„Donnie Darko“ – Der Kultfilm mit dem bösen Hasen!

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Viele haben sich sicher schon gefragt, warum der FlimmerBLOG eigentlich Hasenohren im Logo hat. Klar, die Freaks unter euch wissen, wo diese Ohren hingehören, natürlich zu Franks Hasenmaske aus „Donnie Darko“, einem der wohl genialsten Filme, die jemals gedreht wurden. Richard Kellys Regiedebüt von 2001 lief in Deutschland nicht im Kino, konnte aber nach seiner DVD-Veröffentlichung immer mehr Fans gewinnen. Wer allerdings auf gradliniges Popcornkino steht, sollte lieber einen großen Bogen machen, denn der Science-Fiction-Mystery-Drama-Mix hinterlässt so manche Fragezeichen.

Donnie Darko bekommt nachts Besuch von Frank, einem Typen mit einem gruseligen Hasenkostüm, der ihm erzählt, dass die Welt in etwas mehr als 28 Tagen untergehen wird. Da Frank ihn aus dem Haus gelockt hat, überlebt Donnie allerdings den Absturz eines Flugzeugtriebwerkes, das auf sein Elternhaus fällt. Donnie wird aufgrund seiner Visionen von Frank immer seltsamer und sucht nach einem Weg, um die seltsamen Ereignisse um ihn herum zu verstehen und das prophezeite Ende der Welt aufzuhalten. Dabei stolpert er auch über eine verrückte alte Frau und ihre Theorien über Zeitreisen…

Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem ich danach so geplättet war und noch so lange darüber nachgedacht habe. Was wollte mir der Film sagen, worum ging es wirklich? Was ich aber wusste, war, dass ich ein kleines Meisterwerk gesehen hatte, großartig gespielt, großartig inszeniert, einen Film, der sich nicht an die Konventionen Hollywoods hielt und mir einfach nur das Gehirn durcheinander gewirbelt hat. Mit anderen Fans konnte man jetzt diskutieren und analysieren, ein wenig Hilfestellung gaben das Bonusmaterial und der ein paar Jahre später veröffentlichte Director’s Cut.

Ich liebe Filme, die nach dem Abspann im Kopf weitergehen, wobei „Donnie Darko“ nicht so weit abdriftet wie viele Filme von David Lynch, man kann „Donnie Darko“ größtenteils verstehen, aber bei diesem Film geht es gar nicht darum, alles zu begreifen, man wird einfach gefesselt von der Verwirrung, die man ja mit der Hauptperson teilt. Der Film bietet jede Menge interessante Denkansätze und ist aufgrund seiner Komplexität wohl auch keinem Genre wirklich zuzuordnen, aber das macht ihn gerade so einzigartig. Jake Gyllenhaal spielt den Donnie einfach nur großartig, aber auch seine Schwester Maggie Gyllenhaal, Drew Barrymore und Patrick Swayze sind ebenfalls klasse in ihren Nebenrollen und Jena Malone passt perfekt in die Rolle von Donnies süßer Freundin Gretchen.

Wer sich wirklich für einen Filmfreak hält, der sollte „Donnie Darko“ unbedingt gesehen haben, wobei ich vermutlich gleich den längeren Director’s Cut empfehlen würde, auch wenn einem das Original natürlich noch mehr Möglichkeiten zum Grübeln bietet.

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8 Kommentare

  1. Definitiv ein sehr guter, innovativer Film. Mir hat der Director’s Cut sehr gut gefallen, andere hingegen meinen, dadurch wird der ganze Film zerstört, da man nun alles halbwegs versteht… muss jeder selbst entscheiden. Die Atmosphäre im Film ist allerdings wirklich hervorragend umgesetzt, die Kritik an der amerikanischen Gesellschaft überzeugt sofort und der Zeitreise-Faktor regt zum Nachdenken an. Ein interessanter Genremix mit eigenem, sehr markanten Stil. Definitiv ein besonderer und guter Film abseits vom Mainstream!

  2. Ein echt guter Film ich fand die handlung echt kreativ gemacht und die story echt packend.

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