„Long Way Down – Ewan McGregor bitches and moans all the way to Cape Town!“

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„Long Way Down“ ist die zweite gemeinsame Reisedokumentation von Ewan McGregor und Charley Boorman nach „Long Way Round“. LWR war einfach genial. Zwei Freunde, mit einer Leidenschaft zum Motorrad fahren, fassen den Entschluss, mit dem Motorrad von London bis New York rund um die Welt zu fahren. Natürlich stellte sich das ganze als schwieriger heraus als erwartet und oft stießen sie dabei an ihre Grenzen. Beeindruckend fand ich wirklich, dass sie, egal was passiert ist, nicht aufgegeben und ihr Ziel bis zum Ende weiter verfolgt haben. Damit im Hinterkopf war es wohl kein Wunder, dass auch „Long Way Down“ den Weg in meinen Einkaufswagen gefunden hat.

In „Long Way Down“ wollen die Beiden in 85 Tagen von John O’Groats in Schottland nach Kapstadt in Südafrika fahren und auf ihrem Weg soviel wie möglich von Afrika zu sehen bekommen. Ihr Weg führt sie hier von Großbritanien durch Frankreich, Italien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Uganda, Ruanda, Tansania, Malawi, Sambia, Botsuana, Namibia bis nach Südafrika. Wie schon in LWR bekommt man hierbei die eine oder andere Sehenswürdigkeit am Wegesrand zu sehen.

Als ich mir die DVD das erste mal betrachtete fiel mir gleich auf, dass sie mit 6 Episoden deutlich weniger aufzuweisen hatte als der Vorgänger mit 10. Allerdings stellte sich heraus, dass diese nun ca. 60 Minuten laufen wohingegen die LWR-Episoden nur eine Laufzeit von 45min haben. Außerdem war der Umfang der Reise auch kürzer als zuvor.

Im Großen und Ganzen blieb Team-technisch alles wie gehabt: Claudio, der Kameramann, war wieder mit dabei und auch die Produzenten von LWR im Begleitteam. Dazu kam noch ein Arzt und zwei weitere Kameramänner. Auch was die Motorräder angeht, sind sie BMW treu gelieben.
Einen Schwachpunkt sehe ich allerdings darin, dass sehr viele Grenzübergänge zu überfahren waren, was die Beiden dazu zwang den Großteil der Strecke mit dem Begleitteam zurückzulegen. Auch durch die straffe Planung wurden sie oft nur so durch die nördlichen Staaten Afrikas gehetzt. Daher fehlt irgendwie die entspannte Stimmung wie sie in LWR noch vorhanden war: „Wir setzen uns auf unsere Bikes und fahren einfach so weit wir kommen“. Trotzdem haben die beiden immer ein paar lustige Sprüche parat, die sie zum Besten geben und die ganze Reise so unterhaltsam machen (die Überschrift ist übrigens ein Zitat von Ewan McGregor, als sie gerade auf einer ziemlich üblen Schotterpiste unterwegs sind).

Insgesammt reicht LWD nicht an LWR heran, ist aber auch sehr spannend und interessant. Man muss schon sagen, dass das Thema Afrika natürlich etwas ausgelutscht ist, aber wen das nicht stört und wem LWR auch gefallen hat, dem kann ich „Long Way Down“ nur empfehlen!

Die Strecke
Offizielle Website

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Ein Kommentar

  1. OH, ist die DVD draussen? Dann muss ich da ja demnächst mal ran. Ich hab damals „Long Way Round“ gesehen und mich hat voll das Fernweh gepackt, obwohl ich nicht mal einen Moped Führerschein hab :(
    Und Ewan und Charley sind die coolsten!!

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