Die Besten der Besten, Teil 12: Abenteuerfilme

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Da dieses Jahr ja eigentlich ein Jahr der großen Abenteuerfilme hätte werden können, aber leider nach „Indiana Jones 4“, „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ und nun auch „Die Mumie 3“ mehr schlecht als recht war, kommt hier die große Frage nach den Besten der Besten. Welche Abenteuerfilme haben euch gefallen und welche nicht?

In erster Linie sind wohl insbesondere die vier aktuellen Abenteuerreihen zu nennen: „Die Mumie“, „Tomb Raider“, die „National Treasure“-Filme und auch „Indiana Jones“ persönlich ist wieder dabei. Natürlich ist auch „Fluch der Karibik“ in erster Linie Abenteuer; aber nicht ganz so reinrassig wie die genannten anderen, hat diese Filmreihe nicht nur seinen Platz in einem Untergenre, sondern spielt auch einfach zu weit in der Vergangenheit.

Ich persönlich mag natürlich die Mutter aller Abenteuerfilme der neueren Generation, die „Indiana Jones“-Trilogie, aber der vierte hat mich wahnsinnig enttäuscht. Der erste „Mumie“-Film hat dem Genre auch genug Eigenes gegeben, und vor allem tolle Charaktere gehabt, dass ich ihn auch klasse fand. Sein zweiter Teil war okay, der dritte nun leider ziemlich daneben. Mit „Tomb Raider“ und „National Treasure“ wurde ich hingegen nie warm. Teilweise noch ganz nett zum Ansehen, aber generell nicht mein Ding. „King Kong“ war auch recht unterhaltsam. „Fluch der Karibik 1“ war klasse, „Teil 2 & 3“ okay.

An schon etwas älteren Filmen sind noch die „Goonies“ und „Young Sherlock Holmes“ zu nennen, die sich allerdings eher an einer jüngeren Zielgruppe orientierten. Harryhausen-Klassiker wie „Jason und die Argonauten“ mag ich auch, aber hier grenzt das Genre schon stark… bleiben wir lieber bei den reinrassigen Abenteuerfilmen. Gab es da nicht noch mehr? Was ist mit der „Jagd nach dem grünen Diamanten“ oder „Quartermain“?

Eigentlich ist das doch ein Genre, bei dem man nicht allzu viel falsch machen kann. Oder doch? Mir ist beispielsweise sehr wichtig, dass die Orte großenteils real sind, man echten Staub spüren kann. Kein Bluescreen und nicht nur Studiosets, die nach Studio aussehen. Und die Charaktere sollten Charme besitzen.

Meine Favoriten also klar die „Indiana Jones“-Trilogie und erste „Mumie“. Aber was haltet ihr davon? Mögt ihr generell das Genre oder eher weniger? Welche sind eure Lieblinge, welche waren eher Fehltritte?

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7 Kommentare

  1. Ich mag auch Indiana Jones, wobei ich nun auch den vierten Teil nicht so schlecht fand. Die Mumie 3 hat mich allerdings auch sehr enttäuscht. Wieder so ein Film, der nur von den Effekten getragen werden soll und wo man richtig merkt, dass sich alles andere dem unterzuordnen hat. National Treassure fand ich nun eigentlich beide ganz toll und können von all dem modernen Zeug noch am ehesten mit Indiana Jones mithalten.
    Du hast ja auch schon viele ältere Filme genannt und auch damals war nicht alles toll. Ich erinnere mich noch etwa an „Die Feuerwalze“ mit Chuck Norris. Kann man den alten „Doc Savage – Der Mann aus Bronze“ (oder wie die Comicverfilmung hieß) auch dazuzählen.
    Ganz großes Kino sind natürlich die Jackie Chan Abenteuerfilme, etwa die beiden Armor of Gods Teile.
    Es gibt schon gute Sachen, aber wie bei Space Operas auch eben zu wenige.

