Neuanfänge – Gute Idee oder Humbug?

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Neben den zahlreichen Fortsetzungen, Remakes und Comicverfilmugen kommen auch einige Neuanfänge von bekannten Reihen, meist mit anderem Cast. Das sind quasi Mischungen aus Remake und Fortsetzung. Was haltet ihr davon? Machen die die alten Filme kaputt oder ist das mal eine gute Idee, gerade, wenn die Alternative ist, eine normale Fortsetzung zu drehen? Was ich davon halte:

James Bond:
Fand ich klasse, auch besser als die anderen. Wird der nächste bestimmt auch nicht schlecht.

Star Trek:
Habe mit den Kirks und den Picards nicht so viel anfangen können, insofern freue ich mich auf den Neuanfang. Vielleicht wird das ja besser. Und Eric Bana ist dabei, schon mal ein Plus.

Batman:
Fand ich gut, freue mich auf den nächsten. Die Keatonfilme waren aber auch nicht schlecht.

Superman:
Fand ich schon immer doof, aber der neue ist nur Mist. Idee vom Neuanfang nicht schlecht, aber sie haben zu wenig riskiert, insofern wird der zweite teil wohl nicht besser.

Terminator:
Da soll ja auch eine neue Trilogie ohne Arnie kommen, die direkt nach Teil 3 spielen soll. Aber obwohl John Connor wohl im Skript ist (noch unsicher, ob die Schauspieler aus 3 wieder dabei sind), soll es eine neue Hauptfigur geben. Finde ich interessant, aber ohne DEN Terminator irgendwie witzlos. Und Gerüchte von VanDiesel als neuen Termonator sind doch recht abschreckend…

Mission Impossible:
Tom Cruise ist gefeuert, insofern kommt auch hier Erstaz. Nicht wirklich ein Neuanfang, da Brad Pitt die Rolle des Ethan Hunt übernehmen soll, aber immerhin. Habe M:I 3 nicht gesehen, der soll aber ziemlich schlecht gewesen sein. Ich finde es gar nicht verkehrt, ohne Cruise weiterzumachen, hätte es aber besser gefunden, wenn dann auch ein anderer Charakter Hauptperson wäre.

Indiana Jones:
Warten wir erstmal Teil 4 ab, aber man kann ja vermuten, dass mit Shia noch weiteres geplant ist. Naja.

So, nun bin ich mal gespannt, was ihr denn so sagt.

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18 Kommentare

  1. Also ich würd sagen „Neuanfänge“ sind das einzig richtige, was man machen kann, wenn man eine Reihe weiterverwenden will.
    Die beiden Batman-Filme, die an die Keaton-Filme angelehnt waren, waren ja nur noch schlecht und diese dann als offizielle Nachfolger in Betracht zu ziehen (alle in einer DVD-Box) ist schon wirklich frech! „Batman Begins“ hat’s da richtig gemacht sich alle Grundlagen nochmal selbst zu schaffen und darauf dann aufbauen zu können und nicht mit irgend einer an den Haaren herbeigezogenen Storywendung whatever sich an die alten Filme anzuheften; wie bei „Superman Returns“! Ersma ist der Titel jawohl sowas von „Batman Returns“ geklaut und zweitens war der Film echt schlecht. Also echtes Negativbeispiel für eine nachträgliche Fortsetzung. Da hätte man sich auch selbst Grundlagen schaffen sollen und nicht auf die Vorhandenen Feindbilder aufbauen.
    *hochscroll**schau**runterscroll*

    So, der neue Bond war auch gut, wobei da etwas die Bemerkungen mit „der kalte Krieg ist vorbei“ und sowas bisschen gestört haben, weil Bond ja doch eigentlcih in die Zeit gehörte, aber kann persönlicher Natur sein das Problem ^^.

