„Supernatural“ – Düstere Legenden in Serie!

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Vor kurzem habe ich nach einem Tipp die Mystery-Serie „Supernatural“ entdeckt. Ich habe jetzt fast die komplette erste Staffel durch und bisher gefällt sie mir trotz einiger Schwächen eigentlich ganz gut. Die Serie handelt von den Brüdern Sam und Dean, deren Mutter vor 20 Jahren mysteriös ums Leben kam. Seitdem sind Dean und sein Vater auf der Jagd nach Dämonen und anderen übernatürlichen Phänomenen. Als der Vater verschwindet, nimmt Sam seinen Platz ein …

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„Supernatural“ wirkt wie eine junge Version von „Akte X“, die beiden Brüder glauben zwar beide an das Übernatürliche, gehen aber oft mit recht unterschiedlichen Grundsätzen an die Sache heran. Ansonsten wird hemmungslos geklaut, „Düstere Legenden“, „The Ring“, „Haus der 1000 Leichen“, hier findet man alles wieder. Das schwarzhaarige Mädchen im Spiegel, der Hakenmann, der fahrerlose Truck, die mordende Wasserleiche, die Toten einer abgebrannten Psychiatrie, alle beliebte Schauermärchen werden hier wieder aufgegriffen. Man könnte die Serie auch als „männlichere Version“ von „Buffy“ oder „Charmed“ bezeichnen, die sich ja auch mit dem Übernatürlichen und der Jagd nach Dämonen beschäftigen. Trotz des leichten Teeniefeelings bleibt die Serie aber immer so düster, dass sie sich dann doch von der Masse abhebt.

In den Staaten läuft bereits die dritte Staffel, bei uns zeigt Premiere aktuell die zweite Staffel. Wer also auf Horrorfilme und Übernatürliches steht, hat an dieser Serie sicher seinen Spaß, auch wenn sie nicht zu den größten Serien aller Zeiten gehört.

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14 Kommentare

  1. ich verfolge die serie gerade auf pro7 und mir gefällt das konzept richtig gut. vorallem das aufgreifen (bzw klauen) von schon bekannten horror-figuren etc. , denn als ich die japanohorrorstreifen gesehn hab, hat sich doch schon oft mein gerechtigkeitssinn gemeldet, der es eigentlcih nicht so schön fand, dass die bösen monster am ende dann gewonnen haben.
    bei supernatural bekommen jetzt diese viecher endlich mal den hintern versohlt. :)
    die story drumherum find ich auch ganz gut. rache für irgendwas und verschwundene familienmitglieder ziehen immer ;) . allerdings werden die weiterführungen dieser manchmal etwas plumb eingestreut. das ist dann so ein wenig akte-x-like, wo man auch genau an mulders gemühtszustand (und später dann besonders an der synchronstimme) sofort eine alien-folge erkannt hat.
    die sfx sind mir jetzt auch nicht so negativ aufgefallen, hab aber auch nicht so drauf geachtet, aber ins auge ist mir da nichts gestochen. für ne serie auf jeden fall ziemlich gut.
    ich werd mir die staffel auf jeden fall zu ende ansehn!

  2. Ich habe ab und zu mal reingeschaut und es wirkte so, als ob sie zumindest in der ersten Staffel keinen „Staffelplot“ besitze, also eine durchgehende Geschichte. Stimmt das?

  3. die episoden sind schon im großen und ganzen unabhängig von einander, aber es geht ein roter faden – das verschwinden des vaters und die sache mit der mutter/freundin – durch die staffel, die sich ab und an mal minimal entwickeln.

  4. Keine Panik, zum Ende der ersten Staffel entwickelt sich die Hauptstory nochmal von minimal zu maximal… ;)

  5. Ich habe bis jetzt nur die erste Folge gesehen und kann dem gesagten eigentlich nur zustimmen. ein wenig akte-x im tennie-look. aber für zwischendurch einfach mal zum angucken reicht’s.

  6. Na ja. Hab jetzt die ersten sechs Folgen gesehen. Die Story ist größenteils sehr unlogisch, es ist bei jeder Folge immer das gleiche Konzept und jeder neue Charakter verschwindet nach einer Folge.
    Dazu kommt das sie kaum etwas zeigen, keine großen Effekte. Die Serie hält sich ziemlich klein, das, was sie aber zeigen, ist überwiegend zwar gut umgesetzt, gerade von den Schockeffekten, aber das wars denn schon.

