„Die Mumie 3“ – Mittelstarker Flop

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Nachdem „Indiana Jones“ in diesem Jahr mit seinem absolut enttäuschenden Alien-Abenteuer geflopt ist, hat man stark gehofft, dass mit „Die Mumie – Das Grabmal des Drachenkaisers“ wenigstens ein anderer Abenteuerfilm überzeugen kann. Auch hier gab es einige schlechte Vorzeichen, aber man sagte sich, dass es ja einfach nur besser als „Indy 4“ werden könne. Das stimmt schon, allerdings heißt das noch lange nicht, dass das dritte Mumienabenteuer eine gute Fortsetzung, geschweige denn ein gelungener Film geworden ist. Leider leidet auch jener unter einem schlechten Drehbuch und einem miserablen Regisseur, der nur auf stupide Action, und nicht auf Charakter, Charme oder eine gute Handlung setzt. Aber im Gegensatz zum Peitschenschwinger gab es wenigstens beeindruckende Kulissen und tödliche Fallen. Ich werde in dieser Kritik des Öfteren Vergleiche zum vierten „Indy“-Abenteuer ziehen; es bietet sich schlichtweg an.

Inhalt

Inhaltlich spielt die Geschichte kurz nach dem zweiten Weltkrieg in China, elf Jahre nach dem letzten Teil. Diesmal ersteht der von einer Zauberin verfluchte Drachenkaiser, der erste Kaiser von China, erneut auf und plant, mit seiner Terrakotta-Armee die Weltherrschaft zu übernehmen. Rick, Evelyn und Alex O’Connell sind natürlich zur Stelle und versuchen, den Kaiser aufzuhalten. Verstärkt durch Evelyns Bruder Jonathan und unsterblichen Frauen, geraten sie in ein weiteres Abenteuer, in welchem sie auf Yetis, mehrköpfige Drachen und untote Armeen treffen…

Review

Schlechte Vorzeichen trotz neuer Wege

Als vor fast zehn Jahren der erste Teil der „Mumie“ in die Kinos kam, war dieser doch erstaunlich gelungen und zwar sicherlich irgendwo ein „Indiana Jones“-Abklatsch, aber gab dem Genre genügend Innovation, um ein guter, eigenständiger Film zu sein. Wie „Indy“ ein B-Movie-Film, der so klasse gemacht ist, dass er fast schon zu einem A-Movie wird. Zudem fand man tolle Charaktere, die wie Indy einfach ihren Charme versprühen und Spaß machen (im Gegensatz zu den „Vermächtnis“-Filmen oder „Tomb Raider“). Auch nachdem ich den Film kürzlich noch einmal gesehen habe, muss ich sagen: Daumen nach oben, selbst die Animationen sind noch gut!

Der zweite Teil war dann leider schon nicht mehr ganz so gelungen, schlechte Animationen, kuriose Vergangenheitsenthüllungen und nervende Kinder haben einem das Ganze ein wenig vermiest. Der Film leidet unter den typischen Fortsetzungsfehlern, dennoch kann man auch ihn noch ansehen und wird auf Trash-Ebene noch ganz gut unterhalten.

Doch nun zum dritten Teil, der dort weitermacht, wo der zweite aufgehört hat. Soll sagen: Er unterbietet ihn.

Dass man eine Art Neuanfang gemacht hat, sich von Ägypten ab- und China zugewendet hat, finde ich durchaus gelungen (vorsichtig kann man sogar das Wort Innovation in den Mund nehmen) und ist allemal besser, als erneut einen schlechten Grund zu erfinden, warum Imhotep wieder aufersteht. Gute Entscheidung; das chinesische Altertum bietet meines Erachtens auch ein enormes Potential für Mythologie, Abenteuer und Exotik.

Doch auch schon im Vorwege kam es zu zwei Punkten, die negativ aufgestoßen sind und einem die Vorfreude ein wenig vermiest haben: Einerseits ist Rachel Weisz nicht mehr dabei, und anstatt die Rolle wegzulassen, hat man sie mit Maria Bello neu besetzt. Punkt zwei: Es gab einen Regie-Wechsel, statt Stephen Sommers hat nun Rob Cohen den Film inszeniert. Der Vorteil gegenüber „Indy 4“: Man hat dadurch nie einen perfekten Film erwartet, dementsprechend war die Enttäuschung auch nicht so groß.

