„(500) Days of Summer“ – Die etwas andere Liebeskomödie

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Im wahren Leben läuft es mit der Liebe oft nicht so wie im Film, sagten sich die Macher dieses Films und gingen das Thema mal von einer anderen Seite an. „(500) Days of Summer“ handelt von Tom und Summer, deren Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen sich über 500 Tage erstreckt. Interessanterweise springt der Film aber kreuz und quer in diesem Zeitraum hin und her und beginnt sofort mit der Trennung der beiden. Die Story ist lustig und traurig zugleich und sicher für jeden nachvollziehbar, der mal glücklich oder unglücklich verliebt war. Die Erzählweise und die großartigen Hauptdarsteller sorgen dafür, dass sich dieser Film weit von der Masse der „Romantic Comedys“ abhebt.

Summer beendet die Beziehung zu Tom nach fast einem Jahr, obwohl Tom sie immer für die Liebe seines Lebens gehalten hat. Jetzt versucht Tom nachzuvollziehen, warum es mit den beiden nicht geklappt hat und erinnert sich an die vergangene Zeit mit Summer. Doch noch sind die 500 Tage nicht voll, denn die Wege der beiden überschneiden sich weiterhin.

Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel sind wirklich perfekt besetzt und sorgen dafür, dass ein originelles, gefühlvolles Drehbuch auch die richtigen Gesichter zu seinen Charakteren bekommt. Die in der Zeitebene springende Handlung und das dadurch für den Zuschauer immer deutlicher werdende Bild der Beziehung von Tom und Summer ist eine wirklich tolle Idee. Aber auch andere originelle Einfälle in der Machart und der Darstellung bestimmter Momente im Leben der beiden machen den Film zu etwas Besonderem.

Wer also eine Liebesschnulze erwartet, ist hier nicht unbedingt richtig, der Film hat zwar viele romantische Momente, aber eine Beziehung ist eben nicht nur von Glück und Harmonie geprägt. „(500) Days of Summer“ springt gefühlvoll von einem glücklichen Moment direkt in eine andere Situation, wo Tom und Summer sich schon weit voneinander entfernt haben. Man kann mit ihnen lachen und leiden, tanzen und trauern, kuscheln und streiten, das Paar durchlebt alle Höhen und Tiefen, die eine junge Beziehung durchleben kann.

Wer Kitsch will, sollte sich der Liebesfilm-Massenware zuwenden, aber nicht diesem Film, und wer Filmen über Liebe immer etwas skeptisch gegenüber steht, sollte diesem auf jeden Fall eine Chance geben. Wer „Garden State“ und „Elizabethtown“ mochte, wird „(500) Days of Summer“ auch mögen.

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