„Tödliche Versprechen“ – Cronenbergs neuer Film

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In der letzten Sneak-Preview konnte ich mit Pau „Eastern Promises / Tödliche Versprechen“ schauen, welcher der aktuelle Film von Cronenberg („eXistenZ“, „Spider“, „A History Of Violence“, „The Fly“) ist. Es geht um eine Hebamme, die nach der Familie eines Babys sucht und dabei in die Fänge der ukrainischen Mafia fällt. Der Film ist ein Mafia/Thriller/Drama mit einer wirklich tollen Besetzung. Neben Naomi Watts und Viggo Mortensen kann man auch Vincent Cassel und Armin Mueller-Stahl sehen. Der Film ist ziemlich gut geschrieben und ebenso gut inzeniert. Es ist ein sehr ruhiger Film und realistischer Film. Er ist das letzte große Kinohighlight 2007. Einzig ein Logikfehler am Ende des Films und die Tatsache, dass der Film viel zu geradlinig für einen Cronenberg ist, stört ein wenig. Ich persönlich hätte lieber etwas im Stil von „eXistenZ“ oder „Spider“ gesehen, aber klasse war der Neue von Cronenberg trotzdem.

Wer hat den Film auch schon gesehen und wie war eure Meinung dazu?

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6 Kommentare

  1. Ein Hoch auf die Sneak! „Mr. Brooks“, „Todeszug nach Yuma“ und „Tödliche Versprechen“ hintereinander – drei grandiose Außenseiterfilme, die wirklich rundum gelungen waren!

    Ob „Tödliche Versprechen“ der beste Cronenberg ist, wage ich zu bezweifeln, aber er beeindruckt in erster Linie durch eine einfache, aber trotzdem beeindruckende Story und natürlich durch die unglaublichen schauspielerischen Leistungen. Viggo Mortensen hat hier nichts mehr von Aragorn, Vincent Cassel spielt den Versagersohn ebenfalls einfach nur klasse und Armin Müller-Stahl überzeugt ebenfalls als charismatischer Pate mit tiefschwarzer Seele. Naomi Watts spielt souverän, aber ihre männlichen Mitstreiter geben hier wirklich Höhepunkte ihrer Karriere ab.

    Natürlich kommt bei aufgeschnittenen Kehlen, abgeschnittenen Fingern, zerstochenen Augen etc. doch wieder die Frage auf, was für FSK eigentlich gezeigt werden muss, um einen Film ab 18 frei zu geben. Viel gewaltätiger war Cronenbergs letzter Film „A History of Violence“ auch nicht und doch war der damals nicht jugenfrei.

    Mit „Tödliche Versprechen“ liefert Cronenberg mal wieder einen besonderen kleinen Film, der an vielen wieder unbeachtet vorbeigehen wird und vielleicht auch nicht jedermans Sache ist. Wer aber mit seinen anderen Filmen etwas anfangen konnte, ist hier absolut richtig.

    Und Viggo Mortensen zeigt nach „Der Herr der Ringe“, „A History of Violence“, „God’s Army“ und „Die Akte Jane“ ein weiteres Mal, wie wandlungsfähig er ist. Seine „Sauna-Kampf-Szene“ dürfte auf jeden Fall in die Filmgeschichte eingehen…

  2. Ja, da stimme ich zu. Die „Sauna-Kampf-Szene“ von ihm hat wirklich Filmgeschichte geschrieben.

  3. Viggo Mortensen hat mir auch wirklich gut in dem Film gefallen, auch Mueller-Stahl war erstaunlich ausdrucksstark und lebhaft. Naomi Watts‘ Rolle hätte man allerdings mit keinem Star besetzen müssen, sie war doch recht blass. Ansonsten nette Geschichte, die man sich ruhig mal anschauen kann. Aber meines Erachtens war das nun nichts so außergewöhnliches.

  4. Ich fand ihn persönlich als Mafiafilm klasse, aber wie gesagt, ich hätte mir etwas wie „Spider“ wieder gewünscht. Naomi Watts Rolle war leider ein wenig blass, das stimmt. Erwähnen sollte man aber auf jeden Fall Vincent Cassel, der in dem Film auch ziemlich cool spielt.

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