„Todeszug nach Yuma“ – Revival des Westerns

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Wer hätte das gedacht, dass heutzutage nochmal ein guter Western in die Kinos kommt, aber „Todeszug nach Yuma“ ist wirklich sehenswert. Im Mittelpunkt steht wieder der derzeit sehr beliebte Psychokampf zweier grundsätzlich verschiedener Charaktere. Christian Bale spielt einen Farmer, der eine Bande beim Ausrauben einer Kutsche sieht. Als der Anführer der Bande, gespielt von Russel Crowe, geschnappt wird, erklärt der Farmer sich aufgrund von Geldnot bereit, den Gefangenen mit ein paar anderen Leuten zum Zug zu geleiten, der ihn ins Gefängnis bringen soll. Trotz Redegewandtheit schafft es der Gefangene nicht, den Farmer vom Weg der Ehre abzubringen…

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Christian Bale ist klasse als armer Farmer, aber Russel Crowe steht dem als brutaler, aber charismatischer Killer in nichts nach. Der Film lebt also gar nicht vorrangig von Überfällen auf Kutschen, Angriffen von Indianern und der großen Schießerei am Ende, er lebt von seinen Hauptdarstellern, die trotz grundverschiedener Einstellungen immer mehr so etwas wie Freundschaft aufbauen. Auch die Nebencharaktere sind mit Stars wie Peter Fonda oder Luke Wilson gut besetzt und machen ihre Sache gut.

„Todeszug nach Yuma“ gefällt, weil er einerseits bekannte Elemente des Westerns enthält und ihnen gleichzeitig noch eine neue Note verpasst. Der Film ist spannend inszeniert und macht wirklich Spaß. Danke an die „Sneak Preview“, die direkt nach „Mr. Brooks“ noch eine ansonsten vielleicht übersehene Perle des Kinojahres geziegt hat.

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2 Kommentare

  1. Stimme dem zu. Zwei so talentierten und begeisterten Schauspielern zuzugucken, bringt einfach nur Spaß. Man merkte, mit wieviel Elan sie da rangegangen sind.

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