Wackelkamera-Action: Ich bin zu alt für die Scheiße!!

Meine Fresse, jetzt hat es mich wohl doch so langsam erwischt. Nicht nur, dass ich sowas von stark auf die 30 zugehe, jetzt sind mir die Filme auch noch zu doof … Ich hab‘ mittlerweile echt Probleme mit den sogenannten Actionsequenzen. Nein, nicht den Sinn dahinter, den vermisse ich schon gar nicht mehr, manchmal muss es wohl einfach auffe Ömme geben – ok. Aber die Schnittart von manchen neueren Streifen macht mich fertig. Das ist mir echt ’ne Nummer zu hart geworden.

Nehmen wir die dreieinhalbstündige Verfolgungsjagd in „Das Bourne Ultimatum“ durch Tanger mit dem kleinen Showdown im Badezimmer… Ich hab am Ende nur noch Brei gesehen und geschrien: „FUCK, dann geht doch kacken, aber macht Schluss!“ Genauso ging es mir zwischendurch bei den Kämpfen in „Transformers“ oder diese elendige Anfangsszene in „Spiderpig 3“. Das war dann alles nur noch ein Geflimmer auf der Leinwand… (HaHa… geFFLIMMER… verstanden? Hammergag!)

Wozu das alles bitte? Sollte ich lieber ruhig sein und akzeptieren, dass ich mich wohl oder übel zu einem karierte Hosen tragenden, auf der Parkbank sitzenden und die Enten anmotzenden alten Sack entwickele? Oder ändert sich das Kino immer mehr und versucht zu einer Musikvideo-Stylo-Freihandkamera-Transe zu werden? Macht Euch das noch Spaß? Wenn ich mir vorstelle, dass ich manche Szenen mal auf DVD sehe, nachdem ich mich beim Chinaman-Buffet vollgefressen hab… da wird mir jetzt schon ganz schwummerich und ich krieg Kreislauf…

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5 Kommentare

  1. Ich hab das schon von anderen Menschen gehört, dass es sie stört, wenn ein Film schnell geschnitten ist. Ich mag es meistens allerdings, weil es imo eine hohe Kunst ist, einen Film so zu schneiden wie z.B. Domino, Spun oder Batman Begins, weil es zum Film passt.

  2. Klar, gegen schnelle Schnitte an sich hab ich nichts, aber gerade bei den Beispielen von mir war es dann nur noch ein komisches Flackern. „Spun“ oder „Batman Begins“ hab ich da auch nicht negativ in Erinnerung.

  3. also bei „Spiderman 3“ und „Transformers“ ist mir das aber auch stark aufgefallen. allerdings müsste man mal sehn wie das dann auf nem fernsehschirm wirkt, wo man etwas mehr überblick hat, als eine riesige leinwand, die man kaum überblicken kann. aber eigentlich werden filme ja gerade dafür gemacht :/ .
    gegen schnellen schnitt im allgemeinen hab ich ja auch nichts, aber wenn einige szenen dann eigentlich nur animiert sind und man damit dann weniger als eine sekunde lange einstellungen einfach mal zwischenhauen kann (wofür man sonst nicht mal ne kamera aufstellen würde ^^), ist das echt zu heftig.
    Also TOM, reservier mir auch einen Platz im Heim :D

  4. Und ich bin auch dabei! Gerade bei „Spiderman 3“ und „Transformers“ habe ich auch Augenkrebs bekommen! Seit man aufgrund neuster Technik Schnitte und Kamerafahrten jenseits von Gut und Böse machen kann, müssen einige da echt übertreiben. Klar, nichts gegen eine toll geschnittene Verfolgungsjagd, aber wenn man im Kino schon nicht mehr erkennen kann, was eigentlich passiert, dann ist das wohl etwas zuviel des Guten!

    Also auf ins Altersheim!!

  5. schließe mich der mehrheit an. gegen schnellen schnitt habe ich auch nichts, aber gegen komplett animierte computeraction, die nur noch rasant aussehen sollen und details gar nicht mehr erkennbar sind, dann schon. und das war definitiv bei „spiderman 3“ so und bei „transformers“ auch.

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