Platte Oberflächlichkeit ohne Charme

Im Folgenden nun zu den Problemen des Films: Hier ist sicherlich ganz oben das Drehbuch zu erwähnen (ich habe gerade ein Déjá Vu). Es ist höchste Zeit, dass man sich mit Drehbüchern auch bei Blockbustern wieder mehr Mühe gibt, oder zumindest nicht solchen platten Kram präsentiert. Denn einerseits waren die Dialoge wirklich schlecht und könnten klischeehafter und kitschiger nicht mehr sein, doch auch die Handlung war unlogisch und an den Haaren herbeigezogen. Die Motivationen der Personen war teilweise einfach nicht nachzuvollziehen („Hey, wir verfolgen gerade einen antiken Wagen, halten aber erstmal an und laden Jonathan ins Auto!“. Sinn?). Die Grundidee von China, dem ersten Kaiser und seiner Terrakotta-Armee war klasse, die Orte auch, die weitere Gestaltung der Handlung ziemlich dämlich. Ja genau, wie bei „Indy 4“.

Achtung, in diesem Absatz wird ein wenig gespoilert! Bereits die Anfangssequenz war zu lang und unspannend (Ich bin mir nicht einmal sicher, ob deutlich wird, dass Yeoh den Off-Text spricht). Aber auch die bösen Chinesen (gleich zwei hervorgehobene Personen), waren absolut überflüssig. Sie kamen am Anfang vor, und dann wurden sie zum Schluss irgendwie noch mal schnell getötet. Aber die Story um die Terrakotta-Mumie war vermutlich das schlechteste am Skript. Ihre Pläne (Weltherrschaft, gähn) waren schon blöde; aber was sollte bitte, dass sie theoretisch die Macht über sämtliche Elemente hatte (wovon sie allerdings meist nur Feuer benutzt hat), diese aber nie oder immer nur total primitiv einsetzt? Und dass sie sich in einen Drachen verwandeln kann, fand ich ziemlich dämlich, da man sich natürlich schon fragt, wieso sie es denn dann nicht die ganze Zeit tut. Aber dass sie sich auch noch in ein – ich weiß nicht einmal, was es sein sollte – verwandelt hat, hat das Ganze noch mal schlechter gemacht. Solch ein Bösewicht ist schlichtweg peinlich: Theoretisch kann er alles, macht aber nichts und ist zusätzlich sogar immer langsamer als der Heldentrupp. Dieser hat dann zwischenzeitlich auch ruhig mal die Zeit, einen sterbenden Fraser einmal durch das Himalaja zu tragen (!). Wo dann eine Zauberin irgendwie die Macht zur Unsterblichkeit hat, diese und die ihrer Tochter (die sich ein wenig zu sehr darüber freut) dann aber irgendwie aufgeben muss, um eine Armee von Untoten, die unter der Chinesischen Mauer begraben wurden, wieder zu beleben. Und irgendwie haben die auch den Ultradolch. Solche absolut an den Haaren herbeigezogenen Elemente gab es viele (wie die große Oase, die nur einmal kurz gezeigt worden ist, oder die Yetis).

Der neue Regisseur Rob Cohen, der vorher (nein wartet, auch jetzt noch immer) nur platte Actionfilme wie „Stealth“, „Tripple X“ oder „The Fast And The Furious“ zustande gebracht hat, schafft es nicht, den Film gut zu inszenieren. Der Film verkommt zu einer Aneinanderreihung von Action, ohne dass eine gute Handlung oder ein wenig Charaktertiefe zustande kommt. Und, was fast noch das Schlimmste ist: Er schafft es nicht, dem Film Charme zu geben. Die Gags sind selten und wirken meist sehr konstruiert und gekünstelt. Es fehlt dem Film die Leichtigkeit der Vorgänger.

Unter anderem auch, da hier immer wieder ernst-schmalzige Liebes- oder Familiengespräche vorkommen, die fast schon wehtun (der absolute Tiefpunkt des Films ist eine Schlusssequenz von zwei glücklichen Gesichtern im Sandwind). Wenn Fraser seinen Sohn umarmt und ihn mit süßlichen Phrasen volltütet, wartet man die ganze Zeit auf einen Spruch von ihm à la: „Igitt, ist das schmalzig. Genug der Sentimentalität, jetzt wird wieder Ärsche getreten!“. Doch man wartet stets vergebens. Was deutlich macht, dass man die Charaktere absolut nicht richtig verstanden hat und schlecht und falsch ausgebaut hat. Dauernd hat man sich irgendeinen beiläufigen Spruch von Fraser gewünscht; da kam viel zu wenig. Der Drachenkaiser verwandelt sich in einen Drachen… Das schreit doch geradezu nach einem Wortwitz. Nichts kommt. Exakt, wie bei „Indy 4“.

