Superman: Sequel oder erneuter Reboot?

SupermanApropos super: Der Mann aus Stahl ist wohl einfach nicht totzukriegen. Nachdem “Superman Returns” zwar viel gekostet, aber wenig geboten hat, ist wohl trotzdem schon wieder ein Film über ihn in Planung. Interessant ist dabei allerdings, dass im Moment gleich zwei Superman-Filme entwickelt werden, ein Sequel und ein Reboot. In die Kinos schaffen wird es dann aber eventuell vielleicht doch nur einer von beiden…

Brian Singer plant nach wie vor “Superman: Man of Steel”. Angeblich soll es Brandon Routh als Superman diesmal neben Lex Luthor (Kevin Spacey) auch mit einem anderen Gegner zu tun haben.

Doch nun plant anscheinend auch Mark Millar einen unabhängigen „Superman“-Film in die Kinos zu bringen. Er habe sogar schon einen bekannten Regisseur (Gerüchte nennen Michael Bay) und plant, mit der Produktion 2011 anzufangen.

Sehr fraglich ist, ob wirklich zwei Filme gleichzeitig produziert werden. Ich denke, dass eine Produktion dran glauben muss. Was hättet ihr lieber? Ein „Superman Returns“-Sequel oder schon wieder ein Reboot? Mir ist es ehrlich gesagt total latz, ich kann Superman nichts abgewinnen, aber eigentlich kann ein Reboot nur besser werden – oder besser gesagt: Es kann nicht schlechter werden…

Quelle: DailyRecord

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7 Kommentare

  1. Es wird sicherlich nur ein Film kommen und ich hoffe auf einen erneuten Reboot. Denn selbst mit einem anderen Regisseur und Drehbuchschreiber kann man das nicht fortführen, was sie da verbrochen haben.
    “Returns” ist eine Hommage an die Superman Comics der ca. 70 Jahre. Mit einem witzigen Kevin Spacey, der mehr an die alte Version Luthors erinnert, nämlich einen verrückten Wissenschaftler, als an einem neuen Luthor, der nichts witziges mehr an sich hat, berechnend ist und einer der mächtigsten, reichsten und bekanntesten Bürgern der USA ist, der es sogar geschafft hat, Präsident der USA zu werden. In “Returns” gibt es auch keine großen Schlachten, generell kommt Supie nie in Fahrt, obwohl der Film so scheiße teuer war. Ein kleines Paradoxon!

    “Returns” ist einfach kein Reboot gewesen, sondern eine Fortsetzung der alten Teile, die heute nicht mehr zeitgemäß sind. Dieses Prinzip kann heute nicht funktionieren. Ich verstehe echt nicht, wieso man sich nicht an “Batman begins” orientiert hat. Mark Millar hat gesagt, dass man endlich einen Film mit Superman sehen will und nicht einen Film mit einem Clark Kent, der ab und an ein Kostüm trägt. Und damit hat er auch recht.

    Während das DCU (Universum von DC) immer größere Krisen erlebt und Superman als Leitfigur versucht, die Herrscharen von Helden zu führen und dabei immer wieder scheitert, zeigt man davon in den Filmen nichts. Das DCU wird immer düsterer und brutaler und mit aller Gewalt versucht ein übermächtiges Wesen dagegen anzukämpfen. Verzeifelt, weil Helden sterben und er es nicht aufhalten konnte und trotzdem findet er in fundamentalen Schlachten zu alter Größe wieder. Einfach Fetzerkino! Mit großen Schlachten, bizarren Wesen und fremden Welten. DAS ist Superman. Das mächtigste Wesen im DCU. Kein Mensch, kein Alien und kein Held, sondern mit Batman eine Naturgewalt. Wenn ich dann “Returns” sehe, bleibt davon nicht viel übrig. Eigentlich gar nichts. Sicherlich gibt es auch die lockeren Comics, die stark an die alten 70er Comics erinnern, doch für diesen Stoff muss man keinen Film machen.

    Lex Luthors aktuelle Version in den Comics ist echt ein toller Charakter, aber da man jetzt schon gefühlte 100 000 Mal ihn als 70er Jahre Charakter in fast allen Filmen ertragen musste, will ich ihn für lange Zeit nicht mehr in einen Film erleben.

    Generell war weder Action noch irgendwie Tiefgang drin. Mir ist der Tiefgang, der durchaus in den wichtigen Graphic Novels Supermans drin ist, nicht unbedingt wichtig. Wenn man aber auch die Action löscht und im Film außer eine langweilig inzenierte Romanze und blödes Geplänkel von Luthor nix drin ist, aber auch gar nix, dann fragt man sich, für wen dieser Film ist.

    Ich würde mich auf einen Reboot echt freuen und denke, dass es nur besser sein kann. Denn obwohl sowohl Singer wie auch Spacey bei “Returns” mit viel Liebe dabei waren, war der Film totaler Mist und es wurde gegen Ende ja sogar schlimmer. Mit einem Superkind und der Ankündigung, dass Luthor, denn den hatten wir ja noch gar nicht, wieder dabei ist, hat man gar kein Bock auf die Fortsetzung von “Returns”.

  2. Wenn es überhaupt stimmt, was sie da schreiben. Auf jeden Fall ist der Artikel ganz schön panne. Na ja, es reicht ja schon, wenn der Film einfach episch wird und mehr Action hat, statt dieser Romanze/Klaumaukkomödie namens “Superman Returns”. Aber schön, dass das Projekt endlich in der Art realisiert wird, denn das der vorherige Stil gelinde gesagt scheiße war, darauf hätte man auch schon vor “Dark knight” kommen können. “Batman Begins” hatte es ja schon vorgemacht.

  3. Gerüchten zufolge hat Bryan Singer kein Interesse an einer “Superman Returns”-Fortsetzung. Angeblich sollen nun die Wachsowski-Brüder schon wieder einen kompletten Reboot machen, man hört sogar was von einer Trilogie… lasst den Knilch in Unterhosen doch einfach in Ruhe!

  4. Es ist definitiv ein Reboot und keine Fortsetzung geplant. Angeblich möchte Warner gerne Christopher Nolan als “Mentor” dabei haben; er soll dann da quasi die Fäden im Hintergrund ziehen, nicht Regie führen.

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