhelden tatsächlich sehr plump angelegt, aber fast alle haben später doch einen gewissen „Antihelden-Charakter“ bekommen, bis auf meinen absolut verhassten Freund Superman. Ist Batman denn dann definitiv ein Antiheld? Sein Handeln resultiert ja auch in erster Linie aus Rache und seine Mittel sind auch nicht gerade „clean“.

    Und zu „Hulk“ muss ich sagen, dass ich den Film aufgrund seiner (unfreiwilligen) Komik unterhaltsamer fand als manch andere schrottige Comicverfilmung wie z.B. „Fantastic Four“. Und ein nicht-grüner Hulk wäre wohl auch wie Batman ohne Fledermausohren, daher sehe ich es nicht so, dass man sich nur für genug Realismus zu sehr von der Vorlage entfernen sollte.

    Diese Filme sind ja doch in erster Linie für die Fans, Nichtcomicfans sollten diese Filme daher sowieso mit Abstand sehen. Klar, ich gehöre auch zu den Leuten, die Comics in erster Linie als primitive Lesekultur einstufen, aber trotzdem schaue ich mir gerne mal eine Comicverfilmung an. Doch „Hulk“ ist nun nichts, wo ich Realismus oder etwas in der Art erwarten würde. Ich fand „Batman Begins“ auch klasse aufgrund der Herangehensweise, trotzdem sind „Batman“ und „Batman Returns“ meine Lieblingsfilme dieses Charakters.

    Traurig finde ich allerdings wirklich, dass ein toller und ernst zu nehmender Schauspieler wie Edward Norton sein komplettes Herzblut in eine Neuverfilmung von „Hulk“ steckt und angesichts des Trailer wieder nur plumper Popcorn-Trash dabei rauszukommen scheint.

    Aber wie gesagt, Hulk ist grün, da gibt es keine zwei Meinungen! ;)

  28. Jo, dann fange ich mal wieder an :-)

    Es stimmt schon. Comicverfilungen sind für Fans, allerdings glaube ich, dass die Fans(wie ich) auch den Realismus haben wollen, den man bei „Batman Begins“ benutzte. Ich liebe zwar auch die großen, bunten Bilder, aber wenn man ein Comic(Graphic Novel heißt das, ihr primitiven Banausen!;-) ) verfilmt( egal welches), sollte man immer vieles anders machen und umsetzen, denn man kann ein Comic nicht 1:1 umsetzen. Außer vielleicht „Sin City“, wo es erstaunlicher Weise klappte. Genau das hätte ich mir nämlich beim „Hulk“ gewünscht. Bei einer von zwei Marveluniversen ist der Hulk grau( bei seinem ersten Erscheinen übrigens auch) und es wurde in dieser Serie realitischer(Die Ultimativen). Dennn gerade die „Mr. Hyde & Jekyll“ Thematik ist doch sehr interessant. Weswegen Edward Norton so viel Herzblut da reinlegt, kann ich verstehen. Comics sind in Amerika eh angesagter und gerade Schauspieler(Künstler) interessieren sich dann mehr für Graphic Novels. Es gibt ja unzählige Schauspieler die Comicfans sind(Nicolas Cage, Fincher, Will Smith, Joss Wheadon und Kevin Smith etc.), um so enttäuschter bin ich dann allerdings auch, dass der neue „Hulk“ Film wohl nicht besser wird. Ich kenne zwar den Trailer noch nicht, aber die Bilder sahen schon nicht so knülle aus. Übrigens war auch „Superman Returns“ vorher in der Hand von anderen Produzenten, die ein komplett neues Konzept erschaffen wollten, welches nichts mit den alten Filmen zu tun haben sollte, doch leider kommt alles ja etwas anders.

    Constantine ist definitiv ein Held bzw. Superheld( ich muss es ja wissen. Bin ja der Typ mit den bunten Bildern ;-) ), wenn er auch eher ein Anti-Held ist, wobei der Begriff „Anti-Held“ ja nur eine Charakterdefinition ist. Fakt ist aber, dass es ein Comic von DC ist und in einem Universum mit anderen Helden spielt. Es wird von einem Sublabel(Vertigo) rausgebracht, wo die Welt oftmals düsterer ist.
    Batman ist meines Erachtens auch ein Anti-Held. Er tötet zwar nicht, aber er ist in seinen Methoden ziemlich „fies“, egoistisch, derbst paranoid und halt einfach ein Arschloch. Er ist jemand, der sich eine Familie erschafft und ihnen nur Befehle zubellt und sie immer mal wieder von sich wegstößt.

