„John Rambo“ – Was war denn da geschnitten?!

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John RamboErst mach ich den Hannes wegen des ersten Rambos, den ich im Kino sehen kann und dann… dann schlunz ich vor mich hin. Der ist ja schon fast wieder raus aus den Lichtspielhäusern, aber endlich hab ich es geschafft mir dieses Meisterwerk der roten Kunst okkular einzuführen. Und es war ein Genuss! Ich habe jede Gewehrkugel in mich aufgesogen um diesen Zenit der post modernen Männlichkeit auf ewig für mich zu konservieren. „Wir sind Rambo!“ würde die Bild-Zeitung titeln. Doch sind wir es wirklich? Oder wollen wir es nur aus der Pflicht, unseren Vätern und der von ihnen mmer wieder rezitierten Manigfaltikeit des blauen Lichts gerecht zu werden, sein?

John ist alt geworden. Er lebt unter einheimischen in der Nähe von Birma und arbeitet als Wassertaxifahrer und Schlangenfänger. Sein Leben ist einfach, aber hart und männlich! In Birma misshandelt, foltert ein gemeiner Sonnenbrille tragender General die Landbevölkerung. Er lässt die Dörfer niederbrennen, die Frauen vergewaltigen, die Kinder töten und die Männer in den Millitärdienst einziehen. Seine Soldaten lassen die Gefangenen aus Spaß über Mienenfelder laufen und wetten, wen es zuerst zerfetzt. NICHT MIT JOHN!

Als wohltätige Ärzte ihn ansprechen, ob er sie nach Birma fährt, damit sie da den einheimischen Unterdrückten helfen können, riecht John die Gefahr. Er weiß, was Krieg bedeutet, er IST der Krieg! Er fährt die Ärzte zwar nachm Fluss rauf, doch die lassen sich natürlich kidnappen… typisch Ärzte! Söldner sollen sie befreien, doch erst mit der Unterstützung von Rambo haben sie eine Chance zu überleben…

Total cooles Fressengeballer und Gewalt, wie man sie selten in ihrer reinsten, spritzenden Form zu sehen bekommt. Dialoge sind… vorhanden! Leider sehen wir weder das Rambo-Stirnband, noch das blaue Licht :-( Aber der Kinobesuch war es wert! Jetzt bin ich endlich ein Mann und darf mir mit nacktem Oberkörper Schusswunden mit Schwarzpulver ausbrennen – meine Krankenkasse wird es Dir danken. Danke John Rambo! Danke Sylvester Stallone! Danke Amerika!! Danke Gott!!!

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2 Kommentare

  1. Meine Fresse, war das ein Scheiß! Ich weiß, man mus Fan von sowas sein oder einen Bogen darum machen, aber nachdem „Rocky Balboa“ auch nicht schlecht geraten ist und irgendjemand behauptet hat, „John Rambo“ würde wieder in Richtung des gelungenen ersten Teils gehen, habe ich es dann doch riskiert. Aber der Film war ja noch sinnbefreiter als Teil 2 und 3!! Story gab es nicht wirklich und das Maß an Gewalt war ja wirklich unglaublich! Bei dem 15-minütigen Endgeballer, wo während der ganzen Zeit nur Körperteile fliegen, macht ja sogar „Braindead“ Konkurrenz. Ich drossel gerne mal meinen Verstand auf das Niveau eines dummbatzigen Films, um gut unterhalten zu werden, aber das hier war echt zu blöde, sinnlos und brutal! Keine Ahnung, wie dieser Schrott von so vielen Leuten positiv bewertet werden kann.

    Ist halt wie mit „Knight Rider“, Kult hin oder her, das war schon immer Schrott und wird es auch bei einer Neuauflage bleiben. Zum Glück bringt das Alter im Normalfall einen Reifeprozess mit sich, der einem Jahre später eine neue Möglichkeit bietet, Serien und Filme neu zu beurteilen. Kult kann sowas immer bleiben, aber ein Gesamturteil kann doch bei sowas nicht positiv ausfallen, oder?!

  2. war etwas überflüssig. genau was man erwartet, wenn man den namen „rambo“ hört. die story war auch eher als alibi vorhanden, die das massenfetzen rechtfertigen sollte. das war schon fast eher splatter als action. naja.

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