„Nachts im Museum 2“ – Hätte im Archiv bleiben können!

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Der erste Teil von „Nachts im Museum“ war nett, mehr nicht, Ben Stiller hatte mal viel mehr drauf. Aber nach dem Erfolg musste wieder ein zweiter Teil her und der hat leider auf voller Linie versagt und alle typischen Fortsetzungsfehler gemacht, er war übertrieben, hat Grundregeln aus dem ersten Teil ignoriert, eine wirkliche Story war nicht vorhanden, es musste einfach wieder nur mehr und größer sein. Ok, vielleicht muss so ein Film nicht logisch sein, aber derart stümperhaft muss man dann trotzdem nicht vorgehen. Was im ersten Teil noch nett und lustig war, war hier leider nur noch peinlich.

Larry ist inzwischen erfolgreicher Geschäftsmann und besucht seine Freunde vom Nachtwärterjob im Museum nur noch selten. Doch als ein Großteil der Exponate ins Archiv nach Washington soll und dort dann ein ägyptischer Fiesling die alles zum Leben erweckende Goldtafel an sich reißen will, greift Larry noch mal zu Uniform und Taschenlampe. Doch das Smithsonial ist um einiges größer als das alte Museum und somit wird auch so einiges mehr lebendig. Larry und seine Freunde sehen sich daher einigen neuen Gegnern gegenüber, finden aber auch viel Unterstützung.

Oh man, ein paar kleine Fragen mal vorweg. Warum hat Larry gleich, als er die Goldtafel hatte, nicht wieder ein Element drehen und damit das ganze Chaos in der ersten Sekunde stoppen können? Und verfallen die Exponate nicht zu Staub, wenn sie am Tag nicht zurück im Museum sind? Wenn ja, ups, da hat der böse Larry aber so einige gekillt, auch gerade solche, die ihm doch irgendwie wichtig waren. Naja, immerhin gibt es ja auch in Washington niemanden, dem das ganze Treiben im Museum auffällt, warum auch, hätte die Handlung ja nur kompliziert gemacht.

Naja, alles ist bunt und grell und ganz viel läuft rum und ist ach so lustig ausgedacht, haha. Was haben die sich bloß dabei gedacht? Nicht viel offensichtlich, sonst wäre ja auch sowas wie Story dabei rausgekommen und nicht nur ein absolut sinnlos zusammengesuchtes Durcheinander von lebendigen Museumsexponaten. Aber was soll’s, irgendwann funktioniert die Tafel dann auch außerhalb vom Museum und was weiß ich, hier ist einfach alles egal. Klar hatte der erste Teil Logiklücken, aber er war in sich halt rund, der zweite Teil wirkt nur wie eine von Grundschülern durchdachte Ideensammlung ohne großen Zusammenhang und wirklich originelle Einfälle. Im Notfall lispelt der Bösewicht halt, da konnte man schon immer drüber lachen, oder hurra, der Affe haut wieder, das war ja schon im ersten Teil so lustig. Dafür dürfen Owen Wilson und Robin Williams nur noch am Rand agieren und machen Platz für Amy Adams und ein paar andere absolut langweilige Hauptfiguren.

Traurig finde ich nur, dass dieser Film natürlich wieder sein Publikum finden wird, bestimmt noch eine weitere Fortsetzung bekommt und weitere Filmmacher inspiriert, bei ihren Filmen wieder mehr auf unlogischen Stumpfsinn vom Fließband zu setzen, anstatt mal über was Originelles nachzudenken und ein fertiges Script mal nach Logikfehlern abzusuchen. Danke, Ben Stiller, wieder was kaputt, dann lass mal lieber doch die Finger von „Zoolander 2“, das ist wenigstens bisher noch ein wahrer Klassiker!

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5 Kommentare

  1. Oh ja, der Film war wirklich schlecht.
    Aber der Kommentator hat leider recht, es findet sich das Publikum und es wird sich auch ein Fortsetzungspublikum finden.
    Wie schade, die Intelligenz stirbt leider nicht langsam, sondern immer schneller!

  2. Oh ja ja der FIlm war abschau! Sehr schlecht gemacht.
    Keine Story! Keine FANS! Gott sei Dank gibt es keine Fortsetzung!!!
    Der Ressigeur hat wohl vor dem Dreh Drogen genommen!!!!

  3. Hey Ho,

    Also ich weiß nicht was ihr gemacht habt, aber ich habe mir den Film mit einer guten Freundin angesehen, muss sagen mir hat er besser gefallen als der 1. Und ich muss dazu sagen, Story war definitiv da, wenn ihr aufgepasst habt, solltet ihr das sehen. Somit halte ich auch, nicht persönlich gemeint die News sehr Unkreativ und vorallem nicht Sachlich. Die News Lesen sich als ob es einer mal gesehen hat und dann glei auf „Geb dem Film saures, weil ich den 1. Teil nicht mochte.“

    Nachts im Museum muss allerdings keine zu 100% Story haben, genau wie Realismus und Sinn. Es ist genauso wenig möglich das Figuren Nachts im Museum erwachen. Aber es macht den Film intressant und für mich sehr schön.

    Und es steht nichtmal fest ob es eine Fortsetzung gibt. Wenn man sich erkundigen würde.

    Lg.

  4. Es wurde schon in einem Interview gesagt das sie es damit seinlassen werden, weil es nicht so viel Kassenschlager gemacht hat ja das auch mit Recht. meine Oma lacht sich kaputt, da schaut sie auch lieber Spongebob ;-)

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