„Monsters vs. Aliens“ – Dreamworks kann’s einfach nicht…

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Oh man, nach dem Trailer dachte ich echt, hier würde Dreamworks das Wunder vollbringen, animationsmäßig mal nicht zu versagen, aber wieder einmal stellt das Team unter Beweis, dass Pixar ihnen eben doch Lichtjahre voraus ist. Nicht auszudenken, was Pixar aus einer solchen Idee gemacht hätte und unbegreiflich wie Dreamworks es wieder einmal schafft, außer ein paar lustigen Einfällen nur maue Gags, eine schwache Story und einfallslose Charaktere zu bieten. Selbst qualitativ wirken Mimik der Figuren und generell die Animationen nicht mal ansatzweise wie aktueller Standard. Aber auch dieser Murks wird sicher wieder genug anspruchsloses Publikum finden, um ein Erfolg zu werden.

Als Susan von einem Meteor getroffen wird, wächst sie auf ein Vielfaches ihrer Körpergröße und wird von der Regierung in eine geheime Einrichtung für Monster gesperrt, wo sie ein paar sehr seltsame andere Monster kennen lernt. Doch als ein irrer Alien mit seinem riesigen Kampfroboter die Erde bedroht, beschließt man, die Monster als Wunderwaffe gegen die Bedrohung einzusetzen…

Ich bin immer noch schockiert, wie Dreamworks diese Vorlage so versauen konnte. Wenn man alle Möglichkeiten hat, fallen denen da keine besseren, lustigeren oder originelleren Monster ein?! Ist es nicht schrecklich, wenn ein sprechender blauer Wackelpudding (gesprochen von Oliver Kalkofe) die meisten Lacher auf seiner Seite hat, und das eigentlich nur, weil er halt strohdumm ist und strohdummes Zeug redet? Ich kann wieder nur sagen, dass Pixar wirklich Großartiges aus so einer Idee herausgeholt hätte.

„Monsters vs. Aliens“ zeigt wieder einmal, dass Dreamworks eben nur Massenware produziert, hier wird nicht lange an Charakteren oder einem guten Drehbuch gefeilt, man will auch nicht die Animationswelt revolutionieren oder irgendwen beeindrucken, Hauptsache, ein paar platte Gags und ballernde Action ohne wirklichen Sinn, die Masse wird’s schon fressen.

Bei Pixar wäre man sicher schon für die Idee gefeuert worden, einen Präsidenten mit der Darbietung von „Axel F.“ am Keyboard Aliens zu begrüßen oder einen Kakerlakenwissenschaftler auf einer bunten Schalttafel tanzend einen Sicherheitsmechanismus entschärfen zu lassen, und das zu recht! Man, Dreamworks, für manche Einfälle sollte man sich echt schämen!

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2 Kommentare

  1. mir gefiel das blaue dings ding gut, wurd ja auch von kalki gesprochen, meine ich. die frau hat mich genervt und das insekten dino monster war ein nicht gelungener katie nachbau. der general war auch toll und ich mochte die axel f. szene mit den anspielungen an begegnung der dritten art.

    von mir voll verdiente 2 sterne: mittelmäig bis gut

  2. Ich hatte auch mehr erhofft. Daher reicht es für mich auch nur zum Mittelmaß. Die Geschichte war mir dann doch zu naiv und platt.
    Allerdings fand ich die Animation schon ganz ordentlich. (also hinsichtlich Stand der Technik)
    Und dass Dreamworks so viel schlechter als Pixar abschneidet, ist auch nicht immer so.
    Ich denke da an gelungene Filme wie die Shrek- oder Madagascar-Reihe… das war schon toll.

    Na ja… mal sehen, was als nächstes von denen kommt.

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