„Firefly“ – Die Science-Fiction-Western-Comedy!

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Ich habe Joss Wheadon immer nur mit den Serien „Buffy“ und „Angel“ in Verbindung gebracht, die bisher nicht unbedingt mein Ding waren. Doch als ich über diese Serie gestolpert bin, die leider in den USA schon in der ersten Staffel abgesetzt wurde, war ich sofort ein Fan. Science-Fiction-Serien gibt es sicher eine Menge, aber diese mit Western-Elementen zu versehen, war echt eine tolle Idee. Da die Serie außerdem auch von coolen, witzigen Sprüchen lebt, bezeichne ich sie gerne als „Science-Fiction-Western-Comedy“.

Inhalt

Malcolm Reynolds und seine Crew sind mit dem Raumschiff „Serenity“ unterwegs und halten sich mit Gaunereien im Weltall über Wasser. Zu seiner Crew gehören die Soldatin Zoe, der verrückte Pilot Wash, der Ganove Jayne und die immer fröhliche Mechanikerin Kaylee. Aufgrund ihrer nicht ganzen legalen Geschäfte weichen sie gerne der Allianz aus, dem übergeordneten System. Als sie als Passagiere einen Priester, sowie einen Doktor und seine Schwester aufnehmen, fangen die Probleme erst an…

Review

Überfälle auf Züge mit dem Raumschiff, Viehtransporte im Laderaum, Schwertduelle, „Firefly“ spielt in einer Zukunft, die einem auf Anhieb etwas glaubwürdiger erscheint. Planeten werden neu besiedelt, aber die Menschen fangen erstmal wieder mit Viehzucht und Bergbau an. Sie sind weiterhin Menschen, es gibt Helden und Gauner, religiösen Fanatismus und Menschlichkeit, die Charaktere und Probleme dieser Zukunft sind nicht so abgehoben, wie sie uns „Star Trek“ gerne vorlebt, hier wirkt alles etwas echter.

Die Mischung aus Science Fiction, Western und Humor funktioniert wirklich großartig, ich habe gerade wieder die ganze Staffel gesehen und mich wieder herrlich amüsiert. „Firefly“ macht Spaß, bietet außerdem großartige Spezialeffekte und sehr abwechslungsreiche Geschichten. Zudem ist die Auswahl der Charaktere wirklich klasse, allen voran natürlich Nathan Fillion als Malcolm Reynolds.

Wen das alles an den Kinofilm „Serenity“ erinnert, der liegt natürlich richtig. Da Joss Wheadon seine Serie nicht zu Ende bringen konnte, machte er das mit diesem Kinofilm. Allerdings sollte man sich vor dem Film unbedingt die Serie anschauen, der Film stellt quasi die letzte Folge von „Firefly“ dar.

Fazit

Für mich ist diese Serie eine kleine Perle, die in Deutschland bis heute auf eine Ausstrahlung wartet und nur auf DVD zu bekommen ist, daher ist sie den meisten bisher bestimmt noch nicht über den Weg gelaufen. Ich kann allerdings wirklich empfehlen, „Firefly“ mal eine Chance zu geben.

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Ein Kommentar

  1. Bin vor kurzem erst über die Serie gestolpert – beim Spätzappen!
    meine Güte, die Serie ist wirklich genial. Top, endlich mal was Neues. Aber warum kommt die so spät?

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