„Tea Fight“ – Weder Fisch noch Fleisch

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tea„Tea Fight“ ist einer der japanischen Filme, die an die japanische Mythologie bzw. Geschichte angelehnt sind. Doch die meiste Zeit im Kino, während der Film läuft, stellt man sich lediglich die Frage, wieso sich die Macher von dem Tee-Film nicht auf eine Richtung geeinigt haben, denn der Film selber ist zwischen Drama, Epos und Komödie hin und hergerissen. Leider weder Fisch noch Fleisch.Vor vielen Jahrhunderten entbrannte ein Streit zwischen dem Clan des weiblichen „Golden Tea“ und des männlichen „Golden Tea“, woraufhin der Clan der weiblichen Blüte ausgelöscht wurde. In der Gegenwart angekommen erfährt die junge Mikkiko, dass zum einen ihr Vater verflucht wurde und man diesen Fluch nur dadurch brechen kann, dass man mit dem weiblichen goldenen Tee in einem „Tea Fight“, ein alter Wettstreit zwischen zwei Teeliebhabern, gewinnt. Zufällig erfährt sie zur gleichen Zeit, dass in ihrem Garten ein Busch mit diesen wertvollen und eigentlich ausgelöschten Blüten gedeiht. Sie macht sich mit den Blüten auf zu einem „Tea Fight“.

„Tea Fight“ bringt den Zuschauer gleich in eine imposante und verdammt gute Einleitungsszene ein, die komplett animiert ist und den Streit zwischen den Clans vor vielen Jahrhunderten wiedergibt. Danach weiß der Film scheinbar selber nicht, in welche Richtung er gehen will. Während man den Film eher weniger ernst nehmen kann und das Zwischenmenschliche auch einfach zu übertrieben und zu langweilig inzeniert ist, können die lustigen Elemente im Film regelrecht begeistern. Leider hat man sich auf die nicht vollends verlassen und so bleibt ein zwiespältiger Eindruck vom Film zurück. Das imposante Feeling, welches man nach der tollen Einleitung bekam, verschwand dann leider völlig.

Auf der technischen Seite ist der Film mehr als gelungen. Seien es einzelne tolle Szenen oder die imposante animierte Einleitung, man ist regelrecht begeistert, wenn der Regisseur experementieren wollte.

Somit ist der Film irgendwas zwischen Epos, Drama und Komödie und kann irgendwie leider gar nicht überzeugen. Wäre es eine reinrassige Komödie geworden, wäre es die beste Variante geworden.

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