Wieso außgerechnet Jonathan der Star des Films ist

Zu den Charakteren: Wie angesprochen, Fraser war nicht wirklich der Rick aus den anderen Teilen, da einerseits zu viele ernste Familienthemen mit ihm vorkamen, andererseits er zu wenig lustige oder aber sympathische Aktionen bringen durfte. Und damit meine ich keine schlecht konstruierten Fun-Scenes à la Lucas, sondern Situationskomik und eine grundsätzlich ironisch-lebhafte Einstellung.

Rachel Weisz vermisst man schmerzlich. Jetzt, wo man den Film gesehen hat, kann man verstehen, dass es recht schwer wäre, ihre Rolle herauszuschreiben. Dass man Weisz nie und nimmer gleichwertig hätte ersetzen können, war klar, aber warum man Mario Bello gecastet hat, wird mir für immer ein Rätsel sein. Sie hat absolut keine Ähnlichkeit zu Weisz (eigentlich ist so sogar blond) und kann an keiner Stelle wie Weisz den Charakter sympathisch machen. Leider bekommt sie auch noch recht viel Spielraum, ihr eigenes Ding aus der Figur zu machen, besonders am Anfang ist das… eher suboptimal. Man merkt, dass Bello stets bemüht ist, was allerdings nichts bringt. Wartet, klingt irgendwie nach „Indy 4“.

Die Martial-Arts-Spezialisten Jet Li und Michelle Yeoh spielen souverän, dennoch ist Jet Li meines Erachtens eine Fehlbesetzung. Es ist zwar recht lustig, dass er Qin Shihuangdi spielt (auch wenn sie die Rechte an dem Namen nicht bekommen haben und somit nur vom Drachenkaiser reden), den er in „Hero“ die ganze Zeit töten will, jedoch strahlt er einfach keine Erhabenheit oder Macht aus. Dafür ist er auch einfach viel zu klein und beweglich. Sie hätten ihm wenigstens wie im Intro einen Bart geben können, das hätte schon ein wenig mehr Ausstrahlung verliehen. Arnold Vosloo als Imhotep hatte zweifelsohne mehr Charisma. Und da Jet Li auch kaum gekämpft hat, finde ich die Besetzung sehr merkwürdig und unplausibel. Yeoh fand ich hingegen nicht schlecht, auch wenn ihr Charakter ein wenig merkwürdig war.

Isabella Leong (die junge Chinesin) und Luke Ford (Alex) waren mir sympathisch. Erstere (aus „The Eye Infintity“!) hatte zwar nicht so viele Möglichkeiten, dies zu zeigen, hat aber ihren Job als attraktive Kämpferin gut erfüllt. Und auch wenn Luke Sky… äh, Ford maximal zehn Jahre jünger als Fraser aussieht, finde ich die Besetzung okay. Es war halt nicht so ein typischer Hayden Christensen-Schönling, sondern er hatte schon ein wenig Ausstrahlung. Nach Gerüchten wird er in den kommenden Teilen eventuell die Hauptrolle übernehmen (Woran erinnert mich das jetzt?), das sollte natürlich nicht sein.

Bleibt noch John Hannah als Jonathan. Und es ist wirklich bemerkenswert, wie gut er dem Film getan hat. Er war nahezu das einzige Element, welches das typische „Mumie“-Flair erzeugen konnte. Er war der gleiche Charakter wie in den ersten beiden Teilen. Obwohl er da teilweise fast schon genervt hat, hat man sich hier immer gefreut, wenn er ins Bild kam. Seine Sprüche mussten nicht einmal gut sein (Dass mit einer Kuh dann wieder plattester Fäkalhumor in den Film gebracht wurde, war unterste Kanone!), alleine seine Anwesenheit war klasse. Es hat zwar keinerlei Sinn gemacht, dass er überall dabei war, aber zum Glück war er es.

Zu hören gibt es nichts Gutes

Auch über die Synchronisation muss ich ein paar Worte verlieren; sie hat mir nicht so gut gefallen. Hier wirkte Frasers Synchro zu unmotiviert. Jawohl, wie Fords Synchro in „Indy 4“. Wenn Fraser im Trailer leicht clownisch „Time To Go!“ sagt, hat das schon mehr als eine uneuphorische Synchro: „Wir müssen von hier weg.“ (oder ähnlich).

