„Der Sternwanderer“ – Unerwartet gut!

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Der SternwandererIch bin zugegebener Maßen sehr kritisch in diesen Film gegangen. Durch die Teilhabe von Robert De Niro, Michelle Pfeiffers „Kino – Comeback“ (Ja, sie war auch schon in „Hairspray“ zu sehen) fand ich jedoch, dass dieser nächste Fantasystreifen zumindest eine Chance verdient habe. Und ich wurde positiv überrascht!

Der Film beruht auf der gleichnamigen Novelle (engl. „Stardust“) von Neil Gaiman und handelt davon, dass ein Stern vom Himmel fällt. Eben diesen Stern will Tristan (Charlie Cox) seiner Angebeteten zum Geschenk machen, damit sie ihn endlich als potentiellen Ehemann ernst nimmt. Diese nutzt ihn jedoch nur aus und sucht sich von allem das Beste, egal auf wessen Kosten. Um den Stern zu bekommen muss er auf die andere Seite der Mauer, die von einem alten Mann bewacht, das „normale“ England von dem sagenhaften Königreich „Stormhold“ trennt. Zu gleicher Zeit machen sich noch potentielle Thronerben vom gestorbenen König von „Stormhold“ auf die Suche nach dem Stern, der ihnen den Thron sichern würde. Allen im Wege steht die böse Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer), die ihrerseits das Herz des in Yvaine (Claire Danes) personifizierten Sterns essen will, um wieder Jugend und ein weiteres Stück Unsterblichkeit zu erlangen. Auf dem Weg durch „Stormhold“ begegnen Tristan und Yvaine drolligen Charakteren, wie Kapitän Shakespeare (Robert De Niro), der sich als eine ganz andere Persönlichkeit herausstellt, als man auf den ersten Blick denken würde.

Die Story ist lustig und nicht langatmig erzählt, dennoch bleibt genug Zeit für feinsinniges. Die Bilder, Schnitte und Effekte überzeugen, drängen sich jedoch nicht in den Vordergrund. Es wurde endlich mal wieder Wert auf kleine Details gelegt, so bluten die Thronfolger natürlich blau und nicht rot. Die Schauspieler, allen voran Robert De Niro und Michelle Pfeiffer in einer ganz großartigen Rolle, haben durch die Bank ihren Job sehr gut gemacht. Dies alles hat mich überzeugt, daher von mir: vier Sterne.

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6 Kommentare

  1. Naja, es gibt schlechtere Fantasyfilme, aber so herausragend war dieser auch wieder nicht. Man konnte ihn gut ansehen, er war recht unterhaltsam, aber mir war nie so ganz klar, für welche Zielgruppe er gemacht war. Manchmal war er so kitschig wie ein Kinderfilm, um dann für einen solchen doch wieder zu gewalttätig zu werden. Außerdem wirkte alles etwas seltsam zusammengebastelt. Drei Sterne kann man wohl geben, aber wie gesagt, ein großes Fantasyhighlight war er (leider) nicht…

  2. Ich fand es war ein toller Fantasy-Film, der sich hier und da mal selbst nicht ganz so ernst genommen hat.

  3. Ich fand den Film super!!! Ich wusste nicht, dass er auf einem Buch basiert…aber nachdem ich ihn gesehen hatte, war mir klar, dass es so sein muss. Die Story ist in sich rund und überzeugend. Die Umsetzung ist ebenso gelungen, wie die fantastischen Bilder…gerade in vorweihnachtlichen Zeit (jaaa, bald ;-) schön anzusehen. Daumen hoch!!! Und natürlich die Titelmelodie…EIn Traum!!!

  4. Ich schließe mich auch der Riege an, die den Film gut fanden. Ich bin Robert De Niro dankbar, dass er die Rolle übernommen hat, das hat dem mit Sicherheit Spaß gemacht.
    Der Film gehört aber allemal zu denen, deren Trailer mal so richtig in den Sand gesetzt wurden. Nach dem Trailer wollte ich den Film eigentlich nicht sehen, bin aber froh doch reingegangen zu sein.

  5. Zu erwähnen ist auch noch, dass die Vorlage kein Buch ist, sondern ein Mix aus Roman und Comic, gemacht von Neil Gaiman, der ein großer Bücherautor wie auch Comicautor ist.

  6. Ich mache es kurz:
    Der erste Fantasyfilm nach „Der Herr der Ringe“ der gut war, gerade weil er sich nicht mit so etwas Epischem messen will. Kleiner Film, der aber qualitativ ganz groß ist.

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