„96 Hours“ – Liam Neeson schlägt zurück!

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Mal vorweg, kann mir jemand erklären, warum man neuerdings englische Originaltitel für den deutschen Verleih in andere englische Titel umändert? Warum wurde aus „Taken“ plötzlich „96 Hours“ und aus „What Just Happened?“ jetzt „Inside Hollywood“?! Aber zurück zum Film, „96 Hours“ ist ein spannender Thriller mit einem großartigen Liam Neeson, kein Meilenstein, aber trotzdem mit solider Action und Spannung. Und gerade das Hauptthema fand ich recht schockierend.

Bryan hast seinen Job als Geheimagent an den Nagel gehängt, um mehr Zeit für seine Tochter Kim zu haben, die allerdings bei seiner Ex-Frau und deren neuen Mann wohnt. Als Kim mit ihrer Freundin einen Ausflug nach Paris macht, gibt Bryan nur widerwillig seine Zustimmung. Als Kim dann in Paris von Mädchenhändlern entführt wird und Bryan die Entführung am Telefon mithört, weiß er, dass er drei Tage hat, bevor seine Tochter nicht mehr auffindbar sein wird. Er fliegt nach Paris und beginnt mit seinen Fähigkeiten als Geheimagent eine brutale Befreiungsaktion im Alleingang.

Ich kann mich erinnern, dass ich den ersten Trailer zu „Taken“ mit Liam Neeson, Maggie Grace und Famke Janssen schon vor einigen Jahren gesehen habe. Schon damals hatte ich aufgehorcht, als Luc Besson als Produzent und Autor genannt wurde, für mich immer ein Garant für gute und rasante Unterhaltung. Das konnte „96 Hours“ dann auch bieten, der Film ist ein rasanter Thriller mit einem hervorragenden Hauptdarsteller voller Spannung und Action, wenn auch mit recht wenig Dialogen, was dem Film aber in keiner Form schadet.

Die Vorstellung, das Osteuropäer Jugendliche als Handelsobjekt entführen, fand ich schon in „Hostel“ absolut schockierend. Aber dass man sogar in Großstädten wie Paris junge Touristinnen entführt, hat meinen Glauben an die Welt wieder einmal mehr erschüttert. Ich habe mich richtig geärgert über jeden Beteiligten, der Liam Neesons Rachefeldzug überlebt hat, meiner Meinung nach hätte jeder gerne einen langsamen qualvollen Tod sterben können.

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4 Kommentare

  1. Bei Taken macht der neue Titel ja fast noch Sinn. Da hatten die Angst, dass der Film mit der Spielberg-Alien-Serie gleichen Namens verwechselt wird. Hätten den Film aber auch „Nur 96 Stunden“ nennen können. Klingt genauso hirnrissig.

  2. Endlich mal wieder ein richtig spannender Actionfilm, aber auch erschreckene Einblicke ins Thema „Mädchenhandel“.

  3. Jo, konnte man sich gut angucken, war ein guter Actionfilm. Auch wenn Neeson unerwarteter Weise verdammt viele Leute gekillt hat…

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