„Black Snake Moan“ – Super gespielt!

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Was passiert, wenn ein frustrierter älterer schwarzer Ex-Blues-Sänger auf ein sexsüchtiges junges weißes Mädchen trifft? In „Black Snake Moan“ versucht Samuel L. Jackson die sündige Christina Ricci durch Anketten wieder vom Pfad der Sünde abzubringen. Dabei hilft ihm nicht nur sein Glaube, sondern auch die Musik. Der Film lässt einen tief in die dunkle Seele der Menschen blicken und bietet gleichzeitig einen Hoffnungsschimmer für diejenigen, die ihr Leben schon als verloren glaubten.

blacksnakemoan.jpg Erstmal vorweg, Christina Ricci spielt einzigartig. Auch Samuel L. Jackson spielt super, tritt aber eher in den Hintergrund. Sollte er die Blues-Songs allerdings wirklich selber gespielt und gesungen haben, wäre das noch ein weiteres Plus für ihn. Alle anderen Charaktere sind mehr Randerscheinungen, machen ihre Sache aber auch gut, auch Justin Timberlake, der einmal mehr unter Beweis stellt, dass aus ihm auch mal ein ernst zu nehmender Schauspieler werden könnte.

Der Plot ist manchmal schon fast zu einfach und grenzt gerade zum Ende hin schon leicht an Kitsch, kann aber trotzdem fesseln, natürlich auch in erster Linie durch das Spiel der Hauptakteure. Interessant, wie Jacksons Charakter Lazarus versucht, seine eigene Wut und Enttäuschung über die Tatsache, dass seine Frau ihn für seinen Bruder verlassen hat, zu kurieren, indem er das Mädchen Rae in seine Obhut nimmt und sie zu „bekehren“ versucht, und dass er das nicht in erster Linie durch seinen Glauben, sondern seine Liebe zur Musik schafft.

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Ein Kommentar

  1. War ein weig merkwürdig, aber sicher nicht schlecht. Und jo, gut gespielt. Und gerade Jackson hat hier mal wieder eine tolle Verwandlung hingelegt; den alten, erschöpften Mann nimmt man ihm total ab. Aber Justin Timberlake war nun nicht so klasse; er hat auch nicht so sehr gestört wie erwartet, aber Not tat er auch nicht. und ja, gegen Ende schon fast ein wenig kitschig.

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