    Ich steh damit zwar wahrscheinlich allein, aber dann ein Buffy oder Angel, wo sie das gleiche Budget hatten, aber mehr versucht haben, draus zu machen(große, epische Schlachten, imo interessantere Gegner). Und vom Blutgehalt her kommt Angel Supernatural auch gleich. Auch wenn es manchmal an der Umsetzung dann scheiterte. Dafür nehmen sie sich nicht so ernst und machen sich selber lustig, was mir hier einfach fehlt. „Supernatural“ nimmt sich einfach zu ernst, es fängt schon bei der Akzeptanz der Normalos an, wenn sie etwas Böses sehen oder das überhaupt irgendjemand nicht daran glaubt, weil da ja überall etwas sooo deutlich passiert.
    Das einzige Sehenswerte bei „Supernatural“ ist der Versuch Schockeffekte gut umzusetzen.

    Ich finde die Serie nett, mehr aber nicht.

  7. Ich habe gerade die zweite Staffel zu Ende gesehen und muss sagen, dass mir die Serie immer mehr Spaß gemacht hat. Mich hat es auch weiterhin nicht gestört, dass man gerne mal den roten Faden nicht weiter spinnt, sondern immer mal eine „Monster of the Week“-Folge zwischenschiebt. Wer am krassen Cliffhanger zum Ende der ersten Staffel angelangt ist, wird auch auf jeden Fall mit der zweiten Staffel weitermachen wollen…

    Klar ist die Serie eher nett als einzigartig, aber sie versteht zu unterhalten mit einer tollen Mischung aus Grusel und Spaß. Ich freue mich jedenfalls schon auf Staffel 3!

  8. Ich habe nun auch die erste Staffel von „Supernatural“ gesehen. Ich bin der Meinung, dass man sich als Fan von Übernatürlichem die Serie einfach so zur Berieselung angucken kann, aber wirklich gut ist sie leider nicht (wobei die zweite Hälfte der Staffel wenigstens ein bischen origineller wurde). So etwas wie Spannung kam beispielsweise überhaupt nicht auf, auch nicht beim sogenannten Staffelfinale (ich dachte, die Serie entwickele zum Schluss noch so etwas wie einen roten Faden… das waren gerade einmal 3 Folgen…). Dafür geben die Darsteller und vor allem das Skript nicht genug her. Während Dean immerhin ein ganz cooler Sprücheklopfer ist („‚Ist irgendetwas an ihnen echt?‘ ‚Meine Titten.'“), ist der andere Darsteller (und auch Charakter) verdammt blass und austauschbar, was natürlich mit der grässlichen Synchronisation mit der Hayden-Christensen-Stimme untermauert wird. Ein wenig mehr roter Faden wäre nicht schlecht gewesen, meinetwegen auch so wie bei „Akte X“, wo einige Folgen diesen weiterspinnen, die meisten aber dann nur „Monster of the Week“-Folgen sind, die oft aber immerin ein klein wenig Story- und Charakterentwicklung haben. Doch dieser roten Faden war ja nahezu nicht existent und, wie Schütti schon meinte, wenn er mal angedeutet wurde, wirklich plump, unlogisch und unbefriedigend. Überhaupt ist immer so viel an den Haaren herbeigezogen… in nahezu jeder Folge; egal, ob es nun die tausend Marken, aktuellen Ausweise und Verkleidungen jeglicher Art sind oder die Möglichkeit (und auch das Wissen darüber!), wie die Biester nun zu vernichten sind. Die Grundidee der Serie ist doch gut, ein moderneres „Akte X“ mit neueren technischen Möglichkeiten, die aber gezielt und meistens optisch gut eingesetzt werden. Auch ist diese Serie nicht so unreif wie „Charmed“ oder „Buffy“, sondern versucht trotz der jungen Darsteller, sich in Sachen Ernsthaftigkeit an „Akte X“ zu orientieren (das tun sie vom ganzen Konzept her ungemein). Auch sehr übel ist die Tatsache, das in nahezu jeder Folge (in 18 von 22, in 18 von 22!!) ein junges, attraktives Mädchen eine größere Rolle in der Folge haben muss, um die Zuschauerquoten zu erhöhen. Das ist wirklich verdammt arm! Insofern finde ich es schade, dass die Serie nur zweitklassig bleibt und an so vielem strauchelt, denn es hätte nach „Akte X“ wieder mal eine gute Übernatürliches-Dämonen-Monster-Serie werden können. Die Serie erinnert in Sachen Unausgereiftheit ein wenig an „4400“, auch da hat man erst in der Mitte der Staffel die Namen der Hauptpersonen gewusst, aber ein kleines bischen besser ist die Serie dann schon. Vielleicht hat man ja die Drehbuchschreiber gefeuert und schafft in der zweiten Staffel, die Fehler zu umgehen (wie beispielsweise diese dauernden billigen Vorspuleffekte)…

