„Kurzer Prozess“ – De Niro und Pacino im Doppelpack

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Wenn zwei Urgesteine wie Robert De Niro und Al Pacino zusammen in einem Film mitspielen, wird man doch auf jeden Fall aufmerksam. Und obwohl ich nicht unbedingt der Fan von Copfilmen bin, habe ich mir „Kurzer Prozess – Righteous Kill“ jetzt angesehen. Hollywood scheint in letzter Zeit gerne auf das Thema Selbstjustiz zurückzugreifen, wie auch bei „Die Fremde in mir“, „Death Sentence“ oder der Serie „Dexter“. Dieser Film bietet allerdings nichts Neues.

Turk und Rooster arbeiten eine gefühlte Ewigkeit als Cops und schon lange als Partner. Als mehrere Kriminelle einem Serienkiller zum Opfer fallen, der immer kleine Gedichte am Tatort hinterlässt, häufen sich die Indizien, dass ein Cop dahinter stecken könnte und Turk passt genau ins Bild. Er und Rooster wissen, dass sich dieser Verdacht verstärken könnte, wenn man herausfindet, dass sie einem Kinderschänder damals eine falsche Mordwaffe untergeschoben haben, um ihn ins Gefängnis zu bringen. Und ihre Kollegen ziehen den Ring bereits immer enger um Turk…

De Niro und Pacino spielen gut, aber der Film gibt einfach nichts her. Die Story ist einfallslos und schrecklich vorhersehbar. Auch der weitere Cast mit Brian Dennehy, Donnie Wahlberg, John Leguizamo und Carla Gugino spielt zwar gut, kann den Film aber trotzdem nicht aus der Mittelmäßigkeit heben. Wer Filme mit De Niro oder Pacino mag und auch von Copfilmen begeistert ist, wird hier vermutlich auch nicht enttäuscht sein, allen anderen würde ich jetzt nicht vorschlagen, den Film zu sehen.

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