    Vom neuen Star Trek hab ich jetzt weniger was gehört oder verdrängt ^^. Sollte das mit Kirk und Spock sein? Da ist natürlich die Frage, ob man das Flair vernünftig rüberbringen kann oder ob das zu lächerlich wirkt oder ob sie da komplett neues Setting schaffen wollen. War ja auch schon mit dieser Pre-Serie „Enterprise“ etwas seltsam, dass sie da so stylische Uniformen hatten, dann in „Raumschiff Enterprise“ dann diese Strampler und dann in „Next Generation“ dann wieder einigermaßen vernünftige Uniformen; wobei die auch erst mit „Voyager“ und „Deep Space Nine“ wieder erträglich wurden.

    Terminator ist für mich wohl so ein „Scorpion King“-Fall irgendwie die Reihe am Laufen zu halten :/ .

    Bratt Pitt halt ich jetzt schon für ne Fehlbesetzung für M:I. Wobei ich mir da schon von Anfang an einen kompletten Neuanfang gewünscht hätte, wirklich mit Jim und seiner Crew und nicht wieder so eine „der kalte Krieg ist vorbei“-Scheiße (damit hab ich’s irgendwie ^^). Auf jeden Fall denk ich ma dass bei der neuen Besetzung doch eher an die weibliche Zielgruppe gedacht wurde und einfach mit Hunt weiterzuspinnen find ich auch eher schwach.

    Kommen wir nun zu Indy: Warum keinen „not that young but not too old Inadiana Jones“-Film? Da hätten sie Ford doch auch noch ne Einführungs-Szene geben können *heul*. Naja, hab ich mich schon zu oft drüber aufgeregt. Falls der Versuch wirklich kommen sollte, an der Indy Geschichte jetzt in den 60ern neuanzuknüpfen, fänd ich das doch schon extrem unter aller Sau. Nen direkten Neuanfang hätt ich aber auch beschissen gefunden, da die Indy-Story ja eher eine Lebensgeschichte ist und nicht auf die Neuzeit übertragen werden kann. Schaun wir mal was sich nu aus Indy IV entwickelt.

    Also Fazit: Neuanfänge mit Transplantation in die Neuzeit sind akzeptabel, Neuanfänge zu selber Zeit, selben Ort also einfach nur Remake eher schwächlich und Fortsetzungen die plötzlich komplett anderes Setting haben aber trotzdem nur 1 Jahr später oder so spielen und noch auf dem alten aufbauen sind gleich dem Müll zuzuordnen.

  2. Generell finde ich es immer interessant altbekanntes unter neuen Gesichtspunkten zu betrachten oder neu zu interpretieren. Und dazu gehört auf jeden Fall auch eine Neuauflage von Filmreihen, dies ist immer eine Chance auf einen guten Film.

    Bond fand ich gut. Ich mochte aber auch seine Vorgänger sehr gerne, somit ist es meiner Meinung nach gelungen aus einer schon guten Reihe einen ebenso guten, jedoch komplett anderen Neuanfang für eine neue Reihe zu machen. Ich freue mich da schon auf die weiteren Teile. Die Interpretation von Casino Royal soll ja mehr an das Buch angelehnt sein, während die Connery/Moore/…/Brosnan Bonds ja „frei nach“ James Bond waren. Für die Zeit, in der sie spielten waren sie absolut passend und auch heute kann man sich die Filme gut anschauen. Jedoch stimmt es auf jeden Fall, dass ein „neuer“, anderer Bondcharakter her musste, um noch im Kino erfolg zu haben. Das alte Konzept wurde einfach zu oft wiederholt, die technischen Spielereien und Effekte wurden (leider) immer wichtiger als die eigentlich Story und somit entstand halt „Die another Day“, wo Madonna ein Tarnkappenauto besang und James sich von einem „genoptimierten Robo-bad-cop“ jagen ließ… Der Film war einfach nur grausam und hat den alten Bond Filmen den Todesstoß verpasst.
    Der neue Bond ist wesentlich realistischer und verletzlicher, die technische Spielwiese ist zwar immer noch grün, aber nicht mehr so elementar für die zweieinhalb Stunden Film. Im ganzen passt der Bond mehr in unsere Zeit, in der man Charaktere hinterfragt und nicht einfach nur hinnimmt. In der man an Geschichten schon so viele Variationen gesehen hat, dass man Zeit hat, sich auf Fehler und Ungereimtheiten in den Handlungen zu konzentrieren. Die Bilder lenken einen nicht mehr davon ab, weil man schon nahezu alles gesehen hat. Somit reicht es einfach nicht mehr, so zu arbeiten, wie noch vor 20-30 Jahren. Durch die Musikvideos ist man auch seit geraumer Zeit an schnellere Schnittfolgen gewöhnt. An Wirrungen und Irrungen wurde bereits auch alles schon mal verfilmt. Im Grunde alles eine gute Entwicklung, aber dadurch haben es Filme, die vor 10 Jahren noch Kassenerfolge geworden wären heutzutage (zum Glück) schwerer als früher.

