„Nach 7 Tagen – Ausgeflittert“ – Stiller ist zurück!

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ausgeflittert.jpgWenn die Farrelly-Brüder einen Film drehen, bricht dieser gerne Tabus, aber hat die Lacher meistens auf seiner Seite. Ihr neuer Film mit Ben Stiller in der Hauptrolle bietet zwar einige gute Lacher, kann sich aber nicht mit Vorgängern wie „Verrückt nach Mary“, „Dumm und dümmer“ oder „Ich, beide und sie“ messen. Zoten sind halt nicht alles, aber diese Komödie bietet dann doch mehr als Witze unterhalb der Gürtellinie.

Eddie (Ben Stiller) ist 40 Jahre alt und Single und selbst sein 77jähriger Vater (Bens echter Vater Jerry) hat mehr Sex als er. Da trifft Eddie Lila, verliebt sich und heiratet überstürzt. Erst in den Flitterwochen merkt er, dass die Entscheidung vielleicht zu schnell getroffen wurde, denn Lila hatte ein Koksproblem, steht auf total kranke Sexpraktiken, hat kein Einkommen, einen Berg voll Schulden und noch die ein oder andere Macke mehr. Als sie sich jedoch einen bösen Sonnenbrand holt und das Hotelzimmer nicht mehr verlässt, lernt Eddie Miranda kennen. Und die würde doch eigentlich viel besser zu ihm passen…

Die Farrellys starten dieses Mal einen Angriff auf die Institution Ehe und zeigen sie als Albtraum, bei dem die Männer mit der Zeit zu rückgradlosen Ja-Sagern verkommen. Stiller riskiert wieder mehr als in seinen letzten Filmen, schließlich sind die Farrellys für derbe Szenen bekannt. Die schaden hier allerdings manchmal etwas, einige Sexszenen und das Anpinkeln am Strand hätten so vielleicht nicht sein müssen. Trotzdem bleibt der Film lustig und unterhaltsam, ist aber weder in der Karriere der Farrellys noch in der von Stiller hoch anzusetzen. Einige Lacher sitzen, einige weniger, ansonsten eine routinierte Komödie der Kategorie „Ansehen – Lachen – Vergessen“. Aber man hat Ben Stiller auch schon deutlich schlechter gesehen…

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Ein Kommentar

  1. bens stillers komödien mochte ich meist, auch wenn sie doch recht platt sind. „nach 7 tagen“ ist auch ganz okay, aber der brüller ist es nicht. und die sex- und fäkalwitze, die ja auch schon bei „verrückt nach mary“ vorkamen, nahmen in diesem film definitv überhand, leider.

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