Die Entwicklung von Serien und deren Folgen

stargate.jpgDass die Macher nie aufhören, neue Staffeln für ihre Serie zu verkünden, ist wohl jedem bekannt, aber kennt ihr das, wenn ihr merkt, dass die Macher bei jeder weiteren Staffel weniger Geld zu Verfügung hatten, bis es irgendwann richtig peinlich wird?

Bestes Beispiel ist „Stargate“. Ich kannte die Serie vor dem Film und empfand sie immer als gelungen. Sie besaß Abenteuer auf fremden Planeten und für die zweite Staffel gab es dann sogar Weltraumschlachten und neue Planeten mit Aliens, die komplett animiert waren und nicht von einem Menschen (sogar ohne Kostüm, sondern nur mit Schminke) verkörpert wurden. Außerdem war „MacGyver“ wirklich cool. Dann verlor ich die Serie aus den Augen, bekam allerdings mit, dass sie zwar demnächst endet, aber eine Spin-off Serie („Stargate Atlantis“) bekommt. Ich war der Meinung, dass die Serie dann wohl immer noch Erfolg haben müsste und somit ungefähr das frühere Niveau besitzen würde. Den Spin-off habe ich bis heute nicht gesehen, aber eine Folge von der richtigen „Stargate“-Serie war auch ganz schön erschreckend. Alles ziemlich billig und ohne „MacGyver“!!!!!

Also kennt ihr Serien, bei denen das ähnlich ist oder gibt es „Stargate“-Kenner, die abstreiten, was ich hier geschrieben habe???

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3 Kommentare

  1. Also ich schaue mit großer Begeisterung Stargate, kann aber auch nicht abstreiten, dass das „Niveau“ etwas gesunken ist. Allerdings ist das auch schon anderen vorher aufgefallen. Bestes Beispiel Michael Shanks, der Dr. Jackson spielt. Der ist nämlich irgendwann ausgestiegen, weil der SciFi-Channel die Serie actionreicher haben wollte und weniger verwirrend. Naja, den haben sie dann nach einer mehr oder weniger schlechten Staffel mit Parker Lewis Schauspieler Corin Nemec als Ersatz wieder zurückgekauft und mit mehr Mitspracherecht versehen. Auch die Macher haben auf die Kritik geantwortet und in der 200. Folge sich selbst etwas auf die Schippe genommen (großartig die Szene à la „Team America“ mit Marionetten).
    Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass nachdem die Oberbösewichte dann doch endlich besiegt waren immer noch nicht Schluss war. Vielleicht auch etwas was der Serie nicht gutgetan hat, allerdings vielleicht auch nötig, weil die ganze Sache mit den Aufgestiegenen und Antikern immer noch nicht geklärt war. Das wird jetzt in den letzten Staffeln wohl nachgeholt. Und MacGyver (hier O’neill) kommt ab und an mal wieder vor, der wurde nämlich zum General befördert und hatte erst eine Staffel lang das Kommando über die Stargate-Einrichtung und dann ab nach Washington. Man wird halt auch nicht jünger und das sieht man ihm auch an. Als Nachfolger haben sie dann auch so einen Kumpeltyp rangeholt der jetzt für den Part mit den mehr oder weniger amüsanten Kommentaren zuständig ist, was aber oft ziemlich lächerlich ist, weil er wie eine billige Kopie wirkt.
    Aber über Budgetkürzungen kann man sich nicht beschweren. Es sind zwar oft mal ein paar Folgen dabei, die auf der Erde spielen und mit der Geheimhaltungsgeschichte da zu tun haben, aber nachdem die Erde später eigene Raumschiffe bekommen hat, kann man sich über fehlende Weltraumschlachten eigentlich nicht beklagen. Wenn man da bedenkt wie die Serie angefangen hat, wo jeder Planet gleich aussah (belaubwaldet und so durchschnittlich gutschlechtes Wetter), ist die Qualität der Sets doch gestiegen.
    Das Spin-Off hab ich nicht wirklich verfolgt. Interessant ist nur, dass einige Folgen sich mit der anderen Serie überschneiden und umgekehrt. Das find ich an sich ganz gelungen.
    So soviel dazu. Der Grund für solche Entwicklungen der Serien ist aber meiner Einschätzung nach auch oft die unnötige Rücksichtnahme auf die Wünsche des breiten Publikums (uuh, mehrdeutig ^^). Das find ich bei „Die Simpsons“ sehr auffällig, wo die neueren Folgen echt nur noch voll mit platten Witzen der untersten Schublade sind. Glücklicherweise gab es da ja dann Futurama um zu übernehmen.
    Aber im allgemeinen kommt es eher seltener vor, dass eine Serie mit weniger Budget als zu Beginn überhaupt weitergeführt wird. Denn wenn’s ein Erfolg war bekommen die auch das Geld und wenn nicht dann lohnt es sich oft nicht weitere Staffeln überhaupt zu produzieren.

  2. Das mit dem Budget ist mir auch noch nicht aufgefallen, aber bei der Qualität gebe ich Dir Recht. Man merkt, dass es nur noch um Geld geht und wild produziert wird. Alleine dieses Bestellen von 13 oder 22 oder wie viel auch immer Folgen habe ich nie wirklich verstanden. Klar, eine Staffel hat meist so viele Folgen, aber es wäre ja schöner, wenn man sagt: Die Story ist passend für 15 Folgen. Also machen wir 15 und keine „Füllfolgen“ dazu und auch keine weglassen…

  3. Also, wie gesagt, hab gestern nur eine Folge „Stargate“ gesehen und eine Folge „Atlantis“ und empfand es als deutlich schlechter, aber kann ja auch täuschen.
    Bei Angel Staffel 4(der letzten Staffel) ist es auch sehr auffällig gewesen, wobei es da irgendwie bei manchen Folgen gänzlich an Drehbuchschreibern fehlte.

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