„Eagle Eye“ – „Staatsfeind Nr. 1“ meets „Wargames“!

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Shia LaBeouf ist wohl einer der vielversprechenden Nachwuchsschauspieler von Hollywood. Allerdings ist er bisher auf großes Popcornkino wie „Transformers“ oder „Indy 4“ festgelegt. Zur gleichen Kategorie gehört dann auch „Eagle Eye“, hier wurde mal wieder tief in die Effekt- und Actionkiste gegriffen, das ganze mit einer Ladung Überwachungspanik gekreuzt und mit vielen Elementen aus „Staatsfeind Nr. 1“ und „Wargames“ gewürzt. Heraus gekommen ist so ein routinierter Actionthriller, der allerdings aufgrund zu vieler Logikfehler nicht wirklich überzeugen kann.

Jerry kommt gerade von der Beerdigung seines Bruders, als er zu Hause seltsame Kartons voller Waffen vorfindet und eine unbekannte Frau auf seinem Handy anruft, die ihn warnt, er solle vor der Polizei fliehen. Da Jerry ihr nicht glaubt, nimmt man ihn kurz darauf fest und hält ihn für einen Terroristen. Gleichzeitig bekommt Rachel einen Anruf der Frau, die damit droht, den Zug entgleisen zu lassen, in dem ihr Sohn fährt. Jerry verhilft die Frau daraufhin zur Flucht, hetzt ihn und Rachel durch die Stadt und ist immer über jeden Schritt der beiden informiert. Die beiden folgen den Anweisungen der Stimme, um Rachels Sohn zu retten, und versuchen gleichzeitig herauszufinden, wem sie so schutzlos ausgeliefert sind und wer offensichtlich alle technischen Geräte der Stadt unter Kontrolle hat…

„Eagle Eye“ nimmt sich interessante Themen vor wie die Überwachung des Staates von Handys und anderen Kommunikationswegen. Auch der Ansatz, dass die Regierung große Kollateralschäden in Kauf nehmen würde, um einen potentiellen Terroristen zu töten, ist ein interessanter Ansatz. Aber dazwischen wird halt wieder eine unlogische Actionschlacht geschlagen, die mit den intelligenten Ansätzen nicht mehr viel zu tun hat. So wird aus einer anspruchsvollen Grundidee leider doch nur ein einfacher Actionthriller. Wer auf großes Peng-Bumm steht, wird hier sicher mitfiebern, viel mehr gibt es allerdings nicht zu sehen.

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