„Next“ – Der Nächste bitte…

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Da haben wir ihn, den neuen Film mit Nicolas Cage. Er ist genau wie „Minority Report“ eine verfilmte Kurzgeschichte von Phillipp K. Dick und dreht sich genau wie dieser um das Thema „hellseherische Fähigkeiten“, Zukunft, Visionen, Gut und Böse. Nun, „Minority Report“ fand ich schon nicht so toll, aber „Next“ schlägt ihn noch um einiges. ..

Die Story ist schnell erzählt, Cage kann seit seiner Geburt genau zwei Minuten in die Zukunft schauen. Dies hilft ihm als Falschspieler, Magier und Autodieb. Doch eigentlich will er nur das Beste für alle. Er ist schließlich Amerikaner…

Nun kommt das FBI ihm auf die Fährte, naja, sie wissen genau, was er kann und brauchen ihn damit er, na was? Richtig! Eine von Terroristen geklaute/gekaufte/wwi wie bekommene Atombombe aufspüren. Die bösen Terroristen, von denen einer französisch spricht und der andere Thomas Kretschmann ist, kennen Nickies Fähigkeiten natürlich auch und versuchen, mächtig böse wie sie sind, ihn auszuschalten. Nebenbei haben wir eine kleine Liebesgeschichte, Nick hat sein Ewigkeiten eine Vision von seiner Traumfrau, die er um zehn nach acht im Local Diner treffen wird… irgendwann… niemand weiß, warum das nicht in seinem Zwei-Minuten-Limit liegt. Is halt so…

Über den Film lässt sich nicht viel gutes Berichten, die Idee ist ganz nett, aber auch nicht neu. Die Umsetzung fraglich. Die Effekte sind zeitweise eher peinlich (ich denke mal, die haben den alten „Autofahr-Leinwand-Trick“ gemacht). Der Cage spielt… wie immer ausreichend, aber die Figur gab leider nichts her. Julianne Moore scheint selber nicht genau zu wissen, was sie in dem Film spielt und die Auftritte von Kretschmann so kurz, dass er auch egal war.

Der ganze Plott trieft nur so vor logischen Fehlern, so dass man sich zeitweilen wirklich fragt, meinen die das ernst? Aber davon mal abgesehen hat man auch das letzte Potential, die letzten Möglichkeiten die Story und Grundidee vorteilhaft auszubauen und zu nutzen gnadenlos in den Wassertrog geworfen und stattdessen das Publikum mit… ja mit was eigentlich entlohnt? Action nicht wirklich. Na gut, Julie ballert gnadenlos auf alles, was sich bewegt, und wenn die Terroristen nunmal so dumm sind und… Terroristen sind, dann braucht man auch keinen Beinschuss um ihn auszuschalten. Für solche nicht Amerikaner gibt es nur den finalen Todesschuss… bzw. das finale Todesmagazin an Schüssen. Aber trotzdem kann man dem Film nicht „wenigstens coole geile Gewalt“ zu gute halten. Nichtmal das…

Aber dann nach einer ganzen Weile an zeitlich geklonten Cages, an „sonnenbebrillten“ Moores, an einem total alt gewordenen „Columbo“ (Peter Falk) dachte man plötzlich: HEY!! Sie reißen das Steuer nochmal rum, jetzt wird alles gut. Sie haben nur eine lange Vorgeschichte gezeigt, sie wollten den Hai nicht gleich in der ersten Szene bringen, der Dino springt gleich übern Zaun, die Titanic sinkt endlich, POTTER STIRBT!!!… aber nein, dann kam der Abspann…

Was soll ich sagen. Wartet auf die DVD, kauft einen billigen Whiskey und die gute Cola und macht das alte „Zukunftsszene-Saufen“…

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2 Kommentare

  1. Oha, wer hat denn da auf dem Klo ein Drehbuch geschrieben? Mein Fresse, da war ja nur blöd, da passte ja nix zusammen, was ein lächerlicher Stuss! Warum suchen die den, wenn er nur zwei Minuten in die Zukunft sehen kann? Und warum suchen sie den mehr als die Bombe? Und warum sind die Terroristen (Woher auch immer sie kommen, woher sie die Bombe haben und was sie auch immer wollen…) dann auch hinter ihm her? Und plötzlich sieht der dann alles und kann alles doppelt und dreifach und aua aua aua…

    Dann doch lieber „A Sound of Thunder“, der ist zwar auch nur mies, aber man kann wenigstens drüber lachen, wie schlecht der ist…

  2. kann mich dem nur anschließen. wenn schon die hauptgeschichte dermaßen unlogisch ist und wirklich nichts erklärt wird… warum jagen die regierungsleute ihn, wenn sie sogar wissen (woher auch immer), dass er nur (warum auch immer) 2 minuten in die zukunft sehen kann, warum jagen ih dann auch noch die terroristen (warum auch immer sie einen anschlag verüben wollen), warum,… ach, das wird mir zu müßig; da könnte man noch ewig so weitermachen. war definitiv nix.

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