  2. ich find die thematik von abenteuer- oder schatzsuche-fimen generell klasse. das schnitzeljagd-prinzip ist einfach ein perfekter plot-blueprint.
    allerdings müssen die charaktere schon auch noch sympatisch sein und auch nicht in zu großen zusammenrottungen auftreten. ein nervender klugscheißer der sich die lösungen der hinweise irgendwo aus den haaren herbeizieht ist einfach nur daneben, was mir besonders bei den „national treasure“-filmen gestört hat. das ganze muss nicht unbedingt so aufgezogen sein, dass man mitraten kann, aber es sollte sich schon im rahmen halten.
    eine riesige gruppe, wo eigentlich keiner wirklich ahnung hat und jeder mal nen kurzen alibi-satz sagen darf ist auch eher unpassend. das hat „indy iv“ unter anderem auch falsch gemacht.
    besonders klasse find ich die filme, die sich auf tatsächliche mythen oder artefakte beziehen. außerdem sollte es auch nicht zu übernatürlich abgehn, gerade so viel, dass man noch sagen kann „joa, könnt sein“. das hat die „indy“-trilogie recht gut umgesetzt, indem das übernatürliche eher an den schluss geschoben wurde und eher nebensächlich ist.
    auch serienfolgen die schatzsuche als thema haben find ich toll. mir fällt da gerade die „macgyver“-folge ein mit dieser rose, die ein mittelalterlicher laser ist, oder der „macgyver“ spielfilm über atlantis ein.
    ein weiterer „abenteuer-film“, der dieses jahr rauskam war „fool’s gold“, im deutschen mit dem extrem abschreckenden titel „ein schatz zum verlieben“ versehn. also der film hatte schon so seine chick-flick-elemente, aber wenn man darüber hinwegsehen kann, hat man schon noch nette abenteuer-film-unterhaltung gehabt.
    die „die mumie“-trilogie war jetzt auch ganz in ordnung, aber auch nicht so der bringer. der schatzsuch-aspekt war da immer son bisschen im hintergrund und das jagen bzw flüchten vor der mumie bedeutender.
    an die „tomb raider“ teile kann ich mich nur noch dunkel erinnern. da war der erste eigentlich noch ganz gut, beide natürlich extrem emanzipiert und die herren der schöpfung son bisschen sehr dämlich dargestellt. der zweite teil war da schon insgesammt schwächer, mit zu verdanken mr. keinohrhase persönlich ^^.
    also insgesammt ein genre aus dem man viel machen kann, wenn man sich nicht zu blöd anstellt.

  3. Bin generell nicht so der Fan von Abenteuer-Filmen, schaue sie mir aber immer mal gerne an.
    Dieses Jahr hat mich eigentlich alles enttäuscht, was in der Richtung rauskam. „Indy 4“ war schlecht, „Die Mumie 3“ ebenso und den zweiten „national treasure“-film, habe ich mir schon nicht mehr angesehen.
    Ich persönlich mochte von den älteren Filmen noch „Auf der Suche nach dem grünen Diamanten“ und „Auf der Suche nach dem Juwel vom Nil“, ist aber auch schon sehr langer her, dass ich beide gesehen habe.

  4. Die alten „Indiana Jones“-Filme sind natürlich die ungeschlagenen Klassiker dieses Genres, der erste teil von „Die Mumie“ war auch klasse und mich hat auch der erste teil von „Tomb Raider“ unterhalten. „Die Mumie kehrt zurück“ war auch noch ok, ansonsten sollte man die restlichen Fortsetzungen dieser Filmreihen lieber nicht mehr erwähnen. „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ müsste ich wohl mal wieder sehen, und „Die Goonies“ sind natürlich immer noch großes Kino. Mit den „National Treasure“-Filmen konnte ich hingegen nie so wirklich ein Fan von werden. Ach ja, ups, „Fluch der Karibik“! Erster Teil absolute Klasse und die Fortsetzungen auf jeden Fall guckbar und unterhaltsam.

    Generell ein tolles Genre, dass viel Potential bietet, aber, wie in diesem Jahr in der extremsten Form gezeigt, auch tierisch in die Hose gehen kann…

  5. indy 1-3 finde ich auch immer noch am besten, der 4te war absolut langweilig auf die story will ich garnicht erst eingehen. tomb raider 1 & 2 habe ich mir erst vor kurzen angesehen, kommen rüber wie eine billig tv produktion. fluch der karibik geht garnicht, johnny depp sieht da aus wie eine schwuchtel, eher was für warmduscher. kenne auch niemanden der anderer meinung ist. da schaue ich mir lieber klassiker wie meuterei auf der bounty oder königs admiral an. ähnliche filme wie indy fallen mir momentan auch nicht ein, ausser diesen quatermain quatsch.

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