„Mirrors“ – Kiefer Sutherland hat Angst vor Spiegeln!

nur miesschlechtfast mittelmäßigmittelmäßigfast gutgutfast sehr gutsehr gutfast einzigartigfast einzigartig   6,42 (12 Stimmen)
Loading...

Regisseur Alexandre Aja steht bei mir nicht besonders gut im Kurs, da sein Schocker „The Hills Have Eyes“ meiner Meinung nach die Grenzen dessen, was man in einem Horrorfilm sehen können sollte, weit überschritten hat, und normalerweise bin ich da nicht so feinfühlig. Aber der Trailer zu „Mirrors“ wirkte dann doch recht spannend, außerdem war es nett, Kiefer Sutherland mal wieder auf der großen Leinwand und nicht in seiner Standardrolle als Jack Bauer in der Serie „24“ zu sehen.

Seit Ben Carson kein Cop mehr ist, muss er sich mit einfachen Jobs herumschlagen und nimmt den eines Nachtwächters in einem riesigen leer stehenden Kaufhaus an. Dort hat es vor Jahren gebrannt, wobei 45 Menschen ums Leben kamen. Bald erkennt Carson, dass die Spiegel im Kaufhaus ein Eigenleben haben und nicht nur böse Trugbilder zeigen, sondern auch dem Hineinschauenden Schaden zufügen können. Und die Macht im Spiegel ist nicht im Kaufhaus gefangen, sie erreicht auch die Spiegel von Carsons Familienangehörigen. Carson versucht nun, hinter die Geheimnisse der Spiegel zu kommen, um seine Familie zu retten…

Gerade nach dem „Red Band Trailer“ war ich mir nicht mehr sicher, ob der Film in ekelhaften brutalen Szenen absaufen oder doch eher auf guten Thrill wie in den anderen Remakes von asiatischen Horrorfilmen setzen würde. Irgendwie wurde es dann aber beides nicht. Der Film war großartig ausgestattet und hatte viel Atmosphäre, aber irgendwie hätte man die Schockmomente häufiger und besser platzieren können. Allerdings dürfte die „Badewannenszene“ wohl als eine der derbsten Horrorszenen überhaupt durchgehen, das war wieder sehr grenzwertig.

Kiefer Sutherland spielt souverän, aber nicht außergewöhnlich. Auch die anderen Darsteller machen ihre Sache gut, aber wirklich im Gedächtnis wird wohl nichts hängen bleiben. „Mirrors“ gehört sicher zu den besseren Remakes, doch es kann sein Potential leider nicht ausschöpfen. Mit der Atmosphäre und der Story hätte man deutlich mehr rausholen können.

Bildergalerie (zum Vergrößern anklicken)


Verwandte Artikel

5 Kommentare

  1. Mein Mann u. ich waren am 2.11.08 in „Mirros“ und waren mehr als begeistert von einem Film, der von Anfang bis Ende spannend ist, einen an seinen Kinositz fesselt und man ständig gespannt ist, was als nächstes passiert! Selten so einen guten Horrorfilm gesehen! Und Kiefer Sutherland, mein absoluter Lieblingsschauspieler, hat sich übertroffen, sowohl in seiner Mimik als auch dem Identifzieren mit dieser Rolle! Hut ab!! Super Film!

  2. Dem kann ich mich nur anschließen. Athmosphärisch intensiv umgesetzt, spannend inszeniert. Zudem noch eine hervorragende schauspielerische Leistung! Wirklich super Film!

  3. Wir haben uns den Film auf DVD angesehen und ich bin etwas enttäuscht darüber, dass der Film nicht das ganze Potential ausschöpfte.
    Die Schauspieler waren super, der Spannungsaufbau im Film sehr gut und die Schockmomente auch toll.
    Aber…
    Auch wenn es eine übernatürliche Story ist, kann man sie dennoch logisch verknüpfen.
    Warum konnte Amy vom Spiegel getötet werden, obwohl sie beim Mord in der Badewann lag und eben nicht mehr ihr Spiegelbild sieht. Die Tatsache das sie sich nicht mehr im Spiegel sehen, rettet im Übrigen am Ende das Leben von Kiefers Familie…
    Weiterhin merkwürdig ist, wie Kiefer von seinem Vorgänger das Paket mit den Zeitungsartikel erhalten konnte und warum? Hat mit der Auflösung nicht viel zu tun.
    Es soll anscheinend auch in irgendeinem Zusammenhang stehen, dass nur die Spiegel aus der Irrenanstalt diesen Dämon wiederspiegeln können…-oder doch nicht? Warum kann der Sohn Michael in den Spiegel gezogen werden und wurde dann wieder freigelassen. Leigt es daran, dass der Dämon gekillt wurde? Aber warum wurde Kiefer danach reingezogen, oder war es eine Art Geiselaustausch…?

    Es gibt so einige Regeln, die einem erklärt werden, die dann aber wieder hinfällig sind. Das ist echt schade, da man so nicht mehr wirklich mitfiebern kann. Denn man weiß nicht mehr, was man „verhindern“ möchte oder auch nicht…!
    Nun ja… – ich kann ja über einiges hinweg sehen. Aber wie gesagt, ist es schade, da die Kombo echt Potential die Toilette runtergespült hat.

  4. Nicht nur Kiefer Sutherland hat Angst vor Spiegeln. Nachdem ich Mirrors gesehen hatte, musste ich mich selbst überwinden, an den Spiegeln in meiner Wohnung vorbeizugehen… Ich würde sagen: Mission erfüllt: Mirrors hat mir wirklich Angst eingejagt!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.