Auch der Soundtrack geht leider sehr unter. Ein meines Erachtens wichtiger Faktor, der oft vergessen wird. Während der der Vorgängerfilme laut und donnernd durch die Filme führte, und sowohl pompöse ägyptische Musik niederschmetterte, als auch einige schöne Themen aufweisen konnte, bleibt der Score zu „Die Mumie 3“ weit hinter seinen Möglichkeiten und plänkelt meist nur im Hintergrund. Gerade auch das enorme chinesische Musikpotential wurde kaum genutzt. Sehr schade. Joa, wie bei „Indy 4“.

Zwischenfazit: Wie „Indy 4“ leidet der Film an einem schlechten Drehbuch (Plus gegenüber „Indy 4“: Man hat nicht 15 Jahre an einem Drehbuch gefeilt!) und daran, dass die Personen keinen natürlichen Charme entwickeln können, geschweige denn immer wieder mal ein paar lustige (nicht platt-gekünstelte) Sprüche auf der Zunge haben. Es fehlt an Seele, Dynamik und an einer gewissen Leichtigkeit.

Ist der Film trotzdem besser als „Indiana Jones 4“?

Doch nun, warum ich nur von einem mittelschweren Flop spreche; warum der Film besser als „Indy 4“ ist. Ein paar positive Elemente hat „Die Mumie 3“ nämlich dennoch zu bieten.

An erster Stelle sind da wohl die Kulissen zu nennen. Der dritte Teil der „Mumie“ weist eine bemerkenswerte Fülle an detaillieren Sets und Außenkulissen vor. Und gerade dies ist bei einem Abenteuerfilm von großer Wichtigkeit. Die Orte, allen voran vermutlich die umwerfende Halle mit der Terrakotta-Armee, wirken allesamt real und wurden so gut wie nie digital ergänzt. Im Gegensatz zu „Indy 4“, wo wirklich alles animiert und unecht aussah, kann dieser Film mit den Orten absolut punkten. Schlechte Bluescreen-Aufnahmen gibt es nicht. Auch war die Szenerie recht abwechslungsreich und pendelte zwischen modernen nächtlichen Straßen, Gräbern, Wüsten und Schneelandschaften. Ein wichtiges Plus gegenüber dem Hutmann.

Ein Problem ist dennoch sicherlich, dass eine Menge animiert worden ist, und leider ziemlich miserabel (vielleicht nicht ganz so schlecht wie im zweiten „Mumie“-Film, aber teilweise dicht dran). Das war sehr schade; auch dass Jet Li fast den ganzen Film über animiert worden ist, war unnötig. Aber: Ansonsten hat man eigentlich nur animiert, was animiert werden musste; sprich in erster Linie die Kreaturen. Während bei „Indy 4“ auch gerne mal Darsteller, Orte und sogar jede Explosion digital zumindest frisiert worden ist, sind diese Dinge bei der „Mumie“ größtenteils real. Somit hatte ich als absoluter Gegner von digitaler Action allein durch die Orte auch meine Freude an den Actionszenen; die Brücke im Himalaja oder die Fallen in der Kaisergruft waren wirklich super und hin- und wieder auch ganz gut in Szene gesetzt.

Auch wenn die Action gerade zum Schluss ein wenig peinlich inszeniert worden ist (dauernd billige Zeitlupen etc.), ist sie auch teilweise nicht schlecht gewesen. Die Fallenszene im Grab fand ich gelungen, auch die Verfolgungsjagd mit dem Vierspanner oder die Action im Himalaja war okay. Und ich mochte sogar die Szene zwischen Rick und Alex, als sie über Waffen reden. Da hat man beiden wenigstens angemerkt, dass sie irgendwie eine Beziehung zueinander haben und dieses gegenseitige Zanken war definitiv besser als das schmalzige „Ich war kein guter Vater.“ – „Ich auch kein guter Sohn. Buhuhu, ist doch jetzt alles harmonisch!“…

Unter anderen Umständen hätte ich der „Mumie 3“ sicherlich angekreidet, dass ziemlich viel von den „Indiana Jones“-Computerspielen geklaut worden ist. Die ganze Drachenkaiser-China-Terrakotta-Szenerie natürlich aus „Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft“, aber auch die Bauten im Himalaja sahen doch sehr nach dem Heiligtum von Shambala aus „Indiana Jones und der Turm von Babel“ aus. Doch da Spielberg, Lucas und Ford nicht in der Lage gewesen sind, aus den wirklich tollen Computerspielvorlagen interessante Elemente herauszupicken, habe ich absolut nichts dagegen, wenn es dann andere tun.