    Hey, ich hab was gefunden, was früher nicht besser war ;-) Gut, das war zu Bond… ich schreib dann nachher mal zu den anderen Filmen meinen Senfhund…

  3. So, neuer Tag, neuer Kommentar ;-) Bei „Batman“ und „Superman“ muss ich Euch Beiden Recht geben. Der Neuanfang bei Batman war nicht nur nötig, sondern auch gelungen. Teil drei und vier sollten nicht zur Batmanreihe gezählt werden. Val Kilmer ging gar nicht! Mal nebenbei, fällt einem da eine gute Rolle ein, die der mal gespielt hat? Und das Kaugummi, das sich Teil vier nannte… da sag ich nichts mehr zu…
    Der Neuanfang bei Superman hat nun leider gar nicht geklappt. Woran lag es? Zu lang, zu wenig neues, nichts, was es an Story nicht schon gab und besser gemacht wurde… Die früheren Supermanfilme fand ich übrigens toll. Aber ich war auch jung, als sich der Funken der Begeisterung bei mir entfachte und dieses Feuer glimmt immernoch, wie die Bomben im WTC nachglühten ;-)

    Über Terminator 4-6 hab ich noch nicht viel gelesen, nur soviel, dass es anders werden soll. Klar, ohne der Gouvernator ist das nicht dasselbe, aber mal ehrlich… will das noch einer? Teil eins und zwei waren gut, Teil drei nicht mehr so wirklich. Da aber die Story an sich, meiner Meinung nach noch viel her gibt, gerade die Zeit nach den Bomben könnte eine tolle dunkle Verfilmung ergeben. Also hoffe ich, dass sie sich von dem „Terminator“ an sich lösen und quasi die Geschichte der Menschheit weitererzählen, deren Untergang und Versuch der Revolution. Ich denke, da ist noch genug Stoff für mindestens einen Film und wenn man es richtig anfässt, dann auch eine gute Trilogie.

    Bleiben noch Indy und MI. Indy lass ich auf mich zukommen, da bin ich wohl recht schmerzfrei, da mir klar ist, dass es halt ein Lukas/Spielberg Ding wird… ich mach mir keine Hoffnung, dass die es nicht verschlimmbessern… Mission Impossible mit Brad Pitt? Gar nicht mitbekommen, aber warum nicht. Wobei dann natürlich, wie Schuetti schon schrob ein Charakterwechsel nötig wird. „Kobra, übernehmen Sie“ ist schliesslich nur eine Agentengeschichte, da kann man viel machen. Meiner Meinung nach absolut austauschbar und nicht an den Hauptcharakter, der irgendwie total scheisse ist mal neben bei, gebunden. Hierzu könnte ich mir auch mal wieder einen nicht politisch Korrekten Film vorstellen, der in den 70/80ern spielt und um den kalten Krieg geht. Wird aber mit Sicherheit nicht kommen, weil wir uns ja nun alle grün sind…

