„Die Geheimnisse der Spiderwicks“ – Gelungene Fantasy!

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spiderwicks.jpgIrgendwie ist „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ völlig vergessen worden bei den Kinokritiken in diesem Jahr, aber da er diese Tage auf DVD erscheint, nehme ich es mal zum Anlass, die Kritik nachzuholen, schließlich ist mit diesem Film endlich mal wieder ein toller Fantasyfilm für die ganze Familie gelungen. Der Film ist zudem nicht nur was für Kinder, er kann auch Erwachsene mit der abwechslungsreichen, spannenden und amüsanten Story fesseln. Natürlich handelt es sich hier eher um einen „kleinen“ Fantasyfilm, aber wenn man ihn beispielsweise mit „Die Chroniken von Narnia“ vergleicht, hat er da ganz weit die Nase vorne.

Mallory und ihre Zwillingsbrüder Jared und Simon ziehen aus der Großstadt mit ihrer Mutter in das alte, verrückte Haus ihres verstorbenen Ur-Onkels. Gerade Jared merkt schnell, dass dieser sehr seltsam gewesen sein muss und stolpert über viele mystriöse Hinweise auf eine fantastische Welt. Neugierig ignoriert er eine handschriftliche Warnung und öffnet ein altes Buch, das „Handbuch der magischen Geschöpfe“. Dass er diesen damit die Pforte in die menschliche Welt öffnen würde und es nicht nur gutartige magische Geschöpfe gibt, bekommen er und seine Familie danach schnell zu spüren. Nun ist es an den Kindern, die letzten Rätsel ihrers Ur-Onkels zu lüften und sich den bösen Kreaturen in den Weg zu stellen…

Wie gesagt, der Film ist kein großer Kracher, aber er ist in sich schlüssig, unterhaltsam, spannend und halt einfach nett gemacht. Freddie Highmore, bekannt aus „Charlie und die Schokoladenfabrik“ spielt seine Doppelrolle ebenfalls gut, die Animationen und fantastischen Wesen können sich sehen lassen und die Story ist recht originell.

Leider ist „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ in der Masse der Fantasyfilme untergegangen, nach Enttäuschungen wie „Die Chroniken von Narnia“ oder „Der goldene Kompass“ hatte man eigentlich kaum noch Lust auf Fantasyfilme, die in erster Linie für Kinder gemacht sind und auch solche als Hauptpersonen haben.

Vielleicht kann man den Film mit „Jumanji“ vergleichen, hier öffnen ebenfalls Kinder eine Pforte in eine andere Welt, aus der dann Kreaturen in unsere Welt kommen. Auch der Film war damals zwar nicht der große Kracher, aber ein netter Film für zwischendurch, der keinem weh getan hat, aber trotzdem gut unterhalten konnte, ohne ständiges Kopfschütteln auszulösen.

Wer also mal einen netten Sonntag in eine unterhaltsame Fantasiewelt eintauchen will, sollte hier in der nächsten Videothek unbedingt zugreifen.

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2 Kommentare

  1. Der Film war ganz nett, aber eindeuig ein Kinderfilm, der aber auch nichts weiter sein will. Im Gegensatz zu „Narnia“ oder „Der goldene Kompass“ hat dieser Film auch nie mehr versprochen und ist kein Hybrid aus Kinderfilm und Erwachsenen-Fantasy. Als Kinderfilm durchweg gut und kindgerecht, für Erwachsene nur Unterhaltsam, wenn sie sich auch gerne mal Kinderfilme angucken. Dann aber ist dieser Film definitiv nett.

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