  9. Jo, stimme dem so ziemlich zu. Bin nur mit einer Sache nicht so wirklich zufrieden. Ich weiß nicht genau, wo du Parallelen zu Akte X ziehst( ich hoffe, nicht nur an der Tatsache, dass sie ständig reisen und während ihrer Reise Übernatürliches sehen). Denn Akte X hatte so etwas wie Klasse, während sich diese Serie nicht viel mehr zu den anderen 08/15 Trash Serien gibt, abgesehen davon, dass diese Serie sich viel zu ernst nimmt(außer die Folge mit dem I-Net) und damit noch lächerlicher wirkt. Die Masken der Monster fingen auch schon an lächerlich zu werden( z.B. Monster im Keller in der Anfangsszene, wo einer der beiden Brüder später schwerkrank wird) und der Handlungsablauf jeder einzelnen Folge ist mehr als arm. Vielleicht lag es ja an den schlechten Masken, dass sie nachher schon beschlossen haben, Monster zu nehmen, die 1:1 wie normale Menschen aussehen. Das einzig coole der Serie, nämlich ständig gute Schockeffekte einzubauen, wurde auch weniger und ist jetzt schon wieder auf null verebbt. Echt schade, da ich mich auf eine neue Serie mit Monstern gefreut habe.

  10. Tja, schade für euch, wenn ihr keinen Spaß an der Serie habt. Ich habe gestern fast die Hälfte der dritten Staffel weggeglotzt und mich wieder tierisch amüsiert. Besonders Dean ist echt der Held mit seinen Sprüchen. Am besten solltet ihr dann auch beide nach der ersten Staffel aufhören, dann müsst ihr nicht weiter leiden… :)

    Auf jeden Fall gucke ich heute abend weiter. Ist zwar nur eine B-Serie, aber mir macht sie zur Zeit richtig Spaß! Sam und Dean sind mein A-Team! :)

  11. Ich werde mir die zweite Staffel schon noch anschauen, da die Grundidee und Thematik ja interessant genug ist (und die Serie momentan nunmal das Monopol darauf hat). Nur umso mehr fand ich es schade, dass dann soviele Schwächen aufgetreten sind. Ich hoffe, die zweite Staffel wird da besser.

    Dem Vorwurf, dass die Masken schlecht seien, kann ich nicht zustimmen. Sowohl die Masken als auch die Effekte waren für eine Serie okay (wobei ich mir bei dem Ultra-Dämon schon etwas Interessanteres gewünscht hätte als gelbe Augen).

    Und die Ähnlichkeit zu „Akte X“ ist wohl kaum zu übersehen: Zwei Menschen reisen durch die USA, um urbanen Legenden und Übernatürlichem auf die Schliche zu kommen und dabei jeweils Nachforschungen und Umfragen anstellen. Dabei spielt jede Folge in einer anderen Stadt (meist in so einem typischen „Akte X“-Kaff) und hat ein „Monster of the Week“, wenn nicht gerade mal eine Folge mit rotem Faden eingestreut wird, wo dann auch wieder die anderen wichtigen Leute vorkommen. Dabei versucht man, das Ganze ernsthaft und halbwegs glaubhaft zu inszenieren und protzt nicht mit schlechten Effekten oder Makeup. Selbst bestimmte Folgen erinnern stark an „Akte X“-Folgen, wie zum Beispiel die Wunderheilerfolge, die es mindestens einmal pro „Akte X“-Staffel gab. Der Unterschied ist nur, dass „Akte X“ einfach interessantere Charaktere hatte und absolut glaubhaft und realistisch dargestellt ist, während hier einfach alles an den Haaren herbeigezogen wird (Colt persönlich hat mal einen Ultra-Colt gebaut, womit man einfach alles töten kann… damit töten wir jetzt den bösen Dämon!). Das Konzept ist aber das Gleiche wie bei „Akte X“, nur halt ein wenig B-Movie-mäßiger und ungenauer ausgearbeitet.

