„Splinter“ – Klassischer Slasher, recht unterhaltsam

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Die meisten Slasher, zu denen ich eine Kritik geschrieben habe, stachen entweder mit irgendwas raus (Geschichte, Regie, Darsteller) oder waren ganz klassische langweilige Slasher, die nichts hatten und dementsprechend auch so bewertet wurden. „Splinter“ hat nichts, mit dem er sich von der zahlreich vertretenen Konkurrenz abheben kann und ist trotzdem sau unterhaltsam!

Zwei junge Erwachsene wollten eigentlich campen. Doch ihre eigene Unfähigkeit das Zelt aufzubauen bringt sie dazu, wieder zurück zu fahren. Bei eben dieser Rückfahrt kommt aber das Unvermeidliche. Sie werden von einem gesuchten Liebespärchen entführt, die mit ihnen über die mexikanische Grenze wollen. Doch die Nadeln eines mysteriösen, toten Tieres sorgen dafür, dass mit dem Wagen noch bis zur nächsten Tankstelle kommen. Doch ehe sie es schaffen den Reifen auszuwechseln, werden alle vier erfahren, dass ein mutierter, fieser Igel auch seine Sporen in einem toten Menschen pflanzen kann. Und wenn dieses Mensch/Igelwesen erst einmal erwacht, dann geht die Luzi‘ aber so richtig ab!

Dieser klassische Slasher hat keine herausragende Schauspieler, eine sehr überschaubare Geschichte und ist auch nicht auf irgendwas spezialisiert. Also, weder ist er noch sonderlich humorvoll, noch extrem düster. Trotzdem bringt der Film als solcher einfach tierisch Spaß, denn irgendwie stimmt alles. Er ist recht spannend, die wenigen Gags passen, außerdem bin ich ein Fan von Filmen, die nur an einem Ort spielen.

Der Film gewann wohl Preise aufgrund der guten Animationen der Kreaturen, leider sieht man diese zu wenig, da der Film zu hektisch geschnitten wurde.

Es ist und bleibt ein Slasher, der nichts Tiefgründiges, noch künstlerisch Wertvolles besitzt, aber als solcher gut funktioniert und einen knapp 90 Min. unterhält. Fans des Genres sollten sich den Film auf jeden Fall anschauen, alle anderen haben überhaupt nichts verpasst.

Der Film wurde im Original gesehen. Im Ausland gibt es den Film schon auf DVD/Blu-Ray. Wann der Film bei uns überhaupt rauskommt, ist noch unbekannt.

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