    Soviel von mir. :-)

  29. Ich melde mich dann auch noch mal, auch wenn ich mich prinzipiell nur wiederholen kann.
    Es schließt sich nicht (mehr!) aus, ein Superheld zu sein und gleichzeitig Aspekte eines Antihelden zu haben; das ist wie gesagt heutzutage ja sogar Norm. Somit sind diese heutigen Superhelden auch keine Superhelden mehr im ursprünglichen Sinne. Und diesen ursprünglichen Sinn des Wortes meine ich und um den geht es, ist dies nun einmal die Defintion. Ich kenne die Comics nicht, also kann ich nur vermuten: Batman ist sicherlich ein Antiheld, Superman hingegen nicht, besitzt höchstens Aspekte eines Antihelden. Bei Batman war es vermutlich ursprünglich auch so, dass er nichts von einem Anithelden hatte und dass das mit der Zeit gekommen ist (in den Filmen ist er es übrigens bis heute nach wie vor kaum). Es ist ja nur eine Frage der Defintition, und die eigentliche Definition eines Superhelden ist nun einmal die ursprüngliche, die man heutzutage höchstens dehnen kann.
    Constantine ist schlicht und ergreifend kein Superheld im ursprünglichen Sinne. Und was die Tatsache, ob er in einem gleichen Universum, wo andere Superhelden vorkommen, damit zu tun haben soll, kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich weiß nicht, was das mit der Kategorisierung oder der Begriffsdefinition zu tun hat.
    Und wie gesagt, ich weise auch nochmal darauf hin, dass es bei Batman, Superman und Co. einen Wandel gegeben hat; wären sie gleich als kompletter Antiheld (wie Constantine) erschaffen worden (und ich denke immer noch, dass sie bis heute nur Teile eines Anithelden aufweisen und nicht komplett zu einem wurden), würde man sie auch heute nicht zu den Superhelden zählen.
    Bei Zweifeln ruhig mal bei Wikipedia unter Superhelden nachschauen, die geben eine ganz gute Defintion.

  30. Ich würde schlichtweg alle Charaktere, die Fähigkeiten haben und Menschen retten, in einem Universum wie von DC oder Marvel oder anderen als Superhelden bezeichnen, auch wenn sie halt das typische Gewand oder Rüstung nicht tragen. Und ein Charakter, der Gute rettet und das Böse bekämpft, ist halt einfach für mich in einem Comic ein Superheld. Der Film weicht sicherlich noch ein wenig von der Vorlage ab. Nicht nur von den Fakten(Es spielt in London, Constantine sieht ganz anders aus), sondern auch von der Optik. Es ist zwar düster, aber auf jeden Fall oft nicht so derbe wie der Film, sondern geht eher in die andere Richtung. Und gerade durch Crossover bzw. Gastauftritte(wenn Helden in Ausgaben aufeinander treffen), durch das Verschmelzen der einzelnen Serien vermischt sich immer mehr der Charakter zu einen von vielen Helden.
    Er weicht sicherlich von der Norm der typischen Superheldendefinition ab( Die amerikanischen Werte symbolisieren, Gewand, poppige Optik), aber trotzdem würde ich ihn eher als Superhelden in dem Sinne definieren. Es ist dasselbe mit Charakteren wie dem Silver Surfer oder dem Punisher. Und Wikipedia ist nun mal Wikipedia. Irgendne Quelle im I-Net von irgendwelchen Leuten, wo man nicht wirklich weiß, ob die eine Ahnung haben. Und da ich in meinen nun mehr fast 10 Jahren fast ausschließlich Superheldencomics gelesen habe..Bei all diesen ganzen Zeilen rede ich nicht über den FILM, sondern über die Comicreihe und den Charakter, wo man definitiv unterscheiden muss!

    Der Charakter in den ersten Superman Ausgaben war nicht Clark Kent, sondern der perfekte Arier im Sinne von Hitler und damit böse. Dies wurde allerdings relativ schnell gekippt und sie wandelten die Serie zu der heutigen um.
    Der Charakter Batman war viel länger ein noch böserer „Held“, der seine Gegner mit einer Pistole richtete. Also auch hier war die Entwicklung eher andersrum. Er wurde immer weiter durch Comics mit einem lustigen Robin und einer TV-Serie, die sich absolut nicht ernst nahm, zu einer Witzfigur gemacht. Erst Ende der 80er(durch Frank Millers Dark Knight) hatte man wieder langsam einen böseren Batman, einen Anti-Helden.

