„Iron Man“ – Stählerne Gerechtigkeit oder 08/15?

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„Iron Man“ ist Tony Stark, ein reicher Playboy, der schon seit Jahrzehnten Waffen produziert und vertreibt. Nichts stört ihn an seinem Beruf, bis zu dem Zeitpunkt, als irakische Terroristen ihn entführen und zwingen, eine seiner gefährlichsten Waffen für sie zu bauen. Doch er schafft es zu fliehen und ändert von heute auf morgen seine Sicht der Dinge. Er will nie wieder mit seiner Firma Waffen herstellen, sondern mithilfe einer eisernen, fliegenden Rüstung eben diese Menschen bekämpfen, die mit seinen Waffen Leute töten.

Inhalt

Mit „Iron Man“ kommt wieder einmal ein Comic ins Kino, wieder einmal eins von Marvel und es ist wieder eine Verfilmung, die wenig wagt. Um es kurz zu machen: Ein Film mit sehr geilen Special Effects (Ich übertreibe: Sie sind in Ordnung), viel Ironie, aber auch eine Geschichte, die sich nur auf die „Origin“ (Entstehungsgeschichte) des Helden konzentriert und diese ist nicht so knülle inzeniert, dazu fehlt ein wirklich interessanter Bösewicht und das Ende wirkt daher recht gehetzt. Es hätte dem Film gut getan, wenn er länger gewesen wäre und man entweder die „Origin“ interessanter gestaltet hätte und einen guten Bösewicht in den Plot eingearbeitet hätte, oder die „Origin“ recht kurz abgehakt und eine unabhängige Geschichte mit einem geilen Bösewicht erzählt hätte.

Review

Trotzdem ist die Geschichte nett, die Schauspieler durchweg gut, aber es bleibt halt nicht viel hängen. Positiv ist allerdings die Verhaltensstrategie Marvels (der Verlag), da sie ihre Comics nun nicht nach der Filmfigur verändern, wie es z.B. bei DC mit Batman passierte, als „Batman Begins“ Erfolg hatte und sie daraufhin vieles aus dem Film in die Comics gesteckt haben. Denn in der „Comicrealität“ ist Iron Man zwar immer noch ein Held, aber mit sehr zweifelhaften Methoden und damit ein cooler Charakter, aber nicht wirklich beliebt. Fazit: Man kann sich „Iron Man“ anschauen, aber es bleibt nicht viel hängen.

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6 Kommentare

  1. Ich stimme BATEMAN da größtenteils zu. Der Film hat Spaß gemacht, nicht zuletzt wegen einem grandiosen Robert Downey Jr., aber es war halt zu viel Entstehunggeschichte und zu wenig Action mit dem Helden im Einsatz. Vermutlich wird es hier dann erst im zweiten Teil richtig zur Sache gehen.

  2. Das fand ich grade gut – zu viel Comic-Action hatte ich mir auch nicht erhofft, eine ordentliche Einführung des Helden bei sowieso geplanten Fortsetzungen halte ich auch für wichtig!

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