„Hairspray“ – Bunt, rund und unterhaltsam!

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hairspray.jpgMit Filmmusicals ist es so, dass man sie wohl fast alle mag oder gar keins. Daher hat mir „Hairspray“ echt Spaß gemacht, die Songs waren echt klasse und die Darsteller haben den Rollen echt toll entsprochen, allen voran Michelle Pfeiffer als eingebildete Senderchefin, Christopher Walken als Tracys liebenswerter Vater und Scherzartikelverkäufer und natürlich John Travolta als extrem übergewichtige Mutter. „Hairspray“ spielt in den 60ern in Baltimore, wo die übergewichtige Tracy sich ihren Traum verwirklicht und als Tänzerin in einer beliebten Musikshow mitmachen darf. Doch dann setzt sie ihren Traum aufs Spiel, als sie sich für die Gleichberechtigung von Schwarzen einsetzt. Ihrem Traum stehen außerdem die eingebildete Amber und ihre Mutter, die Senderchefin, im Weg, die mit allen Mitteln Amber zur Tanzkönigin krönen lassen wollen.

Eine relativ einfache Story mit einer gewissen Menge Gesellschaftskritik, gespickt mit lustigen Charaktere und tollen Gesangs- und Tanzeinlagen, so macht der Kinobesuch Spaß! Die Kombination toller Nachwuchsschauspieler und bekannter Kinoveteranen, die sich in gewisser Weise selbst persiflieren, ist einzigartig gelungen und die Songs gehen wirklich ins Ohr. Schon nach dem Introsong der dicken Tracy, die durch das schmuddelige Baltimore zur Schule wandert und von ihrer Heimatstadt schwärmt, als wäre es die schönste Stadt der Welt, fühlt man sich in diesem Film wohl…

Pünktlich zum Kinostart ist übrigens auch John Waters‘ Original von 1988 auf DVD erschienen, das war damals allerdings nur ein Musikfilm, erst später wurde das ganze am Broadway als Musical umgesetzt, die neue Verfilmung ist also nicht einfach nur ein Remake, sondern bekommt durch die tollen Songs deutlich mehr Drive als das Original. Allerdings ist die Darbietung von Divine im Original auch klasse, die/der dort die Rolle von Tracys Mutter übernommen hatte. Den Vater spielte damals Jerry Stiller, der im Remake auch in einer Nebenrolle zu sehen ist.

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2 Kommentare

  1. Hab mir den Film dann auch mal angeschaut nach dieser Kritik. Ich fand den Anfang toll und das Ende auch, der Mittelteil war mir irgendwie zu „bla“. Aber insgesamt ein guter Musikfilm! John Travolta scheint sich auch zu einem Alles-Spielen-Könner zu mausern, sehr coole Performance. Die kleine Hauptdarstellerin war auch sehr geil, auf der einen Seite ein absoluter Wonneprobben, auf der anderen eine absolute Nervkuh. Mein Highlight war natürlich der Gastauftritt von Arthur Spooner – Jetzt will ich ein „King of Queens“-Musical oder zumindest einen Musikfilm.

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