  31. Ok, ich habe dann auch gar nicht weiter vor, über die Definition eines Superhelden zu reden, ich kann mich doch nur wiederholen und wenn Lexika wie Wikipedia zu unseriös sind, kann ich nichts weiter aus dem Ärmel schütteln. Meiner Ansicht nach weist Constantine einfach keine Indizien für einen Superhelden auf, im erweiterten Sinne ist das diskutabel (für mich ist er es nicht), im ursprünglichen Sinne definitiv nicht. Wenn man Constantine einen Superhelden nennt, nur weil er in einem Comic vorkommt, dann sind auch Hartigan und der Spartamann Superhelden…

  32. Okay, gut, geben wir es echt auf. Sicherlich im normalen Sinne hast du recht, aber als Comicleser zählt dein Argument mit Hartigan und Spartamann nicht, weil Constantine a) Menschen rettet b) Superheldenkräfte hat und c) gegen das Böse kämpft plus d) sogar einen gottverdammten Sidekick im Film hat. Ich glaube, es gibt keine simpleren Merkmale eines Helden. Das einzige, was stört, ist das Fehlen eines Kostüms sowie eine „Nickname“, was ihn deswegen nur im erweiterten Sinne aber definitiv trotzdem zum Superhelden macht.

  33. Sowhl „Sin City“ wie auch „300“ sind Einzelwerke gewesen, während „Hellblazer“ eine monatliche erscheinende Serie ist wie es bei Superheldencomics üblich ist.
    Superhelden Definition von Wiki:

    Die als Superhelden charakterisierten fiktiven Figuren sind typischerweise mutig und edel, haben Geheimidentitäten und Codenamen. Außerdem besitzen Superhelden oft übermenschliche Fähigkeiten, die sie vom Rest der Menschheit abheben. Superhelden kämpfen meist gegen Monster, Naturkatastrophen und Superschurken, die ihren Gegenpart darstellen.

    Passt alles, abgesehen von der Geheimidentität.

    Definition von Hellblazer in der Wiki:
    Hellblazer’s main character is portrayed as a kind of confidence man, doing morally questionable things for the greater good.

    Passt ganz gut im Bezug auf die moralische Ansicht des Helden.

    Und das sind jetzt schon andere Stimme aus nem Lexika.

  34. Der Hulktrailer ist jetzt auch in deutsch raus. Hab mich mittlerweile damit zwangsweise angefreundet, dass sie keine realitische Umsetzung des Hulkstoffes machen und freue mich dafür umso mehr auf diesen Film. Ist zwar schade um Nortons Herzblut, welches er da reingesteckt hat, aber es bleibt trotzdem ein Film, der wohl mehr oder weniger den Comics gerecht wird. Nämlich einfach ein fetter „Hau-drauf-Film“ mit komischen Kreaturen, die alles zerstören. Schön finde ich es auch noch, dass sie wohl nicht erst einmal eine Stunde lang die Entstehungsgeschichte vom Hulk zeigen.
    HUUUULLLK SMASH!!!!!!!!(BRÜLL)

  35. sin-city 2 soll angeblich raus kommen ,den schau ich mir sicher an wenn er raus kommen sollte.

  36. Ich schreibe das einfach mal hier rein: Die „Fantastic Four“ bekommen wohl auch schon wieder einen der absolut angesagten Reboots. Habe die (wohl sehr schlechten) ersten Teile nicht gesehen und habe auch nicht vor, die neuen zu sehen…

  37. Reboot bedeutet für mich: wir vergessen alles, was vorher war und fangen nochmal ganz von Vorne an. Das erscheint mir ratsam.

    Die beiden bisher erschienenen Teile waren wirklich unterirdisch schlecht. Die Vier hätten wirklich eine gute Verfilmung verdient.
    Vernünftige Vorlagen gibt es in den Comics zuhauf.

    Viel gewonnen wäre schon, wenn sowohl dem Schreiber als auch dem Regisseur klar wäre, dass es sich bei dem Quartet nicht um pupertierende Teenager, sondern um überdurchschnittlich intelligente Erwachsene handelt.
    Ein weiterer Pluspunkt wäre, wenn als Zielgruppe ebenfalls durchschnittlich gereifte Erwachsene gewählt würden…
    Ich will gar nicht zu hoffen wagen, dass dann so eine Qualität wie bei den Watchmen entstehen würde… aber es ginge immerhin in die Richtung.

  38. Wie bitte will man durchschnittlich gereiften Erwachsenen ein Helden-Team schmackhaft machen, bei dem Leute steinerne Haut haben oder sich zu einem Gummiball formen können?
    So eine Zielgruppe bringt kein Geld ein!

    Watchmen war ja schon relativ erfolglos, obwohl die Thematik 1A Erwachsenenware war.

    Schon wieder muss ich an „The Incredibles“ denken. Das würde als FF-Verfilmung gut funktionieren. Gerade Reed und Sue müssen eine familiäre Wirkung ins Team bringen. Das hat bei den Darstellern der grottenschlechten zwei Filme von Tim Story nicht funktioniert. Alle haben sich dauernd angekeift.

    Und bitte: wenn schon „Reboot“, dann ohne einen Neuaufguss der Entstehungsgeschichte.

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