Die Besten der Besten, Teil 15: Serien-Vorspanne

Letztens hab ich mich mit Bateman über Serienvorspanne unterhalten. Welche man gut, welche man schlecht findet und was einen guten Vorspann eigentlich ausmacht. Reicht einem ein minimalistisches „Lost“ oder soll es dann lieber Tonis Fahrt durch New York bis vor seine Haustür sein? Es gibt Vorspanne, die mal mit mehr und mal mit weniger Liebe aus Szenen der Serie zusammengeschnitten wurden. Teilweise sieht man die Charaktere in einer typischen Szene und danach dann das breite Grinsen des Schauspielers.

Gibt es genretypische Vorspanne? Muss bei „Star Trek“ immer das „Starship-of-the-Day“ wild im Weltraum rumschwirren? Sollte eine Serie, die etwas auf sich hält, einen eigens produzierten Clip als Vorspann haben? Ist weniger mehr oder sollte es schon am Anfang fetzen? Was haltet Ihr von künstlerischen Vorspannen, wie von „Nip/Tuck“ oder „Dexter“? Aber vor allem, wer ist Euer ultimativer „Vorspann der Vorspanne“?

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7 Kommentare

  1. Ich bin eher weniger Fan von den super kurzen Vorspännen, wobei der von“Supernatural“ trotzdem rockt.
    Grundlegend ist der von „Nip/Tuck“ ganz ok, wobei hier eher die Musik überzeugt, ähnlich wie z.B. bei „Angel“ oder „Veronika Mars“.

    Ich glaube, meine Lieblingsvorspänne sind „Sopranos“, der einfach in jeder Hinsicht toll geworden ist zu und der von „Six feet under“, der künstlerisch sehr gelungen ist. Auch der von „Deadwood“ kann überzeugen, hätte aber noch Potential für mehr gehabt.

  2. Irgendwann nervt jeder Vorspann. Wenn man wie ich Serien in Blöcken von 3-5 Folgen hintereinander schaut, fängt man früher oder später an zu spulen…
    Einzige Ausnahme ist Weeds ab Staffel 2. Den Titelsong jedesmal von einem anderen Interpreten macht sogar den Vorspann unterhaltsam.

  3. ich finde, wenn ein intro gut geschnitten ist und mit nem fetzigen, mitreißenden theme song unterlegt ist, kann man sich den immer wieder ansehn.
    er sollte halt nicht viel länger als ne minute und halt nicht zu lahm sein.
    was mir so spontan als positiv dazu einfällt wäre das intro zu psych,das für eine weihnachtsfolge und eine spanische-soap-folge sogar entsprechend modifiziert wurde.
    das enterprise intro ist zwar etwas länger und ruhiger, aber echt gut gemacht und schön (: . das zeigt richtig gut, wie der mensch immer wieder seine grenzen überwindet.
    der trend geht aber klar zu den kurzen title cards, wobei ich da doch die guten alten intros bevorzuge. es nervt doch ein wenig, wenn das erste viertel der folge irgendwelche namen unten rum huschen.
    bei supernatural ist das noch etwas entschärft, dadurch dass die title cards von jeder staffel variieren und dazu meist eine mit musik unterlegte rückblende vorgeschaltet ist.
    bei lost nervt die title card aber auch schon fast, weil die immer gleich ist und auch relativ lang und unspektakulär. deshalb gibt es auch haufenweise alternative, fanmade intros beim u-tube wie dieses, welches ziemlich cool gemacht ist.
    intros wo die darsteller blöd in die kamera grinsen find ich persönlich immer etwas sehr peinlich ^^,

  4. Ich mag auch lieber diese coolen Intros wie bei „Dexter“ oder „True Blood“, gelungene Kombinationen aus Musik und künstlerisch toll zusammengestellten Aufnahmen.

    www.youtube.com/watch?v=utqoFsMYPKs
    www.youtube.com/watch?v=vxINMuOgAu8

    Allerdings dürfen sie wirklich nicht zu lang sein, da sie einem sonst wirklich leicht auf die Nerven gehen können.

    Bei den ganz kurzen Intros stimme ich Schuetti zu, das von „Supernatural“ ist nicht schlecht, das von „Lost“ fast schon zu lang, ebenso wie das von „24“, was aber immerhin etwas origineller ist.

    Und die „Hauptdarsteller-grinsen-und-lachen-in-die-Kamera“-Intros gehen echt gar nicht…

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