    Ich überleg die ganze Zeit schon, was es noch an Neuanfängen gab/geben wird. Ich fand zum Beispiel die Neuauflage von „Battlestar Galactica“ total klasse. Ok, es ist eine Serie, aber eine von den tollen und der neue Ansatz hat das Thema meiner Meinung nach super in das heutige Format gesetzt. „Knight Rider“ kommt ja auch bald in neu… da bin ich skeptisch, da ganz ehrlich, die Story der Originalserie schon dünn war und meiner Meinung nach auch nur in den oberflächlichen 80/90er Jahren eine Chance hatte. Ich warte ehrlich gesagt auf einen neuen Versuch zum „A-Team“, aber ähnlich wie bei BSG bitte nur die Grundidee nehmen und den Rest der heutigen Zeit entsprechend neuformen. Wobei ein Gastauftritt von Mr.T natürlich Pflicht wäre ;-)

    Ich denk mal weiter nach…

  4. für den neuen „Star trek“ sind nun auch die letzten rollen vergeben. mit dabei sind also:
    Kirk: Chris Pine
    Spock: Zachary Quinto
    Chekov: Anton Yelchin
    Scotty: Simon Pegg
    Sulu: John Cho
    Uhura: Zoe Saldana
    Bösewicht Nero: Eric Bana
    Leonard Nimoy ist auch dabei, Rolle unbekannt

  5. Ach schau… hmm und plötzlich könnte das doch was werden… interessant, wie eng sowas bei mir mit Schauspielern und Besetzungen zusammenhängt. Was sagen denn die Batman Fans dazu?

  6. Weiß nicht. Halte nicht so viel von Terminator. Weder von der alten Trilogie, noch von einer neuen. Aber ich finde, dass Bale ein Schauspieler ist, der sich seine Filme schon sehr genau aussucht. Dementsprechend gehe ich mit Hoffnung ran.

  7. Die alte Terminator Reihe war auch echt nicht ernst zu nehmen. Eher lustig anzuschauen, wobei die ersten beiden Teile meiner Meinung nach Pflicht sind. Ich hoffe irgendwie darauf, dass man das ganze Konzept umspinnt und wesentlich düsterer „realistischer“ wird… mal abwarten. Hat eigentlich schon jemand mehr über die Serie gehört? „The Sarah Connor Chronicles“… nicht, dass ich da falsch informiert bin und es handelt sich um die Lebensgeschichte der Sängerin aus Delmenhorst ;-)

  8. Angeblich spielt John Connor (Christian Bale) nun doch nicht nur einen Nebenpart, sondern ist doch Hauptrolle. Und selbst ein Cameo von Arnie schließt man nicht aus. Nunja, warten wir ab.

  9. Über die andere Serie weiß ich eigentlich nichts, außer dass die Sparta-Frau Sarah Connor spielt. Und ich dachte eigentlich, in der postapokalyptischen Zukunft… aber ist Sarah Connor in „Terminatpr 3“ nicht schon tot?! Dann ist das ja doch nicht in der Zukunft und wird total laaaaaaangweilig…

  10. Fängt etwas lahm an, aber wird dann doch gut. Es lohnt sich das Ding mal anzuschauen, ich hoffe die Serie wird sich aber noch steigern.

  11. Es ist nun offiziell, dass Christian Bale für alle drei Filme der neuen Terminator-Trilogie unterschrieben hat.

  12. Angeblich soll man überlegen, Bryce Dallas Howard für die Rolle von Connors Frau zu besetzen. Das wäre ja was. Ich fänd’s klasse.

  13. „Terminator 4“ wird immer interessanter; der Film punktet auf jeden Fall mit tollen Schauspielern: Neben Christian Bale und Bryce Dallas Howard soll nun auch Helana Bonham Carter eine Rolle haben, wenn auch eine kleine. Langsam freue ich mich auf den Film. Hier soll übrigens angeblich am 18. Juli ein erster Teaser kommen.

  14. Hmm, vielleicht hätte „Terminator 4“ auch einen eigenen Post verdient. Zu erzählen gibt es ja anscheinend genug. Vielleicht hat THREEPWOOD ja Lust, mal wieder alle spannenden Fakten zusammenzutragen…

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