Bleibt nun abzuwarten, wie es weitergeht. Denn dass die Mumie erneut zurückkehrt, ist nahezu sicher; dies sagte schon Regisseur Cohen. Auch haben Maria Bello und Luke Ford angeblich bereits für weitere Filme unterschrieben. Das Filmende deutet ja auch schon an, in welche Richtung:

Spoiler zeigen

Fazit

Insgesamt kann ich also sagen, dass sich der Film sicherlich in die Liste der diesjährigen Blockbuster-Enttäuschungen einschreibt, man allerdings auch nie wirklich viel mehr erwartet hat. Im Gegensatz zu „Indy 4“ gibt es immerhin auch einige gute Aspekte am Film, an denen man sich erfreuen kann und stellenweise gut unterhalten wird. Es wurde eine Menge, aber eben nicht alles falsch gemacht. Das Hauptproblem liegt am Regisseur, der den Film zu einem platten Actionfilm verkommen lässt, und am unlogischen und einfallslosen Drehbuch, welches teilweise wirklich peinlich anmutet. Was schade ist, denn meiner Meinung nach hatte diese Fortsetzung ausnahmsweise recht viel Potential. Mit einem ausgereiften Skript, einem fähigen Regisseur und Rachel Weisz hätte ein wirklich guter Film daraus werden können.

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9 Kommentare

  1. Tja, bei so viel Text gibt es natürlich nicht mehr wirklich etwas, was man noch hinzufügen kann. Einfach schade, dass die lang erwarteten Blockbuster in diesem Jahr die größten Reinfälle werden.

    Nach „Indy 4“ und „Akte X 2“ demonstriert uns „Die Mumie 3“ leider ein weiteres Mal, dass man Kult doch unangetastet lassen sollte, anstatt ihn mit peinlichen Neuauflagen zu ruinieren.

    Ein Hoch auf Jonathan, den wohl herausragendsten Charakter dieses Films, immerhin einer, der derselbe geblieben ist.

  2. Joa, für mich ziemlich enttäuschend gewesen. Hätte sogar ein kleines bischen mehr erwartet, da ja auch der Trailer ganz nett aussah.
    2008 scheint echt das Jahr der kleinen Filmperlen und der gescheiterten Neuanfänge großer Filmreihen zu sein. „Indy 4“ hält dabei natürlich noch das Zepter in der Hand!

  3. Man kann zwar wirklich kaum noch was hnizufügen, aber zu der „großen oase“ und zum Thema „Shambala“ muss man fairerweise sagen, dass das durchaus zum (fiktiven) Handlungsort Shangri-La passt. Shambala ist schließlich nur der alte buddistische Ausdruck für Shangri-La. Das mit der Oase war zugegeben etwas übertrieben, passt aber zu der Art, wie Shangri-La heutzutage aufgebauscht wird (mittlerweile wird es ja quasi schon analog zu „Utopia“ gebraucht).

  4. Jo, das stimmt. Mit Shangri-La und Shambala heutzutage etwas zu übertreiben, und dann eine Oase im Schnee zu zeigen, wäre ja noch prinzipiell okay. Aber das Problem ist, dass es ja nur einmal kurz gezeigt worden ist (eine Totale) und dann nie mehr erwähnt wurde; es für den Film also absolut überflüssig war. Da hätte man was draus machen können, oder es eben seinlassen. Aber so ist es irgendwie verdammt ungelungen. Aber ansonsten stimmt es, dass Shangri-La und Shambala die gleiche Basis haben und gleichsetztbar sind.

  5. Mir ist erst jetzt bewusst geworden, dass wenn die Yetis einen Typen wegkicken und ihm hinterherschauen, wie weit er kommt, dies eine Anspielung an die „Yeti Sports“ sein soll. Mein Gott, wie schlecht…

  6. Leider Gottes:-( der dritte Teil war ja der Abgrund! Da hat was wohl an den Schauspielern gelegen oder die Handlung wurde von einem Obdachlosen verfasst ? Außerdem passt die neue Schauspielerin die angeblich die vorherige besetzen sollte überhaupt nicht. Schade ist es geworden. Ich möchte auch keinen 4. Teil sehen, wenn die Tussi wieder da mitspielen sollte. Ich glaub auch nicht das die sich wagen so einen Film zu machen. Na dann machts gut :-)

    ciao. Ammigos

  7. Sie haben doch tatsächlich bei der DVD die Szene am Schluss rausgeschitten, wo man die Zauberin und ihren toten Macker als glückliches Gesichter-Paar im wehenden Sand sehen kann… unglaublich! Traurig, wenn einige Szenen selbst den Machern so peinlich sind, dass sie diese still und heimlich aus der DVD-Version herausschneiden…

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