  12. Die Ähnlichkeit meinte ich ja auch, wie ich es im Comment erwähnt habe.
    Zitat:
    Ich weiß nicht genau, wo du Parallelen zu Akte X ziehst( ich hoffe, nicht nur an der Tatsache, dass sie ständig reisen und während ihrer Reise Übernatürliches sehen).
    Zitat beendet.

    Denn imo ist die Bearbeitung dieses Plots ein komplett anderes als bei Akte x. Akte X besticht durch wirklich coole Sachen und nicht durch banales Monster jagen. Das eine ist eine echt gute, in die Filmgeschichte eingegangene Mysteryserie und das andere ne B- Popcornserie. Ich finde die Serie ja nicht schlecht, sie macht ja auch meistens Spaß( außer es kommt ein Geistertruck), aber es ist halt ne Trashserie.

  13. Mir haben die ersten beiden Staffeln echt sehr gut gefallen, besonders als der Main-Plot ende der Ersten endlich ins Rollen kam. Außerdem sticht die geniale muikalische Untermalung zur selben Zeit richtig hervor, da die „The Road so far“-Recaps da anfangen.
    Ich finde aber mit „Akte-X“ kann man das ganze eher nicht vergleichen. Da ging es ja darum sozusagen an der Oberfläche des Übernatürlichen zu kratzen und jede Menge fragen offen zu lassen, was nun wirklich vor sich geht. Halt „die ungeklärten Fälle des FBI“. In „Supernatural“ geht’s halt wirklich darum das Monster der Folge aufzuspühren, zu sehn wie man’s töten kann, und das dann auch zu tun. Selten sind am Ende einer „MotW-Folge“ da noch Fragen offen und es stellt sich das „Der Tag ist gerettet“-Gefühl ein ^^. Wie ich zuvor ja schon erwähnt hab, find ich dieses Konzept gerade toll gemacht, da in der letzten Zeit das Gegenstück des immer Gewinnenden Bösen echt überall anzutreffen ist. Das, was man dann immer denkt („Warum bewaffnen die sich nicht oder treiben die Geister irgendwie aus, anstatt nur schreiend durch die Gegend zu rennen?!“), wird in „Supernatural“ dann auch einfach gemacht. Und dass das lächerlich wirkt, dass jedes Monster/Dämon/whatever-Ding ne Schwachstelle hat, find ich eigentlich nicht, kann ja alles sein, die gibt’s ja mal nun nicht in Wirklichkeit. Dass immer irgendeine Lösung gefunden wird hält die Serie auf Trapp, es gibt eigentlich keine langweilige Stelle, da es immer irgenwelche Action gibt und die „Chick-Flick-Moments“ kurz gehalten werden.
    Und zu den Dämonen in Menschengestalt kann ich auch nur sagen: Die Menschen sind nicht die Dämonen sondern der schwarze Qualm der später rauskommt. Die Menschen sind nur besessen. Dadurch werden die Viecher imo nur noch bedrohlicher, weil man echt nie auf den ersten Blick sagen kann, wer dir gleich an die Gurgel will.
    Also ich find, der Spaß- und Action-Faktor ist in der Serie echt hoch und ich kann mir die Folgen echt immer wieder reinziehn. Und darauf kommt es dann auch meiner Meinung nach an! Meine 0,02€
    Und 3.Staffel?! *auchwill*

  14. Ich habe jetzt schon ein wenig in die zweite Staffel ‚reingeschaut und muss sagen, dass sie bis jetzt besser ist. Auch wenn es das „Hot Girl Of The Week“ tatsächlich immer noch in jeder Folge gibt…

    @ BATEMAN:
    Und klar, ich finde „Akte X“ auch besser als „Supernatural“, das ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass das Konzept dem von „Akte X“ sehr ähnlich ist; deutlich ähnlicher als zu anderen Serien. Ich habe nicht gesagt, dass die beiden Serien gleich sind… Habe aber keine Lust, mich immer wiederholen zu müssen. Und auch „Akte X“ war teilweise nur besseres Popkorn-Kino. Und da dir die Ähnlichkeit, dass die Beiden durch das Land reisen, um Mystery-Fälle aufzuklären, anscheinend nicht gereicht hat, habe ich das noch ein wenig weiter ausgeführt. Aber meine Güte ja, es ist nicht die gleiche Serie, aber konzeptionelle Ähnlichkeit zu „Akte X“ kann man ihr doch nun wirklich nicht abstreiten.

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