Die „Indiana Jones“-Gretchenfrage

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Die große Frage lautet: Welcher der drei (schließlich gibt es nur drei Indy-Filme) ist der beste und welcher der schlechteste? Interessant sind die absolut unterschiedlichen Meinungen darüber, auch zwischen Fans. Während der umstrittene zweite Teil definitiv aus der Reihe fällt und Spielberg selbst sagt, dass er diesen Film für nicht so gelungen halte, finden andere gerade deshalb den zweiten so gut.

Ich finde es bemerkenswert, dass alle drei Filme auf ihre Art gelungen sind. Der erste Teil ist vermutlich der Film mit dem meisten Kultcharakter. Und auch der älteste, was man teilweise schon merkt. Gerade die legendäre Anfangssequenz strotzt nur vor lauter Filmfehlern.

Der zweite Teil ist sicherlich der düsterste und vermutlich auch der actionlastigste. Zweifelsohne ist er auf jeden Fall der Exot der Trilogie, nicht nur durch die Orte. Doch taten die beiden Sidekicks von Indy wirklich Not und war das Szenario nicht zu grausam?

Mit dem dritten Teil hat man sich definitiv wieder am ersten Film orientiert. Die bösen Nazis kehren zurück, es geht wieder um ein Objekt aus dem christlichen Glauben, unser Professor darf wieder unterrichten und einige alte Bekannte aus dem ersten Film sind auch wieder mit von der Partie. Zudem noch ein hervorragender Sean Connery. Außerdem ist er sicherlich der lustigste Film der Reihe. Für viele vereinigt er alle guten Eigenschaften von „Indiana Jones“. Doch war er nicht fast schon zu lustig und Harrsion Ford schon ein wenig alt? Und was sollte diese Bluescreen-Flugzeugesequenz?

Ich warte mit meinem Urteil noch ein wenig und bin sehr gespannt, welche Teile ihr heraussucht und vor allem, nach welchen Gesichtspunkten ihr das tut. Welcher Teil ist der beste, welcher der schlechteste?

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6 Kommentare

  1. Ich denke jeder der drei Teile hat etwas für sich. Bisher hat mir der dritte am besten gefallen, wenngleich er auch nie die filmhistorische Bedeutung des ersten Teils erlangt. Teil zwei ist zudem fantastisch unterhaltsam… hmm, ich glaube ich liebe alle Teile! :)

  2. Finde ich auch schwer zu sagen, weil sie alle ihre Besonderheiten und Vorteile den anderen gegenüber haben. Der erste ist halt der Klassiker, der zweite der düstere, mystische und der dritte der lustigste mit dem Sean-Connery-Bonus.

    Ich habe zwar gerade alle drei Teile noch einmal gesehen, könnte mich aber schwer für einen entscheiden. Vermutlich bleibt der erste trotz seiner Fehler für mich der große Klassiker, wenn ich mich also entscheiden müsste, gewinnt „Jäger des verlorenen Schatzes“ ganz knapp vor den anderen beiden.

  3. Bei Teil Drei hatte ich irgendwie am meisten Spaß den zu schaun. Wobei ich auch sagen muss, dass ich nie ein großer Indiana Jones-Fan war, die Filme zwar ganz gut fand, aber das wars auch im Großen und Ganzen. Die Stempelszene, so sehr man sie auch hassen mag, finde ich klasse :D und die Szene im Flugzeug ebenso, aber nur mit der deutschen Tonspur ^^

  4. Dann sage ich auch mal was dazu. Auch ich kann mich nicht wirklich entscheiden, stimme aber auf jeden Fall nicht zu, dass de zweite klar der schlechteste Teil ist.

    Der zweite Teil ist meiner Meinung nach enorm wichtig für die Reihe, da er ihr Abwechslung und Ernsthaftigkeit gibt. Wäre er auch so wie die anderen beiden, würde Indiana Jones etwas fehlen, dann wäre das nur Popcorn-Kino, das irgendwie immer das Gleiche ist. Der zweite Teil fällt eindeutig aus der Reihe, aber das ist sehr wichtig, finde ich! Ob er nun der Beste ist, hm… Er hat das große Problem, dass den halben Film über nichts passiert, zum Schluss dann auf einmal die volle Dröhnung kommt. Und Indy hat zwei sehr nervige Sidekicks.

    Ich habe immer den dritten für den Besten gehalten. Da war am meisten Abwechslung (Boot, Motorradm Zeppelin, Flugzeug, Pferde, Panzer…) und natürlich Sean Connery. Ich würde vermutlich auch jetzt noch sagen, dass es der Beste ist, auch wenn er teilweise zuviele und auch zu schlechte Gags hat (Nein, die Stempel-Szene ist NICHT lustig!). Er hat auch jeden Fall den meisten Tiefgang (wenn es überhaupt sowas bei Indiana Jones gibt).

    Der erste ist wohl der Kultigste, ja, aber ich finde, auch der ausgelutscheste. Und gerade die Anfangssequenz tut eigentlich nur weh, von Beginn bis Ende. Der Film ist halt der älteste, und das merkt man auch. Dennoch ist wohl die Proportionierung von Charakter, Action und Spannung hier am besten.

    Der zweite ist momentan auf jeden Fall der Indy-Film, den ich am liebsten ansehen würde, selbst wenn nur, da ich ihn am seltensten gesehen habe. Den dritten halte ich schon noch für den besten Teil, aber den habe ich auf jeden Fall zu oft gesehen. Aber nochmal: Gerade weil die Teile so unterschiedlich sind (es lebe der zweite Film!), ist Indina Jones so genial. Insofern kann man schlecht die Favouriten raussuchen, denn alle haben ihre Stärken und auch ihre Schwächen.

  5. an der spitze sind klar „raiders“ und „temple“ mit etwas abstand dann „crusade“. fang ich mal von hinten an: im dritten teil werden die charaktere, allen voran indy (mit der junior-dad-wenamedthedogindiana-thematik) zu sehr ins lächerliche gezogen.
    die eigentliche tiefe des charakters geht irgendwie verloren. die beste analyse dementsprechend macht wohl belloq in der cairo-bar-scene. indy ist nun mal ein „raider“ der zwar seine schätze ins !amerikanische! museum bringt, aber dafür auch eine provision kassiert. die szene mit der panzerfaust bringt da den konflikt zwischen archäologie und „das richtige tun“ gut zur geltung. wir wissen alle wie er sich schließlich entscheidet.
    nagut von den anderen charekteren muss man wohl nicht weiter sprechen (brody, sallah).
    der 2. indy zeigt wie indy auch mal in ungewollte abenteuer hinein stolpert. in teil 1 und 3 kamen immer irgendwelche auftraggeber zu ihm, dass er irgendwas suchen soll. teil 2 besticht wirklcih dadurch, dass er ungewollt in diese situatuion gerät, was den „das abenteuer sucht ihn“-aspekt gut aufzeigt. allerdings nerven die sidekicks etwas und das ekel-dinner is auch etwas deplatziert.
    kommen wir dann mal zum ersten teil. trotz der vielen filmfehler, finde ich den film nicht unbedingt schlechter als die anderen. gerade das verleiht ihm sogar einen gewissen charme. indy ist halt auch nicht in allen aspekten perfekt genau wie der film eben auch. es wird ebenfalls nicht versucht dem charakter einen unbeholfenen hintergrund zu schneidern. viele fragen bleiben offen, aber wenn man bedenkt wohin das „wir beantworten euch alle fragen..und das mit FUN“ geführt hat, wär mir das wirklich lieber gewesen. ToD liefert auch nicht weiter indy-background-infos, was ansich eine gute entscheidung war.

    und was diesen eher mageren comeback versuch im mai betrifft, so hoffe ich immer noch darauf, dass die deutsche synchro einen großen teil dazu beigetragen hat, das der film echt nur schlecht war. ich weiß allerdings auch nicht wie ich reagiert hätte, wenn ich als kritischer indy-fan 1989 „last crusade“ im kino gesehn hätte.

    also mein fazit: RotlA dicht gefolgt von ToD und schlusslicht LC.

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