„Mr. Brooks“ – Costner als Killer schockt!

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mrbrooks.jpgViele Schauspieler zeigen ihr Können erst, wenn sie mal etwas Untypisches spielen. Kevin Costner in der Rolle eines schizophrenen Killers zu sehen, war ein einziger Spaß, denn er liefert hier vielleicht eine seiner besten Rollen ab. „Mr. Brooks“ erweist sich als einmaliger Geheimtipp, die Darsteller sind hervorragend besetzt und spielen super, und auch die Story gibt dem Thema „schizophrener Killer“ eine völlig neue Seite. Spannung und Action wechseln sich gekonnt ab, die teilweise sehr blutigen Szenen und Schockmomente sind gut gesetzt und hier und da muss man sogar schmunzeln.

Earl Brooks ist erfolgreicher Geschäftsmann, doch er trägt ein dunkles Geheimnis in sich: Er tötet gerne. Zusammen mit seinem Alter Ego Marshall, der ihn auch Schritt und Tritt begleitet und ihm mit guten Ratschlägen hilft, geht Brooks seinem dunklen Hobby nach, bis es einem Hobbyfotografen gelingt, ein Foto von ihm am Tatort zu machen. Doch der Fotograf hat einen ganz besonderen Wunsch, als er Brooks erpressen will: Er will beim nächsten Mord dabei sein!

Kevin Costner spielt den Killer so charismatisch und doch so böse, als hätte er derartige Rollen schon immer gespielt, William Hurt brilliert als sein zweites Ich, Demi Moore spielt die Polizistin, die Brooks auf der Spur ist, sehr souverän und sogar Dane Cook, gerade als Hauptdarsteller in „Der Glücksbringer“ nicht gerade im Charakterfach vermutet, passt perfekt in die Rolle des Fotografen.

Filme über einen Killer mit gespaltener Persönlichkeit gibt es viele, aber hier passen einfach die kleinen Elemente perfekt zusammen. Brooks vermutet, dass seine Tochter die gleichen Gene hat, und einen Mitschüler aus Spaß getötet hat. Die Polizistin hat dank eines reichen Vaters zwar Millionen auf dem Konto, riskiert aber lieber ihr Leben bei der Mördersuche und streitet sich nebenbei vor Gericht mit ihrem Ex-Mann, der Fotograf ist eigentlich ein Spanner und kann den Kick kaum erwarten, einem echten Mord beizuwohnen, und dann natürlich Brooks und Marshall, ein klasse Killerduo, das eigentlich nur eine Person ist und seine ganz spezielle Vorgehensweise beim Umbringen von Menschen hat. All diese Elemente bilden die Rahmenfaktoren für einen der interessantesten Serienmörderfilme, seit den Filmen um